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31. Mai 2020

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- Summer in the City: Neues Gastro-Festival ab Juli in der Innenstadt - Tiefgarage unter der Grazer Uni - Bezirkssportplatz in Jakomini eröffnet - Stolperfalle für Radfahrer in der Alten Poststraße - Villa beim Hilmteich abgerissen - Riesen-dm für die Grazer Innenstadt

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22 graz www.grazer.at 31. MAI 2020 GETTY (2), LAND STEIERMARK/STREIBL Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (l.) und Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau freuen sich schon auf die neuen „Naturwelten“. Erlebnisareal als neues Tor zur Bärenschützklamm COOL. Eines der beliebtesten Ausflugsziele der Steiermark wird um eine Attraktion reicher. Das Leuchtturmprojekt am Beginn der Bärenschützklamm in Mixnitz nennt sich „Naturwelten Steiermark“ und vereint etwa 30 Erlebnisstationen, die Waldwerkstatt und ein Bildungszentrum für die Jägerschaft. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Diese Woche fand in Mixnitz der Spatenstich zu einem neuen Leuchtturmprojekt der steirischen Jägerschaft statt. Die sogenannten „Naturwelten Steiermark“ sollen bald das Tor zur Bärenschützklamm bilden. Auf einer Grundfläche von mehr als 2,5 Hektar, einer Baufläche von 1100 Quadratmetern und mit einem Investitionsvolumen von mehr als drei Millionen Euro wird ab sofort bis zum Frühjahr 2021 das Erlebnisareal mit 30 Erlebnisstationen, das neue Hauptgebäude mit der Waldwerkstatt für Kinder und Familien, dem Bildungszentrum für die Jägerschaft, einem Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum gebaut. Außerdem wird es einen Shop-, Bistro- und Tou- rismusbereich und eine Indoor- Kletterhalle des Alpenvereins geben. Auch der Zugangsbereich zur Bärenschützklamm wird neu errichtet. „In Mixnitz entsteht ein modernes, multifunktionales Zentrum, das einerseits eine zeitgemäße jagdliche Weiterbildung sicherstellt, andererseits für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unverfälschte Naturerlebnisse ermöglicht und damit eine touristische Attraktion für die Region und die ganze Steiermark werden wird. Die Vermittlung von Naturkompetenz für die Erhaltung und den Schutz unserer Natur ist wichtig wie nie“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. „Natur ist ein Thema, das Gesellschaft und Jagd verbindet, das beide Seiten gleichermaßen interessiert und angeht. Mit dem Projekt Naturwelten Steiermark wird unser Leitbild auch für die nichtjagende Bevölkerung greifbar und erlebbar gemacht. Der Schutz der Lebensräume zur Erhaltung unserer Natur ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau. Ausflug zahlt sich aus Die Bärenschützklamm ist aber auch jetzt schon auf alle Fälle einen Ausflug wert. Von Graz aus ist das Naturjuwel in etwa einer Dreiviertelstunde zu erreichen, außerdem gibt es eine Zuganbindung nach Mixnitz. Vom Parkplatz geht man etwa eine Stunde zum Klammeingang – ab dann geht es über bestens betreute Steiganlagen an mächtigen Kalkwänden, idyllischen Wasserfällen und mystischen Höhlen vorbei. 164 Brücken und rund 2500 Holzsprossen führen durch die Kalksteinschlucht, die seit 1978 als Naturdenkmal gilt. Die Felsklamm ist bis 31. Oktober täglich von 7.30 bis 16 Uhr geöffnet. Es muss eine Erhaltungsgebühr entrichtet werden (5 Euro Erwachsene; 3,50 Euro Kinder). Mit Hunden ist das Begehen nicht möglich und auch mit kleinen Kindern dürfte es eher schwierig werden. Nach dem Ausstieg aus der Klamm kann man durch einen Wald gemütlich weiter zum Wirtshaus „Zum Guten Hirten“ wandern. Von dort geht es auch wieder zurück zum Einstieg und zum Parkplatz. Der gesamte Rundweg dauert in etwa 3,5 Stunden. Wer möchte, kann aber auch weiter zum Gipfel des Hochlantsch wandern. Aufgrund der Wasserfälle sind die Trittsteige oft rutschig – feste Bergschuhe sind deshalb erforderlich.

31. MAI 2020 www.grazer.at graz 23 Rodelgaudi auch im Sommer FETZIG. Wer Wandern mit Action und Spaß verbinden möchte, sollte unbedingt eine Sommerrodelbahn ausprobieren. Die „Steirarodl“ haben die Diesel-Brüder in Modriach gerade erst fertiggestellt. Während Schifahrer im Sommer auf den Almen leer ausgehen, können Spaß-Rodler ihrer Leidenschaft nach dem „Hinunterrutschen“ dank der Sommerrodelbahnen weiterhin nachgehen. Am Angebot mangelt es jedenfalls nicht: So gehört der „Hexenexpress“ am Grazer Hausberg Schöckl zu den beliebtesten Wochenendunternehmungen für die gesamte Familie. Nur wenige Kilometer weiter kommt man zum Koglhof in Rabendorf, mitten im Almenland-Joglland – seit 15. Mai ist diese Bahn geöffnet. In die von Graz aus gesehen andere Richtung gelegen, kann man auf dem Klippitztörl mit atemberaubendem Blick ins Tal rodeln. Pünktlich zum Pfingst- wochenende wurde übrigens auch diese Bahn geöffnet. Neue Diesel-Bahn Wenn man doch nicht ins Nachbarland reisen möchte, um den Berg hinunterzuflitzen, so kann man ab sofort die Steirarodl in Modriach ausprobieren. Die neue Bahn der Diesel-Brüder Andreas, Ernst und Wolfgang führt über 1200 Meter in Kurven, die mit bis zu 40 km/h berodelt werden. Seit diesem Wochenende ist die brandneue Sommerrodelbahn offen. SWIS Bei der Auffahrt kann man den Blick über die Landschaft genießen. DIESEL Bürgermeister Georg Preßler (re.) gratulierte Ernst Diesel. DIESEL

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