7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 2 Monaten

30. November 2021

  • Text
  • Lockdown
  • Corona
  • Sportzentrum
  • Rosenhain
  • Uni
  • Jesuitenrefektorium
  • Pavillon
  • Reininghaus
  • Verhandlungen
  • Eishalle
  • Eisstadion
  • Hart
  • Freiwillige
  • Morgen
  • Feuerwehr
  • Gemeinde
  • November
  • Grazer
  • Graz
- Verhandlungen geplatzt? Streit ums Eisstadion in Hart bei Graz - Neu in Reininghaus: Moderner Pavillon mit Gastro - Ehemaliges Jesuitenrefektorium am Rosenhain: Startschuss fürs Sportzentrum

8 graz www.grazer.at

8 graz www.grazer.at 30. NOVEMBER 2021 Jetzt mitdiskutieren www.facebook.com/derGrazer Standort deaktiviert Oder die Leute hatten den Standort nicht aktiviert. Sonja Fleischhacker * * * Gehört verboten Mehr als fünf Personen sind schon zu viel. Sowas gehört im Lockdown verboten. Claudia Schrittwieser * * * Nächstes Mal mehr Beim nächsten Mal sind es wahrscheinlich viel mehr, wenn die so weitermachen. Anton Kröll * * * Niemals so viele Nie und nimmer waren das 25.000 oder gar 30.000 Menschen. Dass die Polizei gerne nicht objektiv ist, zeigt sich leider immer wieder. Fast jeder der an einer Demo teilnimmt, geht wohl bis zum Ende mit. Die werden doch nicht alle nur zum Hauptbahnhof gekommen sein und dann gesagt haben, ich geh wieder heim, weil zu viel los ist? Außerdem haben auch am Hauptbahnhof keine 30.000 Menschen Platz. Wir sind ja nicht Wien. Dietmar Schwarzl * * * Zu großzügig Hat mich von Anfang an gewundert, dass gleich so großzügig mit den Zahlen umgegangen wurde. Darum logisch, dass jetzt revidiert wird. Dani Eibl * * * Interessiert keinen Und wen interessiert es, halten doch eh nur die Öffis auf. Maximal Ö3 und ÖAMTC wegen der Verkehrsdurchsagen. Jürgen Don Camillo Baumgartner * * * Vernünftig Graz ist doch vernünftig. Ana Novak Daniela Andersen, DJ Mama Feelgood Woher kommt denn eigentlich der Name „Mama Feelgood”? Weil ich mich in Graz immer schon viel um internationale Künstler, vor allem aus London, gekümmert habe. Dadurch hat sich das herumgesprochen, dass ich so gastfreundlich bin und daher nennen mich eben viele „Mama Feelgood“. Haben Sie persönlich auch einen London-Bezug? Ich bin öfters in London, sicher fünf bis sechs mal im Jahr. In London gibt es einfach viel mehr Möglichkeiten, mehr Clubs und weniger Auflagen. Darum bin ich gerne dort. Was schätzen Sie am meisten an Graz? Grazer Originale Daniela Andersen alias Mama Feelgood ist in der Grazer Szene ein wahres Original. Sie ist bereits seit Jahren in der Veranstaltungsszene aktiv und hat unter anderem das erste Springfestival mitorganisiert. Graz ist eine Klein- und eine Großstadt zugleich. Jeder kennt hier jeden, aber trotzdem ist es groß genug, dass man sich aus dem Weg gehen kann, wenn man will. Jeder ist verbunden, alle wichtigen Orte liegen nah beinander. Ich habe eigentlich auch mein ganzes Leben hier gelebt. Abgesehen von Graz, welcher ist Ihr Lieblingsort? Hm, ich denke mal Kreta. Ich war in den frühen 80ern mit meiner Mama schon dort, noch bevor der ganze Tourismus begann. Auch meine Hochzeitsreise ging dort hin. Kreta ist einfach ein wirklich magischer, wunderschöner Ort. NINA WIESMÜLLER Meistkommentierte Geschichte des Tages Wie viele waren bei Demo? Vergangenen Samstag fand ja bekannterweise eine große Demonstration gegen die Impfpflicht in Graz statt. Die Polizei gab direkt am Samstag bekannt, dass rund 25.000 Menschen bei der Corona-Demo in Graz waren. Handymessdaten zeigen jetzt allerdings: Auf den ganzen Tag gerechnet waren nur 15.000 Personen in der Innenstadt. „Das war sicher nicht übertrieben! Ob es 25.000 waren oder 24.000 wissen wir nicht genau – viel weniger waren es aber sicher nicht“, heißt es von Polizeiprecher Markus Lamb. REAKTIONEN & KOMMENTARE Seit bereits zehn Jahren ist „Mama Feelgood“ als DJ in Graz aktiv. LUNATICO

30. NOVEMBER 2021 www.grazer.at Forschung aus Graz: graz 9 Antibiotika aus Spinnensekret TOLL. Forscher der Universität Graz untersuchen die antibakterielle Wirkung von Spinnensekreten. Dies ist spannend, da damit möglicherweise eine neue Art von Antibiotika hergestellt werden kann. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Schaut man beispielsweise im Wald auf den Boden sieht man gleich, dort wimmelt es nur so von kleinen Tierchen. Winzige Bodentiere, wie etwa Hornmilben und andere Spinnentierarten krabbeln dort unter anderem herum. Diese sind von einer Vielzahl an Bakterien umgeben und müssen daher besonders darauf achten, dass ihr Lebensraum sauber ist. Dafür benutzen sie ihre Drüsensekrete, wie Forscher der Universität Graz nun herausgefunden haben. „Über ihre Drüsen bilden bodenlebende Insekten sowie Spinnentiere effiziente Waffen. Eine Hornmilbenart stellt so zum Beispiel Blausäure her, mit der sie ihre Fressfeinde vergiftet“, erklärt der Biologe Günther Raspotnig. Neue Antibiotika? Besonders interessant ist für Raspotnig und sein Team an Forschern die Tatsache, dass viele dieser Sekrete antibakteriell sind. Diese werden nun genauestens analysiert. „Wir können zum Beispiel überprüfen, wie die Flüssigkeiten den Zellstoffwechsel oder Entzündungsfaktoren beeinflussen“, erklärt Raspotnig. Sind die Substanzen ausreichend beschrieben und analysiert, könnten sie theoretisch sogar im Labor hergestellt werden. „Das ist zwar noch Zukunftsmusik, aber möglicherweise legen wir gerade den Grundstein für eine neue Klasse von Antibiotika“, so der Biologe. Viele ekeln sich vor den Achtbeinern, allerdings sind Spinnen oft sehr nützlich. Ihr Sekret ist möglicherweise wichtig für zukünftige Antibiotika. GETTY KÖSTLICHES ADVENTGEWINNSPIEL Mitmachen und gewinnen! Wir verlosen im Advent Gutscheine für Restaurants in der ganzen Steiermark. Mehr Infos dazu unter www.stvp.at Grafik © Designed by pikisuperstar / Freepik

2021