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31. Mai 2020

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- Summer in the City: Neues Gastro-Festival ab Juli in der Innenstadt - Tiefgarage unter der Grazer Uni - Bezirkssportplatz in Jakomini eröffnet - Stolperfalle für Radfahrer in der Alten Poststraße - Villa beim Hilmteich abgerissen - Riesen-dm für die Grazer Innenstadt

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12 graz www.grazer.at 31. MAI 2020 Corona bremst den Radsport SCHADE. Großevents und Radsport-Highlights wie die Mountainbike-EM oder wohl auch die Wiederbelebung des Altstadtkriteriums fallen der Krise zum Opfer. Aber: 2021 wartet ein fulminantes Comeback. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Schon Mitte Mai wäre mit der Mountainbike-EM in Stattegg das erste große Radsport- Highlight der Region angestanden. Nach der Absage gehen die Veranstalter um Jürgen Pail von einer Verschiebung aufs kommende Jahr aus – idealerweise sogar darüber hinaus, um eine Kannibalisierung des Sports zu verhindern. Andere Veranstaltungen wie das MTB Eliminator Weltcup-Rennen am 29. August in Graz werden wohl ersatzlos gestrichen. Heuer doch noch kein Altstadtkriterium? Für die Grazer Szene stünde heuer mit der für 12. September geplanten Wiederbelebung des legen- dären Altstadtkriteriums nach 13 Jahren eigentlich ein besonderes Highlight an. „Wir werden das am Dienstag im Präsidium besprechen und eine Vorentscheidung treffen“, erzählt Gerald Pototschnig, Präsident des Landes-Radsportverbandes, „aktuell glaube ich aber nicht, dass das Altstadtkriterium schon heuer zurückkehren kann.“ Die neuen Verordnungen mit beibehaltenen Zuschauerbeschränkungen und Abstandsregeln helfen da nur wenig. Pototschnig: „Das sind auf den ersten Blick zwar Lockerungen, machen aber bei genauerem Hinsehen Veranstaltungen wie eben Radrennen in einer Innenstadt fast unmöglich.“ Großes Comeback Die Zukunft hält trotzdem viel Gutes für Radsport-Fans bereit: Die ÖRV Taskforce „Restart-Cycling- Austria“ plant gerüchteweise eine Reihe von Zeitrennen quer durch Österreich. Bisher wäre da im September in Gössendorf auch ein steirischer Termin vorgesehen. Und Graz? „Das Altstadtkriterium ist mir eine besondere Herzensangelegenheit“, so Pototschnig, „deshalb hoffe ich, dass wir nächstes Jahr, eingebettet ins Sportjahr 2021, ein riesiges Comeback feiern können.“ Dem Vernehmen nach ist im Sportjahr auch ein Radfahrschwerpunkt angedacht, eine Idee wäre ein sogenanntes „Urban Downhill“ vom Schlossberg in die Innenstadt. Gerald Pototschnig (hier mit ÖRV-Präsident Harald J. Mayer im Hintergrund) fürchtet die Absage des Altstadtkriteriums und hofft auf großes Comeback. GEPA PICTURES MNS zugunsten der Herzkinder ■■ Die Grazer Tanzschulen freuen sich, dass die Maskenpflicht auf der Tanzfläche gefallen ist. „Nur der Tanzlehrer muss im Kurs einen MNS oder ein Gesichtsschild tragen“, freut sich Patricia Stieder-Zebedin von der Tanzschule Schweighofer. Zuvor wurden Masken verkauft und der Erlös an die Herzkinder Steiermark gespendet. Graz zeigt heuer Flagge TOLERANZ. Da die CSD- Parade heuer ausfallen muss, wird ganz Graz mit Regenbogen-Flaggen vollgehängt. Diese kann man gratis bestellen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Um den 28. Juni hat die Grazer LGBT-Community eigentlich in einer großen Parade immer auf die Rechte von Homosexuellen und Transgendern aufmerksam gemacht und danach im Volksgarten gemeinsam gefeiert. Heuer können diese Aktionen zum sogenannten Christopher Street Day aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen nicht stattfinden. Trotzdem möchten die Organisatoren der RosaLila PantherInnen ein Zeichen für mehr Toleranz und Vielfalt setzen. Mit dem Ziel, Graz zur Regenbogenstadt zu machen, vergibt der Verein heuer mehr als tausend kostenlose Regenbogenfahnen, die Fenster und Balkone am 28. Juni schmücken sollen. Sie können noch bis 17. Juni, solange der Vorrat reicht, auf www.homo.at bestellt werden. „Wir wollen so zeigen, dass es Homosexualität überall gibt, und allen, die mit ihrer Sexualität Schwierigkeiten haben, an diesem Tag Mut geben“, sagt Joe Niedermayer, Vereinsvorsitzender, über die Entstehung der Idee und freut sich über die zahlreichen Bestellungen, die es bereits gegeben hat. Regenbogen-Bims Gemeinsam mit Holding Graz, KPÖ, SPÖ und den Grünen werden 550 Regenbogenfahnen an den Grazer Straßenbahnen angebracht. Stadtrat Günter Riegler (ÖVP) bemüht sich federführend für die Stadt, auch den Uhrturm erstmals bunt leuchten zu lassen – ähnliche Aktionen gab es ja etwa zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen oder zum Pink-Ribbon-Monat. Vor dem Rathaus soll ebenso wieder eine Fahne gehisst werden, wie erstmals auch vor dem Landhaus. In Arbeit ist außerdem eine Regenbogen-Parkbank auf Antrag von Grünen-Gemeinderat Gerald Kuhn – wo diese genau stehen wird und ob sich das bis zum CSD ausgehen wird, steht allerdings noch nicht fest. Die Grazer Straßenbahnen werden mit Regenbogen-Flaggen geschmückt.GRÜNE

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