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31. März 2019

- Stadt Graz baut Augartenbad und Co aus: Badespaß mit Spielarealen und Public-Viewing-Zone - Mindestsicherung: Graz unterstützt Reformpläne - Jeden Mittwoch soll Graz fleischlos essen - Alexa, was sind meine Grazer Nachrichten? Neuer Amazon Echo Skill vom „Grazer“ - Familienpass: Mehr Ermäßigung in Grazer Öffis - Rattenköder am Spielplatz wurden entfernt - Café Clawecki heißt jetzt Café Loma

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24 szene www.grazer.at 31. MÄRZ 2019 M U S I K Live on Stage 1. bis 7. April MO 01 RUDI FERDER, KK Mally plays Dylan. Musiker Oliver Mally und Schriftsteller Wolfgang Pollanz treffen aufeinander, um mit Texten und Songs einen dichten Abend im Zeichen von Bob Dylan im Tube’s, Grieskai 89, zu gestalten. Am selben Abend erscheint das gleichnamige Vinyl- Album. Das Cover des Albums bezieht sich auf die LP „Byrds play Dylan“. Parkinson! Mit Rock im Gerald Ganglbauer hat mit Profis und Amateuren das Album „Parkinsong Duets“ eingespielt. Die Musik soll Betroffenen Kraft geben. PRIVAT MUSIK HILFT. Passend zum Welt-Parkinson-Tag 2019 bringt der Grazer Gerald Ganglbauer das Album „Parkinsong Duets“ heraus. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Menschen mit Parkinson können Rockstars sein. Das ist die Botschaft, die der Grazer Gerald Ganglbauer zum Welt-Parkinson-Tag 2019 am 11. April in die Welt hinausposaunt. Wie ist die Idee entstanden? Ganglbauer: „2016 habe ich am 4. Welt-Parkinson-Kongress in Portland (USA) teilgenommen und den britischen Parkinson-Botschafter Tom Isaacs kennengelernt. Er hat eines Abends einen Text über Parkinson zu einer Melodie aus dem ,Sound of Music‘ gesungen. Erstens war ich berührt, dass er einen Semino Rossi unplugged DO 04 Superfreak kredenzen ihre 70er-bis-90er- Disco-Soul-Dance- Schmankerln dieses Mal in der Sun Bar des San Pietro in der St.-Peter- Hauptstraße 141 in Graz . Die Band um Frontfrau Rebecca Anouche und (Ghostbuster) Purple Sitner ist Garant für ein abendfüllendes Degustationsmenü mit grooviger Speisenfolge. James Brown serviert Hot Chocolate mit einem Hauch von Sade und Bilgeri. LATIN. Herzen und Seelen zum Klingen bringen will Semino Rossi auf seiner Unplugged-Tour. Ich habe keine Show-Tänzer auf der Bühne, keine Pyrotechnik, nur meine Band ist da und ich sitze am Hocker und bringe spanische melodiöse Rhythmen und leidenschaftliche Tanzmusik, um die Herzen und Seelen meines Publikums zum Klingen zu bringen“, schwärmt der Argentinier Semino Rossi im Telefongespräch mit dem „Grazer“. Rossi wird auf seiner „Unplugged-Latino Tour 2019“ 80 Prozent seiner Lieder auf Spanisch singen und etwa 20 Prozent auf Deutsch. Es soll ein besonderer Abend werden. Rossi: „Mit meiner 12-Mann- Band will ich ein schönes Programm bieten, welches mir ermöglicht, auch ein neues Publikum anzusprechen. Es ist alles tolle Musik. Latino-Sound, Tanzmusik. Mit dabei ist als Special Guest auch Manolo – The Voice of The Gypsies. Mit diesem Programm erfülle ich mir einen Traum. Und ich werde auch Titel meines neuen Albums ,So ist das Leben‘, das Mitte Juni erscheinen wird, vorstellen. Erstmals singe ich einen Song von Andreas Gabalier – ,Amoi segn ma uns wieder‘ – auf Spanisch, was bei mir so viel wie ,Un dia nos veremos de haber‘ heißen wird. Ich habe auf den richtigen Augenblick gewartet und vor allem darauf, in meiner Muttersprache singen zu können.“ Die Tournee startet in Österreich am 10. Mai in Wien, und am 12. Mai gastiert Rossi in der Grazer Helmut-List-Halle. Die Tour führt den „Gentleman des modernen Schlagers“ auch durch Deutschland und die Schweiz. Das neue Album „So ist das Leben“ erscheint Mitte Juni, und es gibt etliche TV-Auftritte. Semino Rossi: „Ich finde es schön, dass ich den Großteil meiner Show auf Spanisch singen kann.“ KURASCH

31. MÄRZ 2019 www.grazer.at szene 25 Duett! Österreich-Bezug hergestellt hat, und zweitens keimte in mir die Idee, dass Musik die Kraft hat, Betroffene in Duetten in die Welt von Rockstars einzubinden, um das Rampenlicht zu teilen.“ Ganglbauer gelang innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren eine eindrucksvolle Produktion, bei der jedes Duett aus einem Betroffenen und einer Band oder Singer/Songwriter besteht. Ganglbauer wird die CD auf dem Welt-Parkinson- Kongress 2019 in Kyoto (4.–7. Juni) präsentieren. Ganglbauer: „Als ich 2006 die Diagnose Parkinson bekam, war ich gerade 48. Anfangs verweigerte ich die Diagnose. Heute bin ich 60 und muss mich damit abfinden.“ Mit dem Album will Ganglbauer die Öffentlichkeit sensibilisieren und informieren. Alle Einnahmen sollen über die Parkinson-Selbsthilfe parkinsonline.at Personen oder Organisationen helfen, die die Forschung zur Heilung der Krankheit vorantreiben. Alle Infos gibt es auf Parkinsong.org. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Sendereihe „Rock und Pop in Weiß-Grün“ war eines der liebsten Radioprojekte, die die Radio-Steiermark-Programmchefin Sigrid Hroch ins Leben gerufen hat. Nachwuchsförderung war ihr Steckenpferd. Gemeinsam mit Robby Musenbichler, Corry Gass Oben Simper mit Deep Purple 1968. Unten Simper & Nasty Habits 2019. KK (2) Take Your Chance FINALE. Zum Abschluss der ORF-Newcomer-Aktion „Take Your Chance“ gibt es heute auf ORF Steiermark Erlebnisberichte und Musikbeispiele. und Ewald Pfleger (Opus) hat sie das Rock-&-Pop-Förderprogramm „Take Your Chance – Vom Probenkeller auf die Bühne“ gestartet. Gesucht und gefunden wurden Talente im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, die komponieren, texten und ihre Songs selbst singen können. Für Babsea (Barbara Schutting) aus Edelschrott, Brofaction (Nico und Laurin Greiter) Noch ein Purple ■■ Er war im Gegensatz zu allen anderen nie in Graz: Nick Simper, ein Deep Purple-Mann der ersten Stunde. Simper war 1968 bei der ganz ersten Besetzung dabei und spielte die ersten drei Alben ein. Simper war es, der auf die Idee kam, Joe South’ Song „Hush“ zu covern. Das war ein Treffer und der einzige Top- Single-Hit der Band in den USA. Simper wurde dann durch Roger Glover und der damalige Sänger Rod Evans durch Ian Gillan ersetzt. Simper machte weiter Musik, spielte u.a. mit Marsha Hunt und Warhorse. Die Wiener Band Nasty Habits lud Simper 2008 ein, seine Deep-Purple-Vergangenheit musikalisch aufleben zu lassen. Seitdem spielen Nick Simper & Nasty Habits zahlreiche Auftritte in Clubs und bei Festivals und veröffentlichten drei CDs. Am 5. April gastiert Simper im Grazer Explosiv. Support: Restless Bones. VOJO aus Weiz, Flo Gruber aus Obdach, Paul Haas aus Leibnitz und Leila (Lisa Wiesinger) aus Graz gab’s ab November ein intensives Coachingprogramm, Live-Auftritte, CD- und Videoproduktionen. Die Bilanz ist eindrucksvoll. Auf Radio Steiermark erzählen alle Beteiligten ab 22.05 Uhr über ihre Erfahrungen und Erlebnisse und ziehen auch mit Musikbeispielen Bilanz. ORF/GROSCHÄDL

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