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31. März 2019

- Osterfeuer-Tourismus: Grazer pilgern nach Graz-Umgebung - Weniger Arbeitslose: Techniker und Arbeitslose fehlen in GU - Das sind die GU-Ortschefs: Nur 25 Jahre jung, seit 50 Tagen oder 22 Jahren im Amt - Blackout-Attacke? Keine Panik in Feldkirchen - Natur pur und gesundes Essen in Übelbach - Kalsdorf: Ortszentrum in neuem Design - Seiersberger Start-up will Frauen schneller schwanger machen

20 graz-umgebung

20 graz-umgebung www.grazer.at 31. MÄRZ 2019 100 Vögel aus der ganzen Welt GEZWITSCHER. Der Fernitzer Fleischhauer Gerhard Paulitsch hat ein wirklich tierisches Hobby: Vögel aus aller Welt! Derzeit besitzt er gleich 20 außergewöhnliche Vogelarten vom Ara bis zum Papagei. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Ungefähr 100 Vögel in rund 30 Gehegen besitzt Gerhard Paulitsch von der Fleischerei Paulitsch und Platzer in Fernitz. Ein Hobby, dem er seit seinen Kindheitstagen nachgeht. „Kleintiere habe ich immer schon gerne gehabt. Wir haben früher Hamster, Meerschweinchen, Frettchen und eben Vögel gehabt. Die haben es mir dann besonders angetan. Mein erster Vogel war ein Wellensittich“, schmunzelt Paulitsch. An Vögelarten ist so gut wie alles dabei, rund 20 außergewöhnliche Arten von jedem Kontinent besitzt der Fernitzer. Vier von den Kleintieren haben sogar Namen: die Aras Mali und Ludwig und die Graupapageien Jakob und Coco. „Die Vögel sind alle paarweise in den Gehegen, damit Nachwuchs kommt. Das dauert aber bei jeder Art verschieden lange. Gewisse Arten sind erst nach fünf bis zehn Jahren geschlechtsreif“, erklärt Paulitsch. Vogelgesang „Vögel unterhalten sich untereinander. Desto mehr Menschen vor Ort sind und mit ihnen reden, desto schwieriger gibt es Nachwuchs“, erklärt Paulitsch. Dennoch sind die beiden Graupapa- Rund 100 Vögel besitzt der Fernitzer Gerhard Paulitsch. KK geien Jakob und Coco kleine Plauderer, die hin und wieder auch mit einem Menschen „reden“. Gefüttert werden die Federtiere etwa einmal am Tag. „Man kann sagen, was der Mensch isst, frisst der Vogel auch. Also alles an Gemüse und Obst, nur eben Rohkost und ohne Gewürze. Quer durch die Palette, von Südfrüchten bis zum klassischen Steinobst“, erklärt der Fernitzer. Papageien können etwa das Menschenalter erreichen und werden durchschnittlich 50 bis 70 Jahre alt. Somit kann sich Paulitsch noch etwas länger an seinen teils quietschbunten Vögeln erfreuen. Ein buntes, musikalisches und vor allem tierisches Hobby.

31. MÄRZ 2019 www.grazer.at graz-umgebung 21 Der Herzogenberg Kammerchor geht demnächst wieder auf große Tour. KK Auf großer Russen-Reise Frohnleitner Kultur- „Superhirn“: Wolfgang Kasic KK KLASSIK. Dank Frohnleitner Netzwerkern geht Grazer Orchester erneut auf Russland-Tournee. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Dass die A.R.A.C.A. – Austrian Russian Asian Culture Association, ein Zusammenschluss bzw. Austausch kultureller Agenden zwischen Österreich und Russland, ein Erfolgsmodell ist, wurde schon mehrfach in beeindruckenden Konzerten von Grazer Orches- tern in Russland bzw. jener der Russen bei uns bewiesen. In der Karwoche ist es wieder so weit: „Wir gehen mit dem Herzogenberg Kammerchor wieder auf Russland-Tournee. Es wird Konzerte in Chelyabinsk, Moskau und Tula geben“, weiß Wolfgang Kasic, Chef WOKA Management & Kommunikation in Frohnleiten, bei dem alles, was an Organisatorischem und Netzwerktechnischem ansteht, zusammenläuft. „Die Musiker werden ein buntes Potpourri aus Kirchenmusik, weltlichen Klängen sowie österreichischen Klassikern von Brahms bis Mozart zum Besten geben. Mit so einer bunten Mischung waren wir in Russland stets erfolgreich.“ Im Gegenzug werden die Russen auch wieder nach Graz kommen. „Wir arbeiten ja eng mit dem Tschaikowski- Konservatorium zusammen.“ Von 11. bis 19. Mai geht es mit den jungen Musikern Carola Krebs (Cello), Philipp Scheucher (Klavier) und Yevgeny Chepovetsky (Violine) erneut nach Chelyabinsk. Die drei werden als Solisten mit dem russischen Orchester Klassika das Tripelkonzert von Beethoven spielen. Kasic: „Es jagt also quasi ein Klassik-Highlight das nächste.“

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