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5. August 2022

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- Ruine Gösting: Wanderer müssen "Eintritt" bezahlen - Maßnahmen gegen Teuerung - Sommergespräch Waltendorf: Bezirksvorsteher Peter Mayr - Radwegausbau in Graz St. Peter gefordert - Rund um Graz: Weniger Autos, aber mehr Lkw

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4 graz www.grazer.at 5. AUGUST 2022 Bezirksvorsteher Waltendorf Peter Mayr: „Die gute Zusammenarbeit im Bezirk blieb immer erhalten!“ SOMMERGESPRÄCH. Schon in seiner zweiten Amtsperiode ist Peter Mayr von der ÖVP in Waltendorf als Bezirksvorsteher tätig. Wie es ihm geht und was sich verändert hat, erzählt er im heutigen Gespräch. Von Melanie Köppel melanie.koeppel@grazer.at Herr Mayr, wie geht es Ihnen als Bezirksvorsteher im Bezirk Waltendorf? Peter Mayr: Grundsätzlich sehr gut! Wir haben eine unglaublich gute Zusammenarbeit unter den Fraktionen - mittlerweile besteht der Bezirksrat in Waltendorf ja aus ÖVP, den Grünen und der KPÖ. Ich muss nur ganz ehrlich sagen, dass sich die Zusammenarbeit mit der Stadtregierung etwas verändert hat seit der Neuwahl. Sehr schade finde ich auch, dass der Klima-Euro als Zusatzbudget für die Bezirke auch noch nicht budgetiert wurde beziehungsweise eventuell sogar wegfällt ... Aber sonst dreht sich alles um die altbekannten Themen wie Verkehr und das Bauen. Welche Anliegen haben denn die Bürger denn konkret? Mayr: Nun, wie schon gesagt: Das Thema Verkehr ist präsent, hier geht es vor allem um eine Verbesserung der Radwege. Beim Thema Bauen haben wir vor allem am Ruckerlberg die Problematik, dass viele Bewohner mit Oberflächenwasser zu kämpfen haben - denn hier besteht der Boden zum Großteil aus Lehm und das ist natürlich dann keine einfache Sache, vor allem wenn man sich die Umweltsituation mit den starken Unwettern in letzter Zeit ansieht ... Die Planungen sind gut, jedoch kommt die Realität gerne dazwischen. Vielleicht ein großer Wunsch der Bürger ist auch die Erweiterung der Grünflächen im Bezirk. Man merkt hier, dass sich die Menschen sehr nach der Natur sehnen. Sie kamen ja schon in den 90er-Jahren zur ÖVP ... Mayr: Ja genau, damals sogar auch wegen dem Verkehr. Waltendorf wurde gerne für Schleichwege ins Innere von Graz genutzt, was die Bürger aufregte. Ich wohne selbst schon seit 1968 am Ruckerlberg und wollte mich dann diesbezüglich engagieren. Über Bekannte kam ich dann damals in die Politik und weiterführend 1998 in den Bezirksrat. Den habe ich seither auch nicht mehr verlassen. (lacht) Was mich sehr freut, ist, dass nach wie vor die gute Zusammenarbeit im Bezirksrat herrscht. Meine erste Amtsperiode als Bezirksvorsteher startete dann 2017 nach der Pensionierung meines Vorgängers. Bemerken Sie Unterschiede zwischen den beiden Amtsperioden? Mayr: Ich kannte ja schon vor meiner Zeit als Bezirksvorsteher die Ämter und vor allem die Personen aus meiner Zeit im Bezirksrat. Grundsätzlich hat sich eben durch den Wechsel der Stadtregierung nur einiges geändert. Gibt es ihrerseits Zukunftspläne, auf die sich die Bewohner von Waltendorf freuen dürfen? Mayr: Ja, also wir haben eine neue Fahrradservicebox beim Mehrgenerationenhaus installiert, außerdem werden mehrere Trinkbrunnen im Bezirk vor allem für fleißige Läufer aufgestellt werden. Auf was ich mich besonders freue, ist das Buchprojekt gemeinsam mit dem Grazer Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. Hier werden wir die Geschichten unserer Senioren aus dem Mehrgenerationenhaus niederschreiben - da bin ich sehr gespannt! Apropos Mehrgenerationenhaus: Was kann man sich als „Nicht- Waltendorfer“ darunter vorstellen? Mayr: Das Konzept kommt aus Deutschland und ist vergleichbar mit einem Nachbarschaftszentrum. Hier ist jeden Nachmittag „Open house“ mit Kaffee und alle sind herzlich willkommen. Außerdem bietet das Haus Platz für kleine Vereine, damit diese auch die Möglichkeit haben, Räumlichkeiten möglichst niederschwellig zu nutzen. Hier findet von Babytreffs bis hin zu Senioren-Kaffeerunden alles statt. Bezirksvorsteher Peter Mayr ist schon in seiner zweiten Amtsperiode tätig. FOTO FISCHER Wir sind gerade dran, den Glasfaserausbau für besseres Internet im Bezirk zu ermöglichen.“ Bezirksvorsteher Mayr versucht mit seinem Team eine Lösung für besseres Netz im Bezirk zu finden. Haben Sie einen Sommer-Ausflugstipp oder einen Hotspot für unsere Leser, den man unbedingt im Bezirk besuchen muss? Mayr: Hier habe ich sogar zwei Tipps: Einmal das Eustacchio- Areal, dort schließt der Sportplatz direkt ans Landschaftsschutzgebiet an. Also eine super Region zum Erholen und Sporteln! Mein zweiter Tipp ist das Areal rund um das Schloss Lustbühel. Nachdem man dort einen schönen Spaziergang gemacht hat, kann man sich am besten in der beliebten Mostschenke der Familie Grebenz eine gute Jause und ein Glaser Wein genehmigen. Hier bin ich selbst immer sehr gerne im Sommer unterwegs. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. 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5. AUGUST 2022 www.grazer.at graz 5 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ lia.remschnig@grazer.at Anlagenbetrug: Geld überwiesen ■ In Graz, Bezirk Innere Stadt, wurde ein 21-Jähriger von Mitte Juni bis Ende Juli Opfer eines Anlagenbetruges. Mehrere tausend Euro Schaden entstanden ihm dadurch. Der Grazer wurde laut eigenen Angaben auf einem Nachrichtendienst von einer Person angeschrieben, die ihn auf eine Webseite aufmerksam machte, auf der man lukrative Investitionsgeschäfte tätigen könne. Der 21-Jährige folgte den Anweisungen auf der Webseite und überwies einen Betrag von mehreren Tausend Euro. Auf den bis Ende Juli vermeintlich verfügbaren Geldbetrag von mehreren Zehntausend Dollar konnte der 21-Jährige jedoch Mitten auf eine Hütte krachte gestern ein Baum in Graz-Umgebung: Es ist nicht bekannt, dass Personen bei dem Vorfall zu Schaden kamen. FF THONDORF nicht mehr zugreifen. Er erstattete Anzeige. Ein derartiger Betrug wird „Cyber Trading Fraud“ genannt. Dabei werden potenzielle Anleger im Internet zu Geldzahlungen für vermeintlich lukrative Investitionsgeschäfte verleitet. Baum auf Hütte in Garten gefallen ■ In Graz-Umgebung kam es gestern zu einem nicht alltäglichen Unfall. Ohne, dass ein Unwetter getobt hätte, stürzte ein Baum auf eine Hütte in Thondorf. Die ortsansässige Freiwillige Feuerwehr in Thondorf musste den Baum nachts gegen 20 Uhr bergen. Warum der Baum tatsächlich umgefallen war, ist nicht bekannt. Auch, ob Personen dabei verletzt wurden, ist offen. Mann gestürzt: FF musste helfen ■ Gestern musste in Peggau, Graz-Umgebung, die Freiwillige Feuerwehr ausrücken, um dem Roten Kreuz Unterstützung zu bieten: Zuvor war eine Person im ersten Stock eines Mehrparteienhauses gestürzt. Nach der Versorgung des Rettungsdienstes, musste der Mann mittels Schaufel- und Korbtrage zum Rettungswagen gebracht werden. Die technische Hilfeleistung der Feuerwehr nahm etwa 45 Minuten in Anspruch. Der Mann musste mit der FF zum Wagen gebracht werden. FF PEGGAU

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