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31. März 2019

- Stadt Graz baut Augartenbad und Co aus: Badespaß mit Spielarealen und Public-Viewing-Zone - Mindestsicherung: Graz unterstützt Reformpläne - Jeden Mittwoch soll Graz fleischlos essen - Alexa, was sind meine Grazer Nachrichten? Neuer Amazon Echo Skill vom „Grazer“ - Familienpass: Mehr Ermäßigung in Grazer Öffis - Rattenköder am Spielplatz wurden entfernt - Café Clawecki heißt jetzt Café Loma

36 motor www.grazer.at

36 motor www.grazer.at 31. MÄRZ 2019 E-Auto: Alle lieben ZOE CHARMANT. Der Renault ZOE ist unter den Elektroautos ein Blockbuster. Wir haben den neuen ZOE getestet, und ZOE zeigte, wie man unter Strom stehend die Herzen der Autofahrer erobern kann. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Black is back, passend wie schon so oft stieg ich als „Man in Black“ in den kleinen schwarzen ZOE, der im Grazer Autohaus Vogl+Co auf mich wartete. ZOE ist von außen her eher unscheinbar, unaufdringlich und dennoch enorm sympathisch. Understatement auch im Inneren des Wagens. Lenkrad, Startknopf, Automatik-Schaltung, ein wenig Infotainment und basta. Alles, was es an Instrumenten, Knöpfen und Tasten gibt, ist gut überschaubar und zurückhaltend installiert. Druck auf den Startknopf, auf Motorsound wartet man natürlich vergebens, kurzer Blick aufs Info-Display hinter dem Lenkrad, und ein „Ready“ signalisiert: Es kann losgehen. Schon nach den ersten Kilometern erkennt man, warum der ZOE eines der meistverkauften und beliebtesten E-Autos ist. Der unscheinbare kleine Franzose kann viel. Eigentlich ist ZOE ja ein Mädchenname. ZOE bedeutet auf Griechisch so viel wie „Leben“. Das klingt vielleicht ein wenig romantisch. Die nackte Tatsache hier aber ist, als ZE werden in Frankreich in Kurzform die Elektroautos bezeichnet, irgendwie hat sich da dann ein O mitten hineingeschwindelt. Leben lässt es sich mit diesem Strompaket. Vor allem durch die Stadt ist es ein Vergnügen. Der kleine Franzose findet meist schnell einen Parkplatz, und diesen darf man in Graz zumindest auch noch gratis nutzen. Die neuen Elektromotoren bieten immer bessere Fahrleistungen. High Voltage gibt’s bei vollem Druck aufs Gaspedal. Der Elektro-Franzose ist hier in 11,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 135 km/h angegeben, da ist noch Luft nach oben. 300 km Reichweite Wesentlicher Punkt bei E-Autos ist die Reichweite. Renault gibt sie beim ZOE mit 300 Kilometern an. Da muss man aufpassen, wer gerne schnell und sportlich fährt, wird früher an die Ladestation müssen. Der ZOE hat ein kleines, aber feines Infotainmentsystem mit kleinem, aber gestochen scharfem Bildschirm. Praktische Apps kann man sich aus dem R-Link- Am Bildschirm erscheint „Ready“, dann Automatik auf „D“, und los geht’s. Store laden, zum Beispiel wo es die nächsten Ladestationen gibt. Apropos Laden. Kann man geradezu überall. Daheim in der Garage, an den öffentlichen Ladestationen. Der Ladevorgang selbst ist ein Kinderspiel. Eigentlich ist der ZOE entspannt flüsternd unterwegs. Es lässt sich aber ein Fahrgeräusch zuschalten, als Sicherheitsfaktor, etwa für blinde Fußgänger. Es gibt eine ganze Reihe an hochwertigen Assistenzsystemen. Darunter LED-Lampen, Einparkhilfe, Rückfahrkamera, Notbremsassistent, Tempomat, BOSE-Boxen und ein Klimasystem, mit dem sich das Auto im Winter vorheizen und im Sommer vorkühlen lässt. Fazit: Das Fahren mit dem Renault ZOE macht Spaß. Es ist ein ideales E-Auto, handlich, smart und charmant. In der Stadt ein Elektro-König, auf Autobahnen und am Land ein Kraftpaket. So macht E-Mobility Freude. Das Fahren mit dem neuen Renault ZOE macht Autotester Vojo Radkovic sichtlich Spaß. SCHERIAU (5) Im Inneren gibt’s keinen Schnickschnack, alles ist auf kleiner Flamme effektivst eingerichtet, Startknopf, Gang, Bremse, Gas, mehr ist nicht. Renault ZOE ■■Motor: Synchronmotor, Spitzenleistung 108 PS (80 kW), Dauerleistung 72 PS (53 kW), Frontantrieb, Automatikgetriebe ■■Batteriesystem: Lithium-Ionen, 400 Volt Gesamtspannung, Speicherkapazität 41 kWh, Batteriegewicht 305 Kilo, Standardladezeit 25 Stunden, beschleunigte Ladung 2,40 Stunden, Schnellladung 65 Minuten ■■Fahrleistungen: Beschleunigung 0–100 km/h in 11,4 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 135 km/h ■■Abmessungen: Länge 4,08 Meter, Breite 1,73 Meter, Höhe 1,56 Meter, Radstand 2588 mm, Kofferraumvolumen 338 bis 1225 Liter. Leergewicht 1575 Kilo, Wendekreis 10,56 Meter ■■Preis: ab 25.290 Euro ■■Autohaus: Vogl+Co, Graz, Schießstattgasse 65, Tel. 0 316/80800, www.vogl-auto.at

31. MÄRZ 2019 www.grazer.at motor 37 Aufwärmen für die Formel 1 SAISONSTART. PS-Fans wärmen Red-Bull-Ring-Asphalt für die Formel 1 und den MotoGP auf. Zum fünften Mal heißt der Red Bull Ring die neue Motorsport-Saison mit dem Josefimarkt willkommen. Dutzende Unternehmen präsentieren heute, Sonntag, von 9 bis 18 Uhr bei der größten Automesse des Murtals Neu- und Gebrauchtwagen im Fahrerlager der Rennstrecke. Neu belebt wird die Tradition des Josefimarktes mit einem umfangreichen Angebot für Besucher, selbst das Steuer zu übernehmen. Selten bietet sich die Gelegenheit, mit dem eigenen Auto oder Motorrad auf Österreichs Grand-Prix-Kurs Gas zu geben. An diesem Josefimarkt-Wochenende werden auf dem Rennasphalt beim „Freien Fahren“ ausnahmsweise auch private Boliden und Feuerstühle von den Leinen gelassen. Die Besucher spüren Motorsport am eigenen Leib mit einem Porsche Cayman S und einem Formel 4 Red Bull Ring Edition. Fahrerlebnis bekommt man auch in einem Mitsubishi EVO IX oder dem KTM X Bow. Diese Autos haben noch immer jedem Teilzeit-Piloten ein Lächeln in Gesicht gezaubert. Wer sich gerne abseits der asphaltierten Wege vergnügt, ist im Offroad- Bereich am Spielberg bestens aufgehoben. Generell garantiert Österreichs Motorsport-Hochburg in seiner neunten Saison erneut Racing vom Feinsten. Zum ersten Mal gastiert die Ferrari Challenge Europe (3.–5.5.) am Red Bull Ring, bevor die Leeb-Rundstrecken- Trophy (17.–19.5.), die KTM X- Bow Challenge (23.–25.5.) und das ADAC GT Masters (7.–9.6) über die Strecke jagen. Höhepunkte der Saison bilden unangefochten Formel 1 (28.–30.6.) und MotoGP (9.–11.8.). Ende September dreht sich bei den „E-Mobility Play Days“ alles um die Zukunft der Fortbewegung. Motorsport- Abschluss ist das Histo-Cup-Finale von 11. bis 13. Oktober.

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