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4. April 2021

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- Kirchen und Denkmäler leuchten durch Ökostrom - Osterfrühstück mit Bischof Krautwaschl - Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer im Interview - Traditionsunternehmen Kepka verlässt Graz nach 111 Jahren - "der Grazer"-Epaper: 2 Monate Tageszeitung

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graz 4 graz www.grazer.at 4. APRIL 2021 4 redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10 Ich appelliere an alle Steirer, sich auch während der Feiertage an die Bestimmungen zu halten.“ So Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß, die selbst weiß, welche Anstrengung es gerade ist. KK Haus Graz strahlt V. l.: K. Hohensinner, A. Harb, I. Krammer, T. Rajakovics STADT GRAZFISCHER Kinder gratis im Sportverein ■ Über 12.000 Menschen haben in Graz eine SozialCard. Im Zuge des Sportjahrs, aber nicht darauf befristet, wird sie nun weiter ausgebaut: Alle Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre, deren Eltern eine Sozial- Card haben, können ab April kostenlos in zahlreichen Grazer Sportvereinen trainieren. Rund 4500 Kinder können dieses Angebot in Anspruch nehmen. Den Mitgliedsbeitrag übernimmt die Stadt Graz. BM Siegfried Nagl und BM-Stv. Mario Eustacchio STADT GRAZ/FISCHER GrazGutscheine für Bauernmarkt ■ Ab kommendem Dienstag, 6. April, ist der beliebte Graz- Gutschein auch auf diversen städtischen Grazer Bauernmärkten einlösbar. Damit geht sein Erfolg in die Verlängerung. Bereits mehr als 700 Innenstadt-Betriebe sind an Bord. Alleine im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Citymanagement der Holding Graz damit acht Millionen Euro. Die Tendenz ist weiterhin stark steigend. Meist erstrahlt der Uhrturm in grellem LED-Ökostrom-Weiß, es stehen aber 2760 Farben zur Verfügung. derGrazer Sollte mehr Wasserkraft eingesetzt werden? „Prinzipiell ja, aber so, wie es zurzeit durchgeführt wird, kann das gar nicht funktionieren.“ Franz Schreiner, 70, Bauträger „Ich bin natürlich dafür, aber nicht um jeden Preis. Wenn dann die Natur darunter leidet, stört mich das.“ Kathrin Spielberger, 23, Studentin „Wasserkraft gehört auf jeden Fall verstärkt, das wäre wichtig. Ich verstehe nicht, wie man dagegen sein kann.“ Hadir Abdelall, 24, Studentin Blitzumfrage „Die Zukunft liegt in der erneuerbaren Energie. Ob das Wasser- oder Solarenergie ist, ist mir egal.“ Stefan Hettegger, 45, Unternehmer ? LEDL ALLE FOTOS: DER GRAZER „Mir ist es wichtig zu wissen, wo die Energie herkommt. Wasserkraft um jeden Preis ist nicht die Antwort.“ Florian Kutej, 30, selbstständig

4. APRIL 2021 www.grazer.at graz 5 ➜ TOP Club Q gerettet Wegen Corona stand das legendäre Lokal vor der Pleite. In nur drei Tagen wurden genug Spenden gesammelt. Partys im Stadtpark Am Donnerstag feierten viele nach acht Uhr abends im Stadtpark. Die Polizei erstattete etwa 50 Anzeigen. FLOP ➜ durch Wasserkraft Kurz gefragt … ÖKOSTROM. Seit 2011 stellt die Stadt auf Ökostrom um. Das Haus Graz wird komplett mit Strom aus Wasserkraft versorgt. Jetzt werden auch Kirchen und Denkmäler mit Ökostrom beleuchtet. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Stadt Graz setzt voll auf alternative Energien. In der Stadt werden schon seit 2011 sämtliche stadteigene Gebäude und Anlagen zu 100 Prozent mit emissionsfreiem und regenerativ erzeugtem Strom versorgt. Ab 2015 war das Haus Graz an der Reihe, um mit emissionsfreiem Strom versorgt zu werden, 2018 Verena Ennemoser folgten die Freizeitbetriebe, die ihren Eigen-Strombedarf zu 100 Prozent CO2-frei und auch atomstromfrei beziehen konnten. Verena Ennemoser, Leiterin der Präsidialabteilung: „Nachhaltigkeit gehört zu unseren Leitlinien. Den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen verfolgen wir konsequent, um eine gesunde Umwelt auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Der Einsatz von Ökostrom ist ein positiver Beitrag zum Klimaschutz und verbessert die Ökobilanz unserer Dienst- und Serviceleistungen.“ Zuletzt kam auch die Anleuchtung von 38 speziellen Objekten, darunter Kirchen und Denkmäler, dazu, die ebenfalls mit emissionsfreiem Strom zum Leuchten gebracht werden. Darunter fällt auch der Grazer Uhrturm auf dem Schlossberg, der mit LED-Leuchten angestrahlt wird. Weiters finden sich unter den 38 Objekten, die fortan mit Ökostrom beleuchtet werden, der Dom von Graz, der Zugang zur Murinsel, das Rathaus, der Schlossberg, die Schlossberg- Liesl, der Türke im Portal Saurau, die Mariensäule am Eisernen Tor, etliche Kirchen wie die Leechkirche, die Herz-Jesu-Kirche und die Basilika Mariatrost, aber auch das Kunsthaus und der Hauptplatz. Andreas Ledl, Präsidialabteilung: „Der Uhrturm wird in verschiedenen Farben angeleuchtet. Insgesamt würde der spezielle Computer 2760 Farbeinstellungen ermöglichen, viele vom menschlichen Auge nicht erkennbar. Für die Auswahl der Farben ist der Bürgermeister zuständig.“ Die Energieversorger der Stadt Graz bekommen den Strom aus dem Verbund von Wasserkraftwerken. Natürlich spielen die Murkraftwerke auch eine wichtige Stromerzeugerrolle. Die Stadt Graz will, was Ökostrom betrifft, Vorbild sein. ... Siegfried Nagl 1 Welche Bedeutung hat Wasserkraft für Sie ? Nagl: Jeder von uns benötigt Strom, und wir alle können mit unserem richtigen Strombezug einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. 2 Das ganze Haus Graz hat Ökostrom. Ist das Bestätigung fürs Murkraftwerk? Nagl: Wir sind Klimainnovationsstadt und nehmen eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Murkraftwerk versorgen wir 20.000 Haushalte mit emissionsfreier Energie. Ja, das ist eine Bestätigung für das Murkraftwerk. 3 Sie sind Chef für die Uhrturmbeleuchtung, was ist Ihre Lieblingsfarbe? Nagl: Für mich hat jede Farbe ihre Schönheit und Bedeutung. „Orange The World – gegen Gewalt an Frauen“ zum Beispiel.

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