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4. Oktober 2021

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- Nur wenige Bezirksvorsteher haben fixes Leiberl - Vier Rücktritte: Wirbel um den Grazer Altstadtschutz - Pflegeschule ProPraxis meldete Konkurs an - Grazer Trüffelweine sind gekürt - Hilfe: 2500 Euro für Katze Gretels OP

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graz 2 www.grazer.at 4. OKTOBER 2021 Bezirksratswahl 2021 Bezirksvorsteher: Nur wenige fixes Leiberl Robbie Williams spielt 2022 bei der Messe München. EASE AGENCY/GIOVANNI DOMINICE Grazer veranstaltet Robbie Williams ■ Ein großer Coup, der dem Grazer Konzertveranstalter Klaus Leutgeb gelungen ist: Seine Leutgeb Entertainment Group holt Superstar Robbie Willams am 27. August 2022 zu einem der größten Deutschlandkonzerte in dessen Karriere nach München. Für Fans aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die beste Chance, ihn im kommenden Jahr live zu erleben. Die Zahl der Corona-Infektionen in Graz ist angestiegen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen sind in Graz über das Wochenende leicht angestiegen: Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 166,9 Fälle pro 100.000 Einwohner (Freitag: 163,5). In Graz-Umgebung liegt der Wert bei 133,0 (Freitag: 112,1). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 133,3. Die niedrigste Inzidenz gibt es mit 40,1 im Bezirk Murau. 325 Menschen sind in Graz bisher mit Corona gestorben, in GU 256. SPANNEND. Bislang stellte die ÖVP 16 der 17 Bezirksvorsteher. Jetzt sind nur mehr einige wenige safe für die nächste Periode. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Es sind zwar noch einige Wochen bis zur konstituierenden Gemeinderatssitzung am 17. November, wo auch der Bürgermeister bzw. die Bürgermeisterin gewählt wird, und daher haben die Bezirksvorsteher noch Zeit für Verhandlungen über den jeweiligen Vorsitz im Bezirk zu führen. Seit der Wahl von 2017 führten in 16 der 17 Grazer Stadtbezirke VP-Bezirksvorsteher den Bezirksrat an. Jetzt nach der Wahl 2021 schaut alles wieder anders aus. Wenig ist fix, vieles ist noch möglich. Zu den Fixstartern zählt ganz sicher der Langzeitbezirksvorsteher von Mariatrost, Erwin Wurzinger. Er ist nach wie vor die Nummer 1 im Bezirk. Die VP hat von ihren bislang vier Mandaten noch 3. Das dürfte reichen. Wurzinger: „Ich denke, ich bin save. Habe schon mit den anderen Parteien gesprochen, man wird mich wählen. Ich bin ja schon eine Institution und seit 1997 Bezirksvorsteher. Für mich ist das Amt keine Bürde, ich habe mich all die Jahr sehr für Mariatrost eingesetzt.“ Vorzugsstimmen Ziemlich sicher dürfte auch Karl Christian Kvas den Bezirk Liebenau wieder anführen. „Die VP hat vier Mandate und damit eine gute Ausgangsposition. Dazu kommen meine Vorzugsstimmen. Ich bekam 220 und beginne jetzt die Gespräche mit den anderen Parteien.“ Vorzugsstimmen werden auch dem neuen VP-Mann im Bezirk Gösting helfen. Er bekam als Gemeinderat 396 Vorzugsstimmen, nur die Stadträte hatten mehr. Markus Huber hat das Bezirksamt von Bernhard Baier übernommen. Hier wird der Passus, Erwin Wurzinger ist seit 1997 Bezirksvorsteher in Mariatrost. Ludmilla Haase war seit 1988 Erste im Ersten Bezirk. Nach 33 Jahren ist sie in Ruhestand getreten. PACHERNEGG dass nach dem vierten Wahlgang der stimmenstärkste gewählt wird, entscheidend sein. So wirds vermutlich auch in Puntigam für Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch laufen. Er hat die meisten Mandate und Stimmen, aber theoretisch könnten die anderen Parteien gemeinsam anders entscheiden. Auch Langzeitbezirksvorsteher Johannes Obenaus in Andritz hat gute Chancen zu bleiben. „Ich bin bislang immer einstimmig von allen Parteien gewählt worden, ich denke das wird diesmal auch so sein.“ Weniger Chancen hat hingegen Wolfgang Krainer im Bezirk Lend. „Es kommen neue Leute, das macht es für mich etwas schwieriger, aber ich werde versuchen die anderen zu überzeugen, wieder mich zu wählen. Bisher wurde ich einstimmig gewählt und ich würde gerne noch eine Periode machen.“ In Geidorf muss der engagierte Bezirksvorsteher Gerd Wilfling (VP) noch zittern. Er hat 4 Mandate, die KPÖ hat 4 Mandate und die Grünen haben 4. Schwieriger kann es gar nicht kommen. Gute Chancen wieder Bezirksvorsteher zu werden hat auch Josef Schuster, VP im Bezirk Ries. Die KPÖ wird u.a. den Bezirk Jakomini übernehmen, die bis- Alfred Strutzenberger (KP) übernimmt 1. Bezirk, Michael Rothe (KP) Gries. PACHERNEGG herige Nr. 1 Klaus Strobls c h a ff t es diesmal nicht. Der neue Mann heißt Lubomir Surnev, KPÖ. Die Innere Stadt wird ganz sicher unter neuer Bezirksführung stehen. Langzeit-Vorsteherin Ludmilla Haase (seit 1988) ist freiwillig vor der Wahl gegangen. Alfred Strutzenberger, der auch Büroleiter von Elke Kahr (KP) ist, wird neuer erster Mann im 1. Bezirk. In St. Leonhard hat Bezirksvorsteher Andreas Molnár verloren und es könnte so kommen, dass sein bisheriger Stellvertreter Andreas Nitsche von der KPÖ, der stimmenstärksten Partei im Bezirk, den Vorsitz übernimmt. Der Bezirk Gries verliert die SP-Bezirksvorsteherin Nina Marie Wolf, hier hat die KPÖ unter Michael Rothe die neue Führung. Auch in den anderen Bezirken muss noch verhandelt werden.

4. OKTOBER 2021 www.grazer.at Vier Rücktritte in der Kommission graz 3 Wirbel um den Altstadtschutz PAUKENSCHLAG. Gleich vier Mitglieder der Grazer Altstadtschutzkommission sind gleichzeitig von ihrem Amt zurückgetreten. Grund: Zu viele Architekten im Gremium forcieren den Neubau. Von Verena Leitold & Vojo Radkovic redaktion@grazer.at Das Welterbe in Gefahr sehen gleich vier Mitglieder der Grazer Altstadtschutzkommission, weshalb sie alle gleichzeitig das Handtuch geworfen haben. Kulturlandesrat Christopher Drexler und Bürgermeister Siegfried Nagl wurden bereits vor einigen Tagen darüber informiert. Zurückgetreten sind die von der Stadt Graz Nominierten Barbara Wonisch, Siegfried Frank und Edith Ottenbacher sowie Karl Stingl, der seitens des Landes nominiert war. „Aus meiner Sicht und lang- Gleich vier ASVK-Mitglieder sahen den Altstadtschutz in Gefahr und warfen das Handtuch.GETTY jährigen Erfahrung in der ASVK bin ich der Meinung, dass unter der Führung des derzeitigen Vorsitzenden und dem Geschäftsführer teilweise Beschlüsse über Bauvorhaben in den Schutzzonen nach dem GAEG gefasst werden, die nicht unbedingt dem Grazer Altstadterhaltungsgesetz – GAEG 2008 wie auch im historischen Zentrum von Graz dem Managementplan des UNESCO Weltkulturerbes dienlich sind“, so die Siegfried Frank in seiner Erklärung an die Gemeinderatsclubs. Kritisiert wird die Dominanz durch Architekten innerhalb der Kommission, die Neubau über Altstadtchutz stellen würden. Neu aufstellen Kritik kam auch aus der Politik. Gemeinderätin Christine Braunersreuther verlangt die Neuaufstellung des Altstadtschutzes in Graz. „Jetzt ist eingetreten, wovor wir immer gewarnt hatten“, merkt die designierte KPÖ-Klubobfrau und Altstadtschutzsprecherin an: „Wir haben immer gefordert, dass Spezialisten für historische Bausubstanz die Oberhand in der ASVK haben sollen!“ Die Grünen rund um Landtagsabgeordneten Alex Pinter fordern den zuständigen Landesrat Christopher Drexler auf, „rasch für Ordnung bei der Altstadtkommission zu sorgen. Die Arbeitsfähigkeit für die Expertinnen und Experten muss unbedingt rasch hergestellt werden!“ Sowohl ASVK-Vorsitzender Alfred Bramberger als auch Geschäftsführer Richard Wittek- Saltzberg waren für eine Stellungnahme leider bis zum Redaktionsschluss nicht zu erreichen. Tempo 30/50: Runter vom Gas BITTE BREMSEN. Oft macht ein Augenblick den Unterschied im Straßenverkehr. Das Grazer „Tempo- 30-Modell“ hat sich bewährt. Mit einer Kampagne wird es jetzt wieder in Erinnerung gerufen. Das Tötungsrisiko für Gehende bei einem Zusammenstoß mit einem Auto bei Tempo 50 ist etwa doppelt so hoch wie bei Tempo 40 und sogar fünf Mal so hoch wie bei Tempo 30. Darum hat sich die Stadt Graz bereits 1992 für die Einführung des Tempo 30/50 entschieden. Damit konnten die Unfälle um ein Viertel reduziert werden. Auf allen Nebenstraßen sowie vor Schulen und Krankenhäusern gilt seitdem 30 km/h und 50 km/h auf den Hauptstraßen. Die Nebenstraßen mit Tempo 30 umfassen rund 80 Prozent des gesamten Straßennetzes. „Graz ist nicht nur die erste Stadt Österreichs gewesen, die ein flächendeckendes Tempolimit von 30 km/h eingeführt hat, sondern auch die erste Gemeinde, die gemeinsam mit der Polizei ein Modell zur Geschwindigkeitsüberwachung im untergeordneten Straßennetz entwickelt hat“, erklärt Straßenamtsleiter Thomas Fischer. Seit 2019 gibt es außerdem fixe Radarstandorte. Kampagnenstart Mit aussagekräftigen Plakaten, Inseraten, Videospots und Verteilaktionen, die für die Einhaltung der Tempolimits in der Stadt werben, ist nun die Kampagne zur Auffrischung des „Tempo- 30-Modells“ gestartet. Mehr dazu unter graz.at/temporunter. Mit Plakaten wie diesem will die städtische Kampagne das Grazer „Tempo- 30-Modell“ bei den AutofahrerInnen wieder in Erinnerung rufen. ACHTZIGZEHN NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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