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30. Mai 2022

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- Wieder Diskussion um fahrradfreie Schmiedgasse - Ehrenring des Landes für Altbürgermeister Siegfried Nagl - Mega-Baustellen mit Stau-Potential starten diese Woche in Graz

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 30. MAI 2022 Die Zahl der Corona-Fälle in Graz geht weiterhin zurück. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Infektionszahlen in Graz und Graz- Umgebung gingen über das Wochenende minimal zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Graz heute bei 129,8 Fällen pro 100.000 Einwohner (Freitag: 130,9), in Graz-Umgebung sind es 120,4 (gestern: 143,2). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt aktuell 105,8. Die AGES meldet 46 Fälle auf Normalstationen und acht auf Intensiv. 533 Personen sind in Graz mit Corona verstorben, 414 in GU. Wieder Diskussion um fahrradfreie Schmiedgasse In der Schmiedgasse herrscht reger Fahrradverkehr. Das Problem: Viele halten sich an das vorgschriebene Schrittempo. VORSTOSS. Zu schnell fahrende Radler in der Schmiedgasse erhitzen seit Jahren die Gemüter. Die FPÖ fordert jetzt, dass die Gasse fahrradfrei wird. KK Frankowitsch ist das beste Streetfood-Lokal der Steiermark. GRAZ TOURISMUS Falstaff: Bestes Streetfood Graz ■ Falstaff fasste heute die besten Streetfood-Adressen Österreichs zusammen. In die Bewertung kamen nicht nur Food-Trucks und Take-Away- Buden, sondern auch Restaurants mit schneller, unkomplizierter Karte. In der Steiermark schafften es drei Grazer Lokale auf‘s Stockerl. Erster wurde Frankowitsch (95 Falstaff-Punkte, 58 Essenspunkte), zweiter das Freiblick Tagescafé (95 Punkte, 57 Essenspunkte), dritter die „Goldene Banane“ (94 Punkte, 57 Essenspunkte). Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Radachsen durch das ganze Stadtgebiet forderte TU- Verkehrsexperte Martin Fellendorf am Sonntag im „Grazer“. Und auf die Frage, ob der Radverkehr in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werde, hatte er eine klare Antwort: „Das muss er. Das Rad ist ein zeitgemäßes Transportmittel – und die Stadt ist dafür geeignet, die Entfernungen sind kurz genug.“ Dem Rad scheint im städtischen Verkehr also die Zukunft zu gehören – die aktuelle Radoffensive der Stadt und die geplanten fahrradfreundlichen Änderungen der StVO scheinen das zu unterstützen. Gleichzeitig werden immer wieder Stimmen laut, die Radfahrern, ob auf der Straße, an Orten der Mischnutzung (Fuß- und Radverkehr) oder (unerlaubter Weise) am Gehsteig rücksichtsloses Fahrverhalten vorwerfen. Seit jeher heiß diskutiert: Die Schmiedgasse in der Grazer Innenstadt. Antrag geplant Die Gasse gilt als sehr wichtige Verbindungsstrecke für Radfahrer in der Innenstadt, ist doch schon die Herrengasse nicht befahrbar. Gleichzeitig wird das vorgeschriebene Schritttempo (fünf km/h) von vielen nicht eingehalten – so kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Nachdem es kürzlich zu einem Unfall zweier Radfahrer, mit anschließender Fahrerflucht eines Studenten, gekommen war, startet die FPÖ um Klubchef Alexis Pascuttini nun eine neuerliche Initiative. Zwischen 12.30 und 13.30 Uhr fand heute eine Kundgebung vor Ort statt – mit dem Ziel, auf die durch zu schnelles Tempo entstehenden Gefahrensituationen hinzuweisen und Radfahrer zu mehr Aufmerksamkeit zu bewegen. „Wem die Gesundheit und das Wohlergehen seiner Mitmenschen nicht egal ist, der schiebt als Radfahrer sein Rad durch die Schmiedgasse – vor allem zu Tageszeiten, an denen viele Menschen die Schmiedgasse nutzen! Wir werden bei der nächsten Gemeinderatssitzung auch einen Antrag für eine fahrradfreie Schmiedgasse einbringen, um diese Gefahren wirkungsvoll zu bekämpfen und die Schmiedgasse wieder sicher zu machen“, erklärt Pascuttini. Die Diskussion ist freilich keine Neue. Mehrfach wurden vor Ort Radarstationen aufgestellt, um Fahrradfahrer so auf ihr Tempo hinzuweisen und zum langsameren Fahren zu bewegen, 2019 machten Unternehmer und Gastronomen aus der Schmiedgasse mit Unterschriften auf die problematische Situation aufmerksam. Gleichzeitig, das zeigen internationale Vergleiche, wird es aber Alternativen für den Radverkehr geben müssen, um die Innenstadt für dieses Verkehrsmittel der (urbanen) Zukunft attraktiv zu halten.

30. MAI 2022 www.grazer.at Ehrenring des Landes für Siegfried Nagl: graz 3 „Fühle tiefe Dankbarkeit in mir“ EMOTIONAL. Im Beisein seiner großen Familie und vieler Freunde und Wegbegleiter aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien überreichte LH Schützenhöfer Altbürgermeister Nagl den Ehrenring des Landes. LH-Vize Anton Lang, Andrea und Siegfried Nagl mit dem Ehrenring, Landeshauptfrau a. D. Waltraud Klasnic und LH Hermann Schützenhöfer (v.l.) FISCHER Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Ring ist ein 18-karätiger glatter Goldring mit dem steirischen Landeswappen. Siegfried Nagl, der heute in der Aula der Alten Universität den Ehrenring des Landes überreicht bekam, ist der 122. Ehrenringträger. Unter den bisherigen Preisträgern waren Klaus Maria Brandauer, Arnold Schwarzenegger oder Alexander Van der Bellen. Siegfried Nagl, der jahrzehntelang die Grazer Stadtpolitik prägte und selbst viele Ehrenzeichen und Ringe überreichte, nahm den Ring, (O-Ton Nagl: „Das ist erst der zweite Ring in meinem Leben“) emotional entgegen. Er hatte diesem Tag schon entgegengefiebert. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hielt eine lange, sehr emotionale Laudatio und hob die Leistungen, für die Nagl ausgezeichnet wurde, hervor. Graz die Menschenrechtsstadt, Menschenrechtsbeirat, City of Design, Smart City, Reininghaus, die Sportanlagen, Special Olympics. Die Liste der Leistungen ist lang. Der Ehrenring, den Schützenhöfer gemeinsam mit Vize Anton Lang übergab, ist die höchste Auszeichnung, die das Land vergeben kann. Standing Ovations von Gästen wie Landeshauptfrau a. D. Waltraud Klasnic, Landtagspräsidentin Manuela Khom, den Landesräten Barbara Eibinger-Miedl und Christopher Drexler, Bischof Wilhelm Krautwaschl, Superintendent Wolfgang Rehner, Präsident der jüdischen Gemeinde Elie Rosen und Imam Ibrahim Cikaric, Nachfolgerin Elke Kahr und Vorgänger Alfred Stingl, AK-Präsident Josef Pesserl und LK-Präsident Franz Titschenbacher.

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