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4. Mai 2021

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- Sportjahr: Graz startet eine Freizeitliga - Zweiter „Grazer“ Sportmontag - Trotz Protesten: Uber gibt‘s jetzt auch in Graz - Mann zerstörte Liebes-Schlösser - So sieht die neue Feuerwehrwache Ost aus

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2 graz www.grazer.at 4. MAI 2021 Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern wieder abgesunken. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern weiter gesunken. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 148,1 Fällen pro 100.000 Einwohnern (gestern: 158.0) – 112,1 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 160,3. Das höchste Infektionsgeschehen hat der Bezirk Murau mit 255,2 – das niedrigste Leoben mit 67,0. Bisher sind mittlerweile 292 Menschen in Graz im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, in Graz-Umgebung sind es 244. Landesrat Hans Seitinger informiert über Umgang mit Wasser. LEBENSRESSORT/ERWIN SCHERIAU Verantwortung zeigen trotz Pool ■ Je wärmer es wird, desto eher steigt die Lust, sich im eigenen Pool Abkühlung zu verschaffen. Mit der Anzahl privater Schwimmbäder steigen aber die benötigten Trinkwassermengen aus der öffentlichen Wasserversorgung. Informationen dazu und zur richtigen Entsorgung von Schwimmbad-Abwässern finden sich in der neuen Broschüre „POOL - Nasses Vergnügen mit Verantwortung“, die Landesrat Hans Seitinger mit Dietmar Luttenberger vom Wasserverband und Daniela List von Ecoversum präsentierte. Gerhard Goldbrich, Thomas Rajakovics, Lisa Veith-Gruber, Bernd Pazolt, Djeneba Touré und Dietmar Pegam (v.l.) diskutierten gestern beim Live-Talk des „Grazer“ über viele spannende Themen rund um den Jugendsport . LUEF Zweiter Live-Talk SPORTLICH. Im Rahmen des Sportjahres veranstaltete der „Grazer“ gestern wieder einen Live-Talk. Diesmal drehte sich alles um den Jugendsport. Eine Runde prominenter Gäste diskutierte wieder viele interessante Fragen. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Im Rahmen des Grazer Sportjahres wird jeden Montag eine interessante Sendung ausgestrahlt. Auch der „Grazer“ veranstaltet in diesem Rahmen ein Programm. Jeden ersten Montag im Monat gibt es einen Live-Talk mit prominenten Gästen. Moderator und „Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich durfte auch gestern wieder eine tolle Runde begrüßen. Der Grazer Sportamtsleiter Thomas Rajakovics, der Leiter der Sturm-Graz-Akademie Dietmar Pegam, die Sportärztin Lisa Veith-Gruber, die Diskuswerferin und Olympia-Kandidatin Djeneba Touré und ATG- Geschäftsführer Bernd Pazolt unterhielten sich mit Gerhard Goldbrich über den Jugendsport. Ein Thema war die Bedeutung des Schulsports für die Gesundheit und den Leistungssport. Sportärztin Veith-Gruber nahm die Schulen in die Pflicht: „Wenn ich nicht selbst die Beigeisterung mitgebracht hätte, wäre es an der Schule gelegen, mir die Freude am Sport beizubringen. Keine Frage, die Sportförderung von klein auf ist das wichtigste, dass man jedem einzelnen gesundheitlich mitgeben kann.“ Auch die Eltern sind ein wichtiger Faktor, erklärte Pazolt: „Wenn die Eltern das nicht vorleben, dann kommt das oft auch nicht an. Es braucht auch den Mut, einmal einen neuen Sport auszuprobieren.“ Wie wichtig das Training für die Jungen ist, weiß auch Pegam: „In der Sturm Graz Akademie Steiermark können alle jungen Spieler, egal was die Klubfarben sind, ihre fußballerische Ausbildung machen.“ Auch GAK-Spieler sind wilkommen. Diskuswerferin Djeneba Touré wurde von ihrer da- maligen Sportlehrerin zum Leistungssport gebracht, weil diese Talent in ihr sah. Mittlerweile kann sie auf zahlreiche Erfolge stolz sein, sogar eine Teilnahme an den Olympischen Spielen könnte dieses Jahr möglich werden. Doch die Pandemie hat Touré viel erschwert: Weil sie nicht als Profi-Sportlerin gilt, durfte sie lange nicht richtig trainieren: „Ich konnte zwei Monate nicht werfen, ich habe einen Monat kein Krafttraining machen können, es ist sehr viel weggefallen, das wichtig für mich ist.“ „Das ist wirklich empörend“, sagte Sportamtsleiter Thomas Rajakovics zu dem Fall. „Ich hoffe, dass es mehr Akzeptanz und Unterstützung für Sportler gibt, die so viel investieren.“ Interviews mit den Gästen gibt es ab morgen in unserem E- Paper. Den Talk gibt es hier zum Nachschauen: youtu.be/ZFT- FNOuh9OY

4. MAI 2021 www.grazer.at graz 3 Uber gibt‘s jetzt auch in Graz KONTROVERS. Obwohl es zuvor heftigen Protest aus der Taxi-Branche über die Carsharing-Plattform und die privaten Fahrten gegeben hat: Ab sofort starten UberX und Uber Taxi auch in Graz. Grazer können sich jetzt auch ein privates „Taxi“ via Uber bestellen. Pauschalpreise sind so möglich, Kunden sehen im Voraus wie viel es kosten wird. SCHERIAU Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Gestern Montag, 4. Mai, postete Uber-Österreich- Chef Martin Essl auf der Karriere-Social-Media-Plattform LinkedIn: „Mein steirisches Herz schlägt heute etwas schneller! Uber X gibt es nun auch offiziell in Graz!“ Und so ist es: Ab sofort können Kunden die privaten Transporte über die Carsharing-Plattform – nach Wien und Linz – auch in unserer Stadt bestellen. So funktioniert‘s Bei Uber X können Fahren zum Pauschalpreis vereinbart werden, die Kunden sehen schon im Voraus, wie viel bezahlt werden muss. Über Uber-Taxi gibt es mehr oder weniger klassische Taxifahrten, die oft aber etwas günstiger sind. Das ganze funktioniert über eine App, in der der Start- und Zielort angegeben wird. Über die Anwendung kann nach der Bezahlung, die übrigens via Kreditkarte oder bar erfolgt, eine Bewertung für den Fahrer abgegeben werden. Proteste von Taxlern Im Vorfeld der Einführung gab es auch in Graz heftige Proteste in der Taxi-Branche. Dieses richtete sich gegen das neue Gelegenheitsverkehrsgesetz, das Uber-Fahrten überhaupt erst möglich macht. Seit März sind nun vorbestellte Fahrten zum Pauschalpreis gesetzlich erlaubt. Start für Mobilitätstraining 65+ BEWEGT. Fit im Alltag und sicher auf dem (E-)Bike: Das sind die Ziele des Mobilitätstrainings 65+, in dessen Rahmen im Frühjahr und Sommer vier Gratis-Kurse an je zwei Halbtagen angeboten werden. Körperliche Mobilität wird mit zunehmendem Alter ein immer wichtigerer Faktor für Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Lebensqualität. Die dem Alter angepasste Bewegung fördert die Gesundheit und das Radfahren trägt zur eigenständigen Mobilität entscheidend bei. Die Abteilung für Verkehrsplanung bietet gemeinsam mit dem Verein für Familien- und Gesundheitsmanagement ein kostenloses Mobilitätstraining inklusive E-Bike-Training für Personen ab 65 Jahren an. Insgesamt vier Kurse an je zwei Halbtagen finden heuer zwischen Mai und August statt, pro Kurs sind 25 TeilnehmerInnen möglich. Der erste Kurs findet am 27. und 31. Mai jeweils von 13 bis 17 Uhr statt. Treffpunkt ist am ÖAMTC Gelände in der Alten Poststraße 161. E- Bikes werden gerade in den fortgeschrittenen Altersklassen immer beliebter, der Umgang damit will aber auch gelernt sein. „Hier wollen wir unterstützend wirken und den Einstieg unter professioneller Anleitung ermöglichen“, erklärt Stadträtin Elke Kahr. Das Kursangebot ist in sechs Module gegliedert, unter anderem ein Verkehrstraining mit der Polizei und Fahrradtechnik mit Hervis. Anmeldungen unter office@familienmanagement.at oder unter 0676 88992244. Mehr auf graz.at. Fit im Alter: Mit den kostenlosen Mobilitätskursen 65+ bleiben SeniorInnen mobil und selbständig im Alltag und auf den Fahrrädern. STADT GRAZ/HERZOG NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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