Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 1 Jahr

30. Mai 2021

- Grazer Gastro im Sicherheits-Check - Wirbel um Tweet von Judith Schwentner - 1. Grazer Stadtpokal für Fußballvereine - ÖBB-Lärm geht weiter - „der Grazer“ sucht Ferienpaten - Einblicke ins neue Lokal „Moin“

26 szene www.grazer.at

26 szene www.grazer.at 30. MAI 2021 E V E N T S In bester Gesellschaft Von Verena Leitold ✏ verena.leitold@grazer.at Endlich wieder „Film ab!“ ■ Die Diagonale war eine der ersten großen Veranstaltungen, die 2020 in Graz aufgrund der Corona- Pandemie abgesagt werden mussten. Jetzt ist das Filmfestival aber zurück – diese Woche wurde das Programm für die diesjährige 24. Ausgabe von 8. bis 13. Juni von den Intendanten Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger zusammen mit Steiermärkische-Vorstand Gerhard Fabisch präsentiert. Eröffnet wird der Reigen mit „Fuchs im Bau“ von Regisseur Arman T. Riahi. Auch die Vergabe des Großen Diagonale-Schauspielpreises an Christine Ostermayer erfolgt im Rahmen der festlichen Eröffnung in der Helmut-List-Halle. Erste Klappe für die Diagonale 21: Gerhard Fabisch, Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger (v. l.) KUNDIGRABER Volks-Rock-’n’-Roll am Wörthersee ■ Volks-Rock-’n’-Roller Andreas Gabalier schickte seinen Fans zu Pfingsten liebe Grüße vom Wörthersee. Direkt am Steg öffnete er auch seinen Gitarrenkoffer und spielte zur Feier des Tages ein Ständchen. Geballte Weiblichkeit: Marie Luise Baumschlager, Ursula Stross und Diana Deu bei der Vernissage (v. l.) LUEF Volle Ladung Frauenpower ■ Ein „erotisches Inferno der Weiblichkeit“ zeigt die aktuelle Ausstellung der Künstler Diana Deu, Marie Luise Baumschlager und Emmerich Weissenberger, die kürzlich in der Galerie Stross am Joanneumring eröffnet wurde. Die Frau steht dabei im Mittelpunkt der Inszenierung. Die Emanzipation, das Fortbewegen vom Objekt sowie die offene Erzählung der eigenen Geschichte wird von den Künstlern thematisiert. Galeristin Ursula Stross begrüßte da etwa Orthopäden und Sportmediziner Eduard Lanz, die Künstler Armin Pichler und Wolfgang Uranitsch sowie Andrea Guggenberger, Editorin aus Berlin. Der Abend der Wiedereröffnung wurde gebührend gefeiert.LAMPRECHT Das Theater ist endlich zurück ■ „Ois offn“ – unter diesem Motto feierte das Schauspielhaus Graz die Wiedereröffnung nach Monaten im Lockdown. Musiker Sandy Lopicic konzipierte zusammen mit dem Ensemble einen bunten Abend, der vor allem eines zeigte: Das Theater ist wieder da und gekommen, um zu bleiben. Und so war auch die Stimmung unter den Zuschauern positiv gestimmt und froh, endlich wieder da sein zu können. Der Applaus dauerte dementsprechend. 20 Jahre: Ein Fest der Menschenrechte Gabriela Ramos (UNESCO), Bürgermeister Siegfried Nagl und Außenminister Alexander Schallenberg (v. l.) ■ Der erste offizielle Festakt nach der Corona- Öffnung: Im Congress feierte man diese Woche das 20-Jahr-Jubiläum der Stadt Graz als Menschenrechtsstadt. Am 8. Februar 2001 hatte der Gemeinderat den honorigen Titel einstimmig beschlossen. Bereits zu Mittag trafen Außenminister Alexander Schallenberg aus Wien und Gabriela Ramos, Assistant Director-General for the Social and Human Sciences of the UNESCO aus Paris, in der Landeshauptstadt ein. Gemeinsam mit dem Gastgeber Bürgermeister Siegfried Nagl besuchten sie das ETC – Europäische Trainingscenter für Menschenrechte und wurden dort vom „Hausherrn“ Klaus Starl empfangen. Beide Festgäste trugen sich im Anschluss an die Veranstaltung ins Goldene Buch der Stadt Graz ein. „Jede und jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, dass die Menschenrechte gewahrt bleiben. Erst dann werden wir dem Titel Menschenrechtsstadt auch wirklich gerecht“, so Nagl in seiner Festrede. Zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgte das Duo Arte, Nadja Stiegler am Cello und Maria Kasznia am Klavier, für eine musikalische Weltreise von Frankreich über Mexiko nach Wien und schließlich nach Russland. Den Schlussakkord setzte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der auch daran erinnerte, Menschenrechte und deren Einhaltung nicht als selbstverständlich zu betrachten und nicht „auf die leichte Schulter zu nehmen“. Im Interview beim Festakt: Barbara Stelzl-Marx, Angelika Vauti-Scheucher und Klaus Starl (v. l.) STADT GRAZ/FISCHER (2)

30. MAI 2021 www.grazer.at szene Bischof füllte seinen Messwein selbst ab ■ Die Heilige Messe in der steirischen Kirche verlangt nach einem besonderen Tropfen. Deshalb hat sich Bischof Wilhelm Krautwaschl jetzt wieder höchstpersönlich um die Abfüllung des Messweins gekümmert. Für die Diözese Graz-Seckau wird dieser Messwein – ebenso wie die anderen Weine des bischöflichen Gutes in Seggau – seit 2020 in der Weinbau-Fachschule Silberberg gekeltert. Der erste Tropfen aus dieser Zusammenarbeit wurde jetzt abgefüllt, nachdem er zuvor acht Monate reifen durfte. Die steirische Cuvee ist eine Rarität – 3000 Flaschen sind sich ausgegangen. 45 Prozent Traminer, 30 Prozent Weißburgunder, 20 Prozent Muskat Ottonell und fünf Prozent Riesling. Der gerade Bischof Wilhelm Krautwaschl kümmerte sich persönlich um die Abfüllung des diesjährigen Messweins. DIÖZESE (2) Alle Fotos auf www.grazer.at Klaus Billinger, Nychos, Josef Wurm und Tom Lohner (v. l.) bei der Vernissage in der Bakerhouse Gallery KK noch halbtrockene Wein mit zwölf Volumsprozent Alkohol schmeckt nach „Lindenblüten und Gewürznelken, ist frisch und kompakt, hat Substanz und einen zarten Schmelz mit sanfter Säure. Die feine Blütenaromatik klingt lange nach“, so die önologische Beschreibung von Wolfgang Wachter, einem österreichischen Weinfachmann. „Weinstöcke, Reben, Trauben und Wein spielen in unserem Glauben eine wichtige Rolle. Im Johannes-Evangelium sagt Jesus zum Beispiel, er sei der Weinstock, sein Vater, also Gott, sei der Winzer und wir alle sind die Trauben, die nur dann gut werden, wenn sie am Weinstock wachsen und vom Winzer gepflegt werden“, so Krautwaschl. 3000 Flaschen der steirischen Cuvee wurden gekeltert. Eine echte Rarität aus vier verschiedenen Weinsorten. Kunststar mit Heimspiel ■ Er ist ein Star der internationalen Kunstszene, aber eigentlich ein Grazer: Nychos hat unter anderem Sponge Bob für Nikolodeon oder das Maskottchen der San Jose Sharks in deren Auftrag interpretiert und stellt weltweit in den besten Locations aus. Jetzt auch in der Bakerhouse Gallery bei Tom Lohner und Klaus Billinger in der Herrgottwiesgasse. Da ist es ganz klar, dass sich auch ein paar bekannte Gesichter zur Vernissage verirrten: Unter den Gäs ten traf man etwa Designerin Eva Poleschinski, die Künstlerkollegen Josef Wurm und Michael Birnstingl oder FH-Studiengangsleiter Karl Stocker. 27 Katharina Schlager hat eine Kollektion für CAZAL designt. KK Brillendesignerin mit neuem Wurf ■ Diese Woche launchte Designerin Katharina Schlager ihre Capsule Collection für das deutsche Brillenunternehmen CAZAL, die exklusiv im Grazer Brillenquartier präsentiert wurde – nur dort ist sie jetzt auch erhältlich. Weltweit gibt es von jedem Modell in jeder Farbe eine limitierte Auflage von 100 Stück. Im Design huldigt Schlager der griechischen Herkunft und dem Geist des Gründers von CAZAL – Cari Zalloni, der in der Steiermark lebte. Seine Brillenmodelle wurden in den 80er Jahren zum Kult. Die Leidenschaft für Design und Qualität hat auch Katharina Schlager, was sich in jedem ihrer Modelle widerspiegelt. Schlager setzt in ihrer Kollektion auf Perfektion in Qualität und Design und Kult: mit bis zu 24 Karat Gold besprühte Gläser, Süßwasserperlen, Swarovski-Steine und bei jedem Modell der „Blitz“ am Bügel, das Erkennungszeichen für eine Brille von CAZAL. 197 Tage Lockdown = 197 Bier ■ Im Jänner startete das Glöckl Bräu ein Schätzspiel: Wie viele Tage wird bis zum Ende des Lockdowns geschlossen sein müssen? Insgesamt haben 1576 Bierfans teilgenommen, 15 von ihnen schafften sogar die ganz genaue richtige Antwort: 197 Tage war das Lokal wie unzählige andere behördlich geschlossen. Lehrling Valeria durfte dann Glücksengel spielen und die Gewinnerin ziehen. Martina Moser holte sich jetzt 197 Gutscheine für je ein Glas Bier bei Chefin Isabella Edler ab – im Wert von 630,40 Euro übrigens. Natürlich wurde da gleich mit dem ersten Glaserl angestoßen. Bleiben noch 196 für die eine oder andere Feier – Mosers Freunde haben jetzt wohl gute Chancen auf eine Einladung. Glückliche Gewinnerin: Martina Moser holte sich 197 Bier- Gutscheine bei Glöckl-Bräu-Chefin Isabella Edler ab. KK

2022

2021