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31. März 2019

- Stadt Graz baut Augartenbad und Co aus: Badespaß mit Spielarealen und Public-Viewing-Zone - Mindestsicherung: Graz unterstützt Reformpläne - Jeden Mittwoch soll Graz fleischlos essen - Alexa, was sind meine Grazer Nachrichten? Neuer Amazon Echo Skill vom „Grazer“ - Familienpass: Mehr Ermäßigung in Grazer Öffis - Rattenköder am Spielplatz wurden entfernt - Café Clawecki heißt jetzt Café Loma

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12 graz www.grazer.at 31. MÄRZ 2019 Rattenköder WIRBEL. Die unmittelbar neben einem Kinderspielplatz ausgelegten Rattengiftköder wurden inzwischen wieder beseitigt. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Da hat unsere Geschichte über die Rattengiftköder, die direkt neben dem Spielplatz am Kapistran-Pieller-Platz positioniert wurden, ganz schön für Aufregung gesorgt. Eva Winter, Leiterin des Gesundheitsamts, hat sich gemeldet, um klarzustellen, dass das Gesundheitsamt die Köder nicht ausgelegt, sondern in gewisser Weise nur ihre Auslegung veranlasst hat. Konkret: „Wir haben den Grundstückseigentümer auf die Pflicht zur Rattenbekämpfung hingewiesen!“ Im Falle des Spielplatzes, aber auch der Murpromenade ist das die städtische Abteilung für Grünraum. Diese muss wiederum konzessionierte Schädlingsbekämpfer beauftragen. „Ich gebe zu, die Köder am Spielplatz haben eine blöde Optik, aber das Gift kann für Kinder oder Hunde eigentlich gar nicht gefährlich sein, schließlich kommen sie ja gar nicht in die Boxen“, erklärt Winter. Auf die Frage, was passiert, wenn Kinder oder geschützte Tierarten wie Mäuse oder Schlangen mit den noch lebenden vergifteten Ratten in Berührung kommen, führt sie aus: „Das Gift wirkt wie Blutverdünnung beim Menschen. Wenn die Ratte stirbt, ist es schon verstoffwechselt.“ Die gute Nachricht: Die Köder am Kapistran-Pieller-Platz wurden entfernt! Und auch der an der Grazbachmündung ist bereits verschwunden. Weiters gibt es seitens des Naturschutzes Bemühungen, mechanische Fallen anstelle von vergifteten durchzusetzen. So schaut es heute aus in der Niesenbergergasse 16 in Graz. Überall türmt sich Schutt und Müll und mittendrin immer wieder fette Ratten. WAGNER Statt Partys gibt’s Ratten ■■ Schlimm schaut es aus: Auf dem Areal des ehemaligen Clubs „Niese“ in der Niesenbergergasse 16 in Graz türmt sich der Müll. Es schaut „grauslich“ aus, wie etwa die „Grazer“-Leserin Maria Wagner beklagte und uns ein entsprechendes Foto des Elends schickte. Statt alternativen Partys mit Elektro-Sounds kommen jetzt die Ratten, was zu einer Plage auch für die Bewohner der umliegenden Häuser wird. Es hat sich seit 2013, als die „Niese“, wie die rund 15.000 jungen Mitglieder des Clubs bedauern, schließen musste, nichts Bauliches getan. Im Jahr 2012 war das neue Veranstaltungsgesetz der finale Sargnagel für den Club. Der Club war weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt und wurde von vielen als coolste und beste Location der Stadt bezeichnet. Das Ende konnte oder besser gesagt wollte keiner verhindern. Schlusspunkt war 2013 eine 48-Stunden-Party.

31. MÄRZ 2019 www.grazer.at graz 13 wurden entfernt Die Kinder können am Kapistran-Pieller-Platz wieder spielen, ohne auf Rattengiftköder aufpassen zu müssen. LUEF (2) Jetzt auch in der AK FA/FPÖ wählen AK-Wahl 2019 28. März bis 10. April Impressum: Freiheitliche Arbeitnehmer Steiermark · Rauchleitenstraße 43, 8010 Graz

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