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5. Mai 2019

- Weniger Versiegelungen, keine Außenwerbung, keine Bausünden: Neue Spielregeln für das Bauen in Graz - Wachzimmer Lend zieht um - Alte Fotos und Videos: Graz bekommt ein Grätzl-Archiv - Aita-Teich soll bald ein Naherholungsgebiet sein - Weiter Wirbel um Asphalt-Wiese vor der Grazer Oper - Stadtpark wird um 900 Quadratmeter größer

16 szene Verena Leitold

16 szene Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Mit 68 hast keine Zeit mehr zu verlieren – da musst noch einmal durchstarten!“ Musiker-Legende Alex Rehak feierte seinen Geburtstag in Graz – und zwar Vollgas entsprechend dem neuen Album „No Time to Lose“. KK www.grazer.at 5. MAI 2019 280 Gastgärten stehen bereit zum „Tagtrinken“ LUEF (4) SONNIG. Mit 1. Mai haben auch noch die letzten Grazer Gastgärten aufgesperrt. 280 an der Zahl mit 9500 Quadratmetern sind es insgesamt. Dem Trend „Day Drinking“ steht jetzt nichts mehr im Weg. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Auch wenn das Wetter in den letzten Tagen nicht immer ganz perfekt dafür war: Die Gastgartensaison ist jetzt endgültig in vollem Gange. Mit Beginn des Monats Mai haben nämlich auch noch die letzten Gastronomen ihre Gastgärten aufgestellt. „Rund 280 sind es heuer insgesamt. Das macht eine Gesamtfläche von 9500 bis 9600 Quadratmetern“, weiß Thomas Fischer, Leiter des Grazer Straßenamts, bei dem um Genehmigung angesucht werden muss. Zwischen sechs und 150 Quadratmetern sind die Gastgärten der einzelnen Lokale groß – die größten gibt es in der Innenstadt. Dabei müssen die Freilufttische nicht nur angesucht und genehmigt, sondern auch bezahlt werden. „Die Tarife gehen von drei Euro in den Randbezirken bis zu 13,61 Euro in der Fußgängerzone im Innenstadtbereich – pro Quadratmeter und Monat“, so Fischer. Ab 15. Juni dürfen die Gastgärten übrigens bis 23.30 Uhr geöffnet haben. Befindet sich der Gastgarten nicht auf öffentlichem Grund – wie etwa Katze Katze oder Promenade – oder gibt es keine direkten Anrainer – wie beim Parkhouse – gibt es teilweise Sondergenehmigungen und es darf länger geöffnet bleiben. Trinken in der Sonne Dabei wird übrigens immer früher getrunken. Spritzer und andere sommerliche Drinks werden tagsüber in der Sonne geschlürft, immer weniger Leute gehen bis in die frühen Morgenstunden fort. Man fängt früher an zu trinken und geht dafür auch früher wieder nach Hause. Sonnige Gastgärten und gemütliche Bars sind im Gegensatz zu dunklen Clubs immer beliebter. „Day Drinking“ heißt hier das Stichwort, das sich mittlerweile zum internationalen Trend gemausert hat. „Das merkt man auch an den Drinks. Dadurch, dass schon tagsüber getrunken wird, werden die Getränke spritziger, frischer, ein bisschen süßer und haben weniger Alkohol“, erklärt der fünffache Barkeeper-Staatsmeister und -Weltmeister 2017 Mario Hofferer. Neue Gastgärten Für diese Gastgartensitzungen gibt es in dieser Saison übrigens ein paar neue Platzerl in Graz zu entdecken. Vor wenigen Wochen hat der ehemalige MM- Leiter Bernhard Schäffner das Schäffner’s am Tummelplatz übernommen – und damit einen der größten und sonnigsten Gastgärten der Stadt. Mitte Mai sperrt Easy-Asia-Chef Jusuf Aubed die „Flamingo Bar“ in der Thalia im ehemaligen Haubenlokal „Carl“ auf – eine Cocktail- und Shisha- Lounge mit neuem Gastgarten. Und Judith Schwarz hat die Hofsaion der Katze Katze nach dem Dschungel im letzten Jahr heuer in einen blumig-paradiesischen Garten Eden verwandelt.

5. MAI 2019 www.grazer.at szene 17 KK, CUPA BAR Ball der Vielfalt Bernhard Schäffner WIE VIELE GASTGARTENTISCHE HABEN SIE? Sara Kos In seinem neuen Lokal Bei der Cupa-Bar-Chefin gibt Schäffner’s am Tummelplatz 25 : 11 es elf Gastgartentische zum gibt’s 25 Tische in der Sonne. „Leutschau’n“ in der Herrengasse. Es gab keine Barrieren am Tanzparkett ■ ■ „Wir wollten Brücken bauen und eine Veranstaltung der Menschlichkeit, Toleranz und Inklusion schaffen“, erklärt Initiator Herbert Winterleitner sein Anliegen, warum er den „Ball der Vielfalt“ ins Leben gerufen hat. Jetzt fand der bunte Ball in den Kammersälen zum vierten Mal statt. Egal ob im Rollstuhl oder mit anderen besonderen Bedürfnissen, egal welcher Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung, es wurde gemeinsam getanzt und gefeiert. Ein verbindendes Zeichen setzte man mit dem Hit „We are the World“, der von den Polonaisetänzern gemeinsam mit allem Ballgästen gesungen wurde. Zusammen mit Doris Peitler begrüßte Organisator Winterleitner unter ihnen auch einige prominente Besucher: etwa Landtagspräsidentin Bettina Vollath, Nationalratsabgeordneten Josef Smolle, SP-Graz- Chef Michael Ehmann, die Gemeinderäte Verena Kumpitsch, Alexandra Marak-Fischer oder Georg Topf, Ex-Vizebürgermeisterin Martina Schröck, Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl, Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch oder Schlagersänger Marc Andrae. VENA Alle Fotos auf www.grazer.at Polonaise im Zeichen der Inklusion: Am Tanzparkett gab’s keine Barrieren. Josef Smolle, Michael Ehmann, Lore Wirth, Bettina Vollath, Doris Peitler, Herbert Winterleitner, Verena Kumpitsch, Alexandra Marak-Fischer und Georg Topf (v. l.) Bunt und ausgefallen ging’s auf der Tanzfläche und abseits davon zu.SUDY (3) Diabetesgala Ausgehen für den guten Zweck ■■ Seit 37 Jahren gibt es die Gala- Soiree zugunsten der Steirischen Diabeteshilfe – kurz die Diabetesgala – inzwischen. Die jährliche Benefizveranstaltung, organisiert von Gert Maria und Jutta Hofmann, tauchte das Grazer Meerscheinschlössl auch heuer in stimmungsvolles Ambiente. Dabei wird von der Deko bis zu den Tischdecken alles selbst gemacht – die Einnahmen sollen schließlich nicht gleich verpulvert werden, sondern denen zugutekommen, die es brauchen. Für festliche Stimmung sorgte einmal mehr White Stars-Legende Walter Reischl – da durften Ohrwürmer wie „Merci Cherie“, „Can’t help falling in Love“ oder „Dich gibt’s nur einmal für mich“ nicht fehlen. Die Gastgeber begrüßten dieses Jahr etwa Altbürgermeister Alfred Stingl, Nationalratsabgeordneten Josef Smolle, Bundesrätin Elisabeth Grossmann, Gemeinderat Harry Pogner, Ex-Landesrat Herbert Paierl, Volksbank-Generaldirektorin Regina Ovesny- Straka, ams-Manager Johan Oosterlee, Merkur-Regionalleiter Terence Taylor, Primar Bernhard Kügler, Chirurg Helmut Hoflehner, die Unternehmer Ernst Hochsteger, Manfred Reiser oder Heinz Auer, Konsul Gorazd Sifrer und Botschaftsrat Andreas Pawlitschek. VENA Alle Fotos auf www.grazer.at Alfred Stingl, Elisabeth Grossmann und Harry Pogner (v. l.) Gert Maria Hofmann, Christine und Terence Taylor, Jutta Hofmann (v. l.) ams-Manager Johan Oosterlee mit Gattin Yvonne LACH (3)

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