7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 8 Monaten

4. August 2019

  • Text
  • Graz
  • August
  • Grazer
  • Kinder
  • Traveller
  • Nagl
  • Weltweit
  • Stadt
  • Siegfried
  • Woche
- Film ab! Das Grazer Autokino ist eröffnet - Bauernmarkt-Umbau: So wird der Kaiser-Josef-Platz wieder kaiserlich - Parker ärgert‘s, aber: Schöckl freut sich über Besucherplus von 34 Prozent - Graz-Umgebung setzt auf Bienenschutz - Rasengittersteine: Grazer Parkplätze werden jetzt entsiegelt

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 4. AUGUST 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Partei für kleine Leute Zum Kommentar und Bericht „Elke Kahr nach Wien“: Ich finde es gut, dass Frau Kahr und Herr Krotzer von der KPÖ für die Nationalratswahl antreten. Eine Partei für die kleinen Leute gibt es im Parlament nämlich schon lange nicht mehr. Bei den anderen Parteien sehen wir Freunderlwirtschaft, Schmutzkübel und Bereicherung. Die KPÖ ist in Graz seit Herrn Ernest Kaltenegger seit vielen Jahren uneigennützig für die Bürger da. Genau so was brauchen wir in Wien auch. Annika Pagl, Graz * * * Die „bösen anderen“ Zum Leserbrief von Peter Oberleitner zum Klimanotstand: Es ist einfach nicht zu glauben, wie manche Leute immer mit dem Finger auf andere zeigen. Sei es, dass es um eine Kreuzfahrt geht oder um einen „SUV“ oder was auch immer grade jemand hat oder macht, das einem nicht passt. Im Fall des Herrn Oberleitner könnte man glatt glauben, er fährt weder Bus noch Auto, sondern hat noch immer ein Pferd hinter dem Haus stehen, das die Wiese frisst und um Gottes Willen keinen Mist macht, denn auch das verursacht CO 2 . Wirklich alle sind sich einig, dass man was tun muss. Dass es so nicht weitergehen kann, das stelle ich nicht in Frage. Man sollte dabei aber auch mal die Seite der Leute sehen, die zwar in Graz wohnen, aber aus beruflichen Gründen auf ein Auto angewiesen sind. Schön, ich gebe zu, ich fahre einen SUV, und „jetzt bitte der große Aufschrei“, es ist auch noch ein Diesel, und das schon seit vier Jahren, weil ich mir eben einen Neuwagen kaufen wollte. Legt man das um, so brauche ich mit meinen 6 Litern auf 100 km aber nicht viel mehr als ein anderes Auto, das herumfährt. Sieht nur keiner, weil man wettert ja im Allgemeinen gegen Autofahrer wie mich. Ich sehe das weiter als meine Entscheidung, was für ein Auto ich fahren will, weil ich nun mal eines brauche und das besagte Pferd für mich so gar keine Option ist. Wie wäre es mal mit ein bisschen konstruktiver Kritik, statt immer nur über die „bösen anderen“ zu wettern. Diana Milea, Graz * * * Auf die Bremse steigen Zum Bericht über die aktuellen Wirtschaftszahlen der Stadt Graz vom 7. Juli: Wenn man die Zahlen liest, denkt man sich, es ist alles in Ordnung. Leider kann man die Beschönigung von Bgm. Nagl nicht nachvollziehen! Laut Angaben waren die Schulden (pro Kopf) 2014 1,1, Mrd. € (ca. 4400 €) und stiegen 2018 auf 1,2 Mrd. € (ca 4300 €). Aber nach der bekanntgegebenen Prognose sind für 2023 1,655 Mrd. € (ca. 5500 € trotz gestiegener Einwohnerzahl) geplant. Dies gilt aber nur bei den derzeitigen niedrigen Zinsen! Das nimmt Dimensionen von Kärnten an! Diese Schulden müssen wir alle bezahlen. Natürlich gilt bei allen Politikern die Unschuldsvermutung und die einfache Sichtweise eines Bürgers. Trotzdem muss man sich fragen, wer steigt endlich auf die Schuldenbremse? Rechnungshof und FMA wären hier gefragt. Peter Wochesländer, Graz * * * Kinder und 5G? Ein österreichischer Internetanbieter wirbt mit einem etwa dreijährigen Mädchen auf einem riesigen Plakat für den Ausbau des 5G-Netzes. Was haben Kleinkinder mit einer schnellen Internetverbindung und digitalem Medienkonsum zu tun? Die Kinder tauchen immer mehr in die reizüberflutete digitale Welt ein. Die Folgen sind, dass sich Kinder schlechter konzentrieren können und motorisch hyperaktiv werden. Ärzte warnen bereits. Die Auswirkung von 5G-Strahlung auf die Gesundheit ist nicht hinreichend erforscht, in erster Linie sind Babys und Kleinkinder gefährdet. Kinder sollten nicht als Werbesujets für potenziell gesundheitsgefährdende Technologie herhalten müssen. Heidi Jursitzky, Graz Ferien wie Patenaktion 2019 DANKE. Mit 21.000 Euro gibt es Spendenrekord. Die Patenkinder genießen gerade voll ihre Ferien. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Badespaß steht natürlich im Mittelpunkt des Sonnencamps. KINDERFREUNDE Wir sind im Ferienparadies der Steirischen Kinderfreunde im „Sonnencamp Sekirn“ am Kärntner Wörthersee. Knapp 120 Kinder, darunter etliche Kinder der Ferienpatenaktion des „Grazer“, erlebten zwei wunderbare Ferienwochen des ersten Turnus von 14. bis 26. Juli. Jetzt haben gerade die Kinder des zweiten Turnus ihren Ferienspaß. Die Kinder der Ferienpatenaktion sind auf alle drei Turnusse in Sekirn aufgeteilt. Das Programm ist für alle im Prinzip immer ähnlich. Für die Kinder gibt es Workshops, in denen sie ihre Kreativität unter Beweis stellen können. Es gibt Bewegungsspiele, angefangen von Fußball bis hin zum Specksteinschleifen. An den vielen heißen Sommertagen stand na-

4. AUGUST 2019 www.grazer.at graz 13 im Paradies Viele der Patenkinder machen im Ferienparadies Sonnencamp Sekirn am Wörthersee Ferien. KINDERFREUNDE türlich Baden und Schwimmen im Vordergrund. Eine Riesengaudi ist es jedesmal für die Kids, wenn sie mit dem Bananenboot in See stechen können. Das Freizeitprogramm hat wenig Lücken. Am Abend gab es auch Kinderdiscos mit den neuesten Hits. Beachvolleyball, Malwettbewerbe, Lagerfeuer, Tanzworkshops, Karaoke mit den Lieblingssongs der Kinder und Proben für den großen Zirkus- Auftritt waren weitere Highlights. Die Kinder zeigten in der Manege, welche tollen Kunststücke sie gelernt haben. Der Zirkus war ein Erfolg. Wasservolleyballturnier, Bodypainting und Bad-Taste-Party rundeten das aufregende Programm ab. Über die Ferien der anderen Partner (Kinderland, Evangelische Jugend) werden wir noch berichten. Übrigens, für den dritten Turnus (18.–31. August) haben die Kinderfreunde noch Restplätze frei, die man auch online unter www.ferien-kinderfreunde.at noch buchen kann.

2021