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30. September 2022

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- Der 1. Oktober bringt Änderungen für Uni und Verkehr - Nächster Sitzungsabbruch in GU: Premstätten streitet um Fläwi - Sommergespräche der Bezirksvorsteher: „Puntigam ist in baulicher Goldgräberstimmung!"

graz 4 www.grazer.at

graz 4 www.grazer.at 30. SEPTEMBER 2022 Bezirksvorsteher Puntigam Helmuth Scheuch: „Puntigam ist in baulicher Goldgräberstimmung!“ SOMMERGESPRÄCH. Seit sieben Jahren ist Helmuth Scheuch Bezirksvorsteher in Puntigam. Er ist einer von nur fünf, der das Amt schon in der letzten Periode inne hatte, und der einzige von der ÖVP, der kein Mandat bei der Wahl verloren hat. Im Interview spricht er über Bezirksarbeit, Verkehrsprobleme und Bautätigkeit. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at H err Bezirksvorsteher, wie war Ihr Sommer? Helmuth Scheuch: Schön! Ich hatte endlich mal Zeit für Urlaub. Wir waren in London und haben einen Abstecher nach Kroatien gemacht. Meine Frau sagt ja immer, ich brauch meinen Reisepass sonst nur, um hin und wieder von Puntigam nach Straßgang zu fahren. (lacht) Da Puntigam der jüngste Grazer Bezirk ist, ist Ihres das letzte Sommergespräch in unserer Reihe. Bisher sind Verkehr und Verbauung als große Probleme der Bezirke aufgeschlagen. Davon können die Puntigamer auch ein Lied singen, oder? Scheuch: Das ist speziell in den Randbezirken ein enormes Problem. Und ich habe schon das Gefühl, dass die Innenstadtbezirke bei Verkehrsprojekten extrem bevorzugt werden. Schon in den letzten Perioden war man mit Lösungen für Puntigam nicht gerade großzügig. Wir haben deshalb zusammen mit den Bezirksräten Wetzelsdorf, Straßgang und Liebenau einen Antrag gestellt einen Gipfel einzuberufen. Der soll im späten Herbst bzw. Winter stattfinden. Arbeiten sie im Bezirk auch so gut zusammen? Scheuch: In der letzten Periode haben wir fast alles einstimmig beschlossen und parteiübergreifend agiert. Jetzt ist ein Mandat von der SPÖ zur KPÖ gewandert und man ist ein bisschen von dieser Vorgehensweise abgewichen. Da müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten, dass wir wieder alle an einem Strang ziehen. Im Bezirksrat sollte man nicht primär parteipolitisch entscheiden, sondern sachlich, was für den Bezirk am besten ist. So haben wir auch die größten Erfolge erzielt. Welche waren das zuletzt? Scheuch: Wir haben viele Vorschläge für alternative Verkehrslösungen gemacht. Bei der täglich stauenden Ruderdorfstraße ist es uns gelungen, zusammen mit ansässigen Firmen eine Entlastungsstraße im Verkehrsausschuss zu präsentieren. Unternehmer haben dafür Grundstücke gesichert, aber allzu lange ist das nicht mehr möglich. Sehr positiv war auch der Schulausbau in der Gradnerstraße. Das Verkehrskonzept fehlt dort aber noch ein bisschen. Der Geh- und Radweg in der Gradnerstraße 2017 war ein Erfolg – nur wurde seither kein einziger neuer Radweg von der Stadt in Puntigam geplant. Und den Hundespielplatz an der Mur muss ich auch positiv erwähnen. Was läuft weniger positiv? Scheuch: Puntigam ist in baulicher Goldgräberstimmung. Ich hab nichts gegen Bautätigkeit, aber das Ortsbild muss stärker in die Planung einbezogen werden. Der überwiegende Großteil der Einfamilienhäuser wird von Investoren gekauft. Die bezahlen immer Höchstpreise. Privat hat man da fast keine Chance an ein Grundstück zu kommen. Natürlich müssen die bei den Preisen dann Im Bezirksrat sollte man nicht parteipolitisch entscheiden, sondern sachlich zum Wohle des Bezirks.“ Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch möchte über Parteigrenzen hinweg arbeiten. Was trinkt der Bezirksvorsteher von Puntigam? Eh klar! KK aber auch die Dichte voll ausnutzen. Aber auch Großprojekte sind okay – dann, wenn sie Sinn machen. Aber man muss dann auch Verkehr, Kinderbetreuung und so weiter mitbedenken. Braucht der Bezirksrat da mehr Kompetenzen? Scheuch: Auf alle Fälle! Beispielsweise bei Bauverhandlungen. Wenn man da einen sehr strengen Leiter hat, darf man als Bezirksvorsteher ohne Vollmacht eines Anrainers gar nicht den Mund aufmachen. Was wünschen Sie sich noch für die Bezirksarbeit? Scheuch: Mehr Zusammenhalt für die Themen im Bezirk. Wir haben da zum Beispiel eingeführt, dass eine halbe Stunde nach den Bezirksratssitzungen auch Parteien, die nicht im Gremium sitzen, sowie Bürger Ideen einbringen können, die wir dann in weiterer Folge behandeln. Es soll nicht gestritten, sondern einheitlich vorgegangen werden. Bisher haben wir die Bezirksvorsteher zum Abschluss immer um einen sommerlichen Ausflugstipp gebeten. Heuer ist von Spätsommer nicht viel zu spüren... Scheuch: Dann schlage ich eine Führung durch die Brauerei Puntigam vor. Und danach in die Konditorei Temmel! derGrazer IMPRESSUM:„der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz |HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 |GESCHÄFTS- FÜHRUNG/REDAKTION:Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Lia Remschnig (0664/80 666 6490), Mirella Kuchling (0664/80 666 6890), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. 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30. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at graz 5 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ lia.remschnig@grazer.at Lkw angefahren: Mann (29) verletzt ■ Am gestrigen Morgen kam es in Gries zur Kollision eines E- Kleinkraftrades mit einem Lkw in einem Kreuzungsbereich. Der 29-jährige Fahrer des elektrischen Rades wurde mit schweren Verletzungen ins UKH gebracht. Gegen 7 Uhr Früh war der Lkw-Fahrer am Eggenberger Gürtel in südliche Richtung unterwegs. Bei der Kreuzung an der Kärntner Straße hielt er sein Fahrzeug bei der Ampel an, der Kleinkraftradlenker fuhr in dieselbe Richtung, plante dieses auf der rechten Seite (Busfahrbahn) zu überholen und reihte sich vor ihm ein. Sowie die Ampel auf Grün schaltete, fuhr der Lkw an und erfasste das kleinere Mit einem Schrecken davon gekommen sein dürfte der Fahrer des Pkws in Graz-Umgebung, der drohte, einen Hang hinab zu rutschen. FF STEINBERG-ROHRBACH Fahrzeug am Heck. Der 29-Jährige schwer Verletzte wurde vom Roten Kreuz und einem Notarzt versorgt – er erlitt eine Fraktur des linken Knöchels. Fahrzeug fast von Hang gestürzt ■ Um die Mittagszeit drohte gestern ein Fahrzeug im Bereich der Schmiedleiten an der Lan- desstraße L 382 Steinbergstraße in Graz-Umgebung von einem Hang zu rutschen. Das Auto war nach einem Ausweichmanöver des Lenkers nicht mehr allein aus der feuchten Erde des Banketts gekommen, so berichtet die örtliche Freiwillige Feuerwehr Steinberg-Rohrbach. Diese musste anrücken und den Pkw mittels Seilwinde aus der misslichen Lage bergen. Nach einem vergleichsweise recht kurzem Einsatz konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Zwölf Diebstähle nun nachgewiesen ■ Im Juni des heurigen Jahres 2022 nahmen Polizisten einen 60-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung fest, nachdem er bei einem Einbruch in Graz auf frischer Tat betreten worden war. Beamte lieferten ihn anschließend in die Justizanstalt Graz-Jakomini ein. Nach umfangreichen Ermittlungen des Landeskriminalamtes Steiermark, konnten dem Mann, wie sich nun herausstellte, insgesamt zwölf Einbruchsdiebstähle nachgewiesen werden. Diese beging er in Graz, Graz- Umgebung, Weiz und auch in Feldbach. Er brach dabei vorwiegend in Dienstleistungsgeschäfte ein. Durch die Taten des 60-Jährigen entstand ein Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Euro. Restaurant SCHLOSSBERG presents: WINE,DINE & DISCO 14.10.2022 | 19 UHR | RESTAURANT SCHLOSSBERG FANCY DRINKS, FUNKY FOOD & AWESOME BEATS BY IBIZA RESIDENT BOOKING: Book your Ticket online: www.schlossberggraz.at 149€ p.P. DJ TOM POOL Info Restaurant Schlossberg Am Schlossberg 7, 8010 Graz +43 316 840000 | office@schlossberggraz.at Powered by:

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