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30. September 2022

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- Der 1. Oktober bringt Änderungen für Uni und Verkehr - Nächster Sitzungsabbruch in GU: Premstätten streitet um Fläwi - Sommergespräche der Bezirksvorsteher: „Puntigam ist in baulicher Goldgräberstimmung!"

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 30. SEPTEMBER 2022 Die Corona-Infektionszahlen in Graz und GU steigen stark an. GETTY Corona in Graz und Umgebung ■ Die Corona-Infektionszahlen in Graz und Umgebung steigen rapide an. Die Sieben- Tage-Inzidenz beträgt in Graz nun 768,2 (gestern: 690,6). In Graz-Umgebung liegt der Wert bei 937,1 (gestern: 887,5). Im Durchschnitt sind es in der Steiermark momentan 729,5 Fälle pro 100.000 Einwohner. Die AGES vermeldet 170 Fälle auf steirischen Normal- und 13 auf Intensivstationen. 546 Grazer sind bisher mit Corona verstorben, 419 in GU. Der 1. Oktober bringt Änderungen für Uni & Verkehr Verkehrsstadträtin Judith Schwentner und Straßenamtsleiter Thomas Fischer begrüßen die StVO-Novelle. STADT GRAZ, KK SERVICE. Mit dem morgigen 1. Oktober treten sowohl die Änderungen in der Straßenverkehrsordnung als auch im Studienrecht in Kraft. Eine Übersicht, was das für Auto- und Radfahrer und Studierende bedeutet. Morgen können sich Grazer gratis Blumenziebeln abholen. ADRIANA MASSL Blumenzwiebeln: Gratis verteilt ■ 36.000 Zwiebelpflanzen pflanzt die Holding Graz jährlich für das darauffolgende Frühjahr. Aus organisatorischen Gründen wurden die Knollen der Frühlingszwiebelpflanzen nach dem Austausch für die Sommerbepflanzung bis dato entsorgt. Heuer wurden sie aber an die Natur.Werk. Stadt des Naturschutzbundes übergeben. In Säcke verpackt werden sie morgen im Zuge der Langen Nacht der Museen kostenlos verteilt, etwa beim Botanischen Garten. Von Fabian Kleindienst & Verena Leitold redaktion@grazer.at Alles neu macht der Oktober – oder so ähnlich. Diskutiert werden die Änderungen durch die Novelle der Straßenverkehrsordnung schon länger, ab morgen treten sie in Kraft. Seitens der Stadt werden die Neuerungen grundsätzlich begrüßt. „Von Seiten der Behörde wird die aktuelle StVO-Novelle begrüßt, da sie vor allem für den Fußgänger:innen- (Stichwort: Vorbeifahrt an stehendem ÖV) und Radverkehr (Stichwort: Mindestseitenabstände) einen wesentlichen Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit darstellt“, betont der Leiter des Straßenamtes Thomas Fischer. Aber was ist neu? ☞ Beim Überholen von Radfahrern mit Kraftfahrzeugen muss im Ortsgebiet ein Seitenabstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. Bei einer Geschwindigkeit des überholenden Fahrzeg unter 30 km/h kann der Seitenabstand reduziert werden. ☞ Der Lenker eines Fahrzeuges darf an einem in eine Haltestelle einfahrenden oder dort stehenden Schienenfahrzeug oder an einem Omnibus des Schienenersatzverkehrs oder des Kraftfahrlinienverkehrs auf der Seite, die für das Ein- oder Aussteigen bestimmt ist, nicht vorbeifahren ☞ Lkw und andere Fahrzeuge mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen dürfen im Ortsgebiet nur in Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen, wenn Radfahrer oder Fußßgänger die Fahrbahn queren könnten. ☞ Die Behörde kann durch Verordnung Straßenstellen oder Gebiete in der unmittelbaren Umgebung von Schulgebäuden, zu Schulstraßen erklären. Dort ist der Fahrzeugverkehr, abgesehen vom Radverkehr, verboten – für Öffis, Anrainer, Schüler- und Krankentransporte gibt es Ausnahmen. Studienrecht Morgen treten auch die letzten ausständigen Teile des im Vorjahr beschlossenen Universitätsgesetz in Kraft. Das betrifft insbesondere das Studienrecht. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick: ☞ Ab diesem Wintersemester 2022/23 gibt es eine Mindeststudienleistung. Innerhalb von vier Semestern müssen bei neuen Bachelor- oder Diplomstudien 16 ECTS-Punkte erbracht werden. Das sind vier pro Semester und damit ein Siebtel der ECTS in der Mindeststudienzeit. Bei Nichterreichung wird der Studierende zwei Jahre gesperrt. ☞ Universitäten und PH können eine Lernvereinbarung mit Studierenden abschließen, die ein Jahr vor ihrem Abschluss stehen. Sie haben damit Anspruch auf Absolvierung einer Prüfung sowie Aufnahme in eine Lehrveranstaltung. ☞ Einheitliche Fristen für die Meldung der Fortsetzung des Studiums: Durch den Entfall der Nachfrist sind Studierende verpflichtet, die Fortsetzung des Studiums bereits bis 31. Oktober (WS) und bis 31. März (SoSe) zu melden. ☞ Vereinfachung und Ausweitung der Anerkennung

30. SEPTEMBER 2022 www.grazer.at Nächster Sitzungsabbruch in GU: graz 3 Premstätten streitet um Fläwi POLITIK. Die SPÖ stellt sich in Premstätten gegen die Umwidmung einer Fläche in Zettling in ein Industriegebiet. Weil der Bürgermeister der Sitzung fern blieb, zog man aus dem Gemeinderat aus. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Es ist wohl die Woche der Sitzungsabbrüche in Graz- Umgebung. Nachdem in Übelbach am Dienstag die SPÖ auszog und die Sitzung verschoben werden musste, war es gestern in Premstätten soweit. Hintergrund: Laut SPÖ-Vorsitzendem und 2. Vizebürgermeister Alfred Kopfer spießt es sich in der kurzfristig einberufenen Die SPÖ verließ die Sitzung, die ÖVP kritisiert Demokratieverständnis. PREMSTÄTTEN Gemeinderatssitzung um die Lebensqualität. „Zettling geht in Industrie unter. Jetzt versucht man, noch weitere Flächen zum Industriegebiet umzuwidmen.“ Das allein war allerdings nicht der Grund: „Es haben drei Vorstandsmitglieder, auch Bürgermeister Matthias Pokorn bei der Sitzung gefehlt. Da hab ich gesagt, so etwas machen wir nicht mit. Wenn man so etwas durchbringen will, dann sollte man auch selbst zur Sitzung gehen und Verantwortung zeigen“, so Kopfer. Verzögerung Die ÖVP Premstätten wiederum kritisert das Vorgehen von SPÖ/Pro Premstätten. Laut Pokorn, der bei einer Bürgermeisterkonferenz in Wien weilte, sei die Gemeinderatssitzung außerhalb des regulären Sitzungsplans einberufen worden, um den Flächenwidmungsplan endlich zu beschließen. „Ich habe im Gemeinderat ohnehin kein Mandat und wir wollten die Bevölkerung nicht bis November warten lassen.“ Durch den Auszug der SPÖ werde der Beschluss des Fläwis nun aber weiter aufgeschoben: „Eine unnötige Verzögerung für unsere Bürger“, so Pokorn. „Ich halte das auch für demokratiepolitisch bedenklich.“ Insgesamt verstehe er die Kritik nicht, da die Fläche zwischen Industriegebieten liege und alles in Absprache mit dem Land passiere – es gebe auch schon Interesse einer medizintechnischen Firma aus Deutschland am Standort. Auf Facebook kritisiert die ÖVP weiters, durch den Auszug würde Steuergeld verschwendet. Letzteres kann Kopfer nicht nachvollziehen: „Wir spenden unsere Sitzungsgelder.“ MACHEN SIE SICH EINE SCHÖNE ZEIT! Wir kümmern uns um den Rest. Ihr verlässlicher Partner für die Entsorgung bei Renovierung, Sanierung und Bau. + Fachgerechte Entrümpelung + Maßgeschneiderte Behältersysteme + Verlässliche Entsorgung + Nachhaltige Verwertung + Saubere WC-Lösungen + uvm. JETZT UNVERBINDLICH ANFRAGEN. T: +43 59 800 5000 saubermacher.at

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