Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 1 Jahr

30. Mai 2021

- Grazer Gastro im Sicherheits-Check - Wirbel um Tweet von Judith Schwentner - 1. Grazer Stadtpokal für Fußballvereine - ÖBB-Lärm geht weiter - „der Grazer“ sucht Ferienpaten - Einblicke ins neue Lokal „Moin“

szene graz 24

szene graz 24 www.grazer.at 30. MAI 2021 24 Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Ich bin aus Hamburg, nicht aus Zucker!“ Haubenkoch und Moin-Chef Daniel Marg hat seine alte Heimat verinnerlicht, wenn sich die Steirer über den „Regen“ beschweren. LUEF 15. Lokal: Roboter, Rodizio und Rolls Thomas Liu hat sein 15. Lokal in Graz aufgesperrt: das Momoda beim Shopping Nord mit Sushi, Teppanyaki-Buffet und brasilianischem Rodizio. FOTO ■ Während immer von der Familie Grossauer und der Familie Schwarz die Rede ist, wenn es um die Vormacht in der Grazer Gastronomie geht, hält sich Thomas Liu mehr im Hintergrund – dabei führt er inzwischen 15 Lokale in der Stadt und damit die Liste an. Nach dem Liu Asia in der Sporgasse, dem Pho You, Sakana und Yamamoto hat er gestern seinen neuesten Streich beim Shopping Nord eröffnet: das Momoda. Und das Konzept ist in Graz bisher einzigartig, vereint es doch Sushi, Teppanyaki- Buffet und brasilianisches Rodizio, eine Art Fleischspieße. „Ich war in Italien immer in einem brasilianischen Rodizio-Restaurant und hab mir immer gedacht, so etwas könnten wir auch einmal machen“, berichtet Liu. Jetzt war es so weit: „Trotz Corona haben wir uns entschlossen, den Blick positiv in die Zukunft zu richten.“ Bei einem ersten Testessen kamen auch einige bekannte Gesichter zusammen – Liu hatte „nur ein paar Freunde“ eingeladen. Das Lokal war voll. Unter den Gästen sah man etwa Shopping-Nord-Centerleiterin Heike Heinisser, Unternehmer Jürgen Roth, die Gastro-Kollegen Rene Janger und Josef Winkler (Glocke) sowie Manuela und Leo Rath (Ankerpunkt), die Unternehmer Markus und Christian Lederer sowie „Teamchefin“ Andrea Foda. Die Getränke wurden ihnen übrigens ganz futuristisch von Robotern serviert. VENA

30. MAI 2021 www.grazer.at KK, STADT GRAZ/FISCHER Klaus Leutgeb GEBURTSTAGSKINDER Auch wenn er gerade keine großen DER WOCHE Partys schmeißen kann: Heute feiert der Großveranstalter seinen 51er. szene graz 25 Happy Birthday! Kathryn List Die Gründerin der AVL Cultural Foundation und Bürgerin der Stadt wird am 1. Juni 67 Jahre alt. Alle Fotos und Video auf www.grazer.at Jeden Tag stand Daniel Marg selbst auf der Baustelle, um das ehemalige Eckstein ins Moin, eine Kneipe mit Hamburger Flair, zu verwandeln. LUEF (4) Altes Eckstein: Ab Mittwoch heißt es dann „Moin, Graz!“ GASTRONEWS. Vor der Eröffnung nächste Woche haben wir Haubenkoch Daniel Marg auf der Baustelle seines neuen Lokals „Moin“ besucht. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die Grazer können schon mal die Puschen wegräumen und ihre Diggen – egal ob Jung oder Deern – zum Schnacken und Alsterwassertrinken zusammentrommeln! Nächsten Mittwoch eröffnet das ehemalige Eckstein nämlich als Kneipe mit norddeutschem Flair unter dem Namen „Moin“ und der Leitung von Haubenkoch Daniel Marg (Miss Cho, Pink Elephant) und Gernot Büttner- Vorraber (Operncafé) neu. Und in dem Szenelokal ist kein Stein auf dem anderen geblieben – das heißt: Die Herrentoilette sieht als Einziges noch so aus wie früher. „Eigentlich wollten wir nur ganz wenig umbauen“, lacht Marg, als wir ihn auf der Baustelle besuchen. „Ist dann doch ein bisschen mehr geworden!“ Das Wiener Half Art Studio hat an den Wänden eine Unterwasserwelt samt Oktopus und Korallen, aber auch mit Seemann geschaffen, um das Hamburg-Flair einzufangen. Die Bar ist in ihrer Schubladenoptik ein richtiger Hingucker. Die beigen Polstermöbel laden zum Anschickern, oder wie wir Steirer sagen würden: „Huckenbleiben“ ein, denn watt mutt, datt mutt! Futtern wie bei Muttern Die Speisen auf der Karte sind nicht g’schmackig, sondern lecker – daran müssen wir uns gewöhnen. Bei der Auswahl dürfte das allerdings gut gelingen. „Futtern wie bei Muttern“ lautet das Motto von Marg, der sich im Miss Cho bereits zwei Hauben mit 13,5 Punkten erkocht hat. Als Starter hat er sich etwa Burrata, Omas bunten Salat, Bulen-Pizza oder Spargelcremesuppe überlegt. Als Hauptgang gibt’s Omas Königsberger Klopse, geschmorte Kalbsbacke wie bei Muddan oder Hamburger Backfisch. Da die „Oma sagt, ohne Fleisch wird man nicht satt“, gibt’s auch Bio Dry Aged Beef als Rinderhochrippe, T-Bone-Steak oder Tomahawk-Steak mit verschiedenen Beilagen. Auch Burger und Bolognese stehen im Menü. Außerdem gibt’s Kleinigkeiten wie Fischbrötchen, Currywurst und Butterkuchen. Und „Naschi“ darf zum Abschluss natürlich nicht fehlen. Marg startet mit einem völlig neuen Küchen- und Serviceteam, das die 70 bis 80 Sitzplätze (zu Nicht-Corona-Zeiten) im Lokal versorgt. Die Reservierungslage ist äußerst vielversprechend, wie der Chef verrät. Es kann also losgehen. Tipp zum Schluss Ein kleiner Tipp für den ersten Besuch: „Der norddeutsche Gruß lautet ,Moin‘, denn ,Moin Moin‘ ist schon Gesabbel“ und „Schietwetter“ fängt bei Windstärke 12 an!

2022

2021