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30. Juni 2021

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- Morgen gibt's die nächsten Corona-Lockerungen - Neue Zeremonienhalle am St. Peter Stadtfriedhof - 75 Millionen Euro für drei neue Schulen in Graz - Gratwein-Straßengel gegen Immobilienspekulanten

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6 graz www.grazer.at 30. JUNI 2021 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ julian.bernoegger@grazer.at 19-Jähriger haute nach Probefahrt ab ■ Ein 34-Jähriger aus Weiz wollte über das Internet sein Auto verkaufen. Ein 19-Jähriger aus Liezen kam am 17. Juni zu einer Probefahrt vorbei, der junge Mann kam mit dem Auto allerdings nicht wieder zurück und unternahm mit dem Wagen eine wilde Fahrt durch die Steiermark. Am Wochenende fiel er schließlich in der GU- Gemeinde Kalsdorf auf, weil er mit gestohlenen Kennzeichen rücksichtslos und zu schnell durch das Ortsgebiet raste. Eine Polizeistreife versuchte ihn zu stoppen, aber der 19-Jährige konnte vorerst entkommen. Ermittler des steirischen Landeskriminalamts konnten den Ein 34-Jähriger bedrohte gestern Vormittag Polizisten mit dem Umbringen. Die Beamten setzten einen Elektroschocker ein, um ihn zu stoppen. GETTY jungen Mann nun gemeinsam mit den Polizisten aus Kalsdorf ausforschen. Bei seiner Vernehmung zeigte er sich umfassend geständig. Der gestohlene Pkw wurde sichergestellt. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft Graz angezeigt. Polizisten zückten Elektroschocker ■ Ein 34-jähriger Grazer rastete gestern Vormittag bei einer Amtshandlung aus und bedrohte Polizisten: Beamte wollten dem Mann im Bezirk Gries gegen 10.30 Uhr ein behördliches Dokument übergeben. Damit hatte der Mann jedoch keine Freude und drohte, dass er die „Uniformierten abstechen“ werde, wenn sie zu ihm kommen. Aufgrund dieser Drohung wurden Beamte des „Sektor Graz“ zur Amtshandlung hinzugezogen. Der 34-Jährige weigerte sich anschließend, seine Wohnungstüre zu öffnen. Die Beamten öffneten die Türe daher zwangsweise. Der Mann bedrohte die Polizisten anschließend mit einer Gabel und mit einem Schraubenzieher. Die Polizisten setzten in der Folge eine Elektroimpulswaffe (umgangssprachlich als „Taser“ bekannt) ein, um den Mann zu stoppen. Er konnte schließlich verhaftet werden und wurde in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. Betrunkener auf der A9 Autobahn ■ Gestern Nachmittag war ein schwer betrunkener 57-Jähriger mit seinem Auto auf der A9 unterwegs. Er touchiert das Auto eines 55-Jährigen und rammte im Plabutsch-Tunnel die Bordsteinkante. Polizisten hielten ihn schließlich auf und stellten eine Alkoholisierung von 2,66 Promille fest. Er bestritt bei seiner Einvernahme heute Vormittag, Alkohol getrunken zu haben. Gewinne eine Reise nach @test_esser Dubai im Wert von € 3.900,– 5 Tage im Dukes the Palm 5* für 2 Personen mit Flug ab Wien und Halbpension Termin: 9. bis 14. 11. 2021 * Verlosung unter unseren Instagram- Followern! Die leidenschaftliche Gastrotesterin Manuela Pucher kostet sich durch regionale und internationale Kochtöpfe, testet Hotels, kreiert Rezepte und probiert so ziemlich alles, was irgendwie mit Kulinarik zu tun hat. Für das Gewinnspiel startet „der Grazer“ eine Kooperation mit bekannten Grazer Bloggern, die weitere Infos über den Gewinn und Dubai an sich auf ihren Kanälen preisgeben. Dukes the Palm, a Royal Hideaway 5* Doppelzimmer mit Halbpension, Flug ab/bis Wien – Economyclass inkl. aller Gebühren sowie 25 kg Freigepäck – inkl. Flughafentransfer. Zusätzlich inklusive: 2 x Tagesticket für die EXPO2020 (vom 1. 10. 2021 bis 31. 3. 2022), Multi-Risiko-Versicherung von Emirates inklusive Covid-19 Protekt *Terminänderung auf Anfrage vorbehaltlich Verfügbarkeit aufgrund der aktuellen Flugzeiten ergeben sich 5 Übernachtungen für 4 ganze Tage in Dubai, keine Barablöse möglich, vor Ort fällt eine Resortgebühr (Kurtaxe) in der Höhe von USD 6/Nacht/Person an. GETTY, KK www.grazer.at

30. JUNI 2021 www.grazer.at graz 7 Grüne Industrie als große Chance KLIMABEWUSST. Die energieintensive Industrie ist in der Steiermark sehr wichtig und entwickelt sich grün. Die IV fordert Erleichterungen. ■ Wir müssen CO2 sparen, da sind sich praktisch alle Experten einig. Für die Industrie bedeutet das große Herausforderungen und auch Chancen. Dementsprechend trat die Industriellenvereinigung Steiermark um Präsident Stefan Stolitzka heute mit einigen Forderungen an Bundesregierung vor die Öffentlichkeit. Gewünscht Bernhard Puttinger (Geschäftsführer Green Tech Cluster), Stefan Stolitzka (Präsident IV Steiermark) und Eric Kirschner (Joanneum Research) (v.l.) IV STMK/FISCHER wird vor allem Technologieoffenheit – beispielsweise ein größerer Fokus auf Wasserstoff – und weniger Regulierung. Daneben braucht es laut IV mehr Förderung von Forschungsprojekten in diese Richtung und einen genaueren Blick auf den Lebenszyklus von Produkten: Manches sei in der Produktion zwar energieintensiver, würde dann aber länger halten und so schlussendlich CO 2 sparen. Gute Entwicklung Die energieintensive Industrie hat in der Steiermark einen großen Stellenwert, wie eine bei Joanneum Research (JR) in Auftrag gegebene Studie belegt. Knapp 32.000 Arbeitnehmer sind in ihr tätig, das sind etwa 40 Prozent mehr als im Bundesländer-Schnitt. Daher ist man auch weit in der Entwicklung. „Zentral ist, dass wenn in der Steiermark mehr produziert wird, die Emissionen nur unterproportional steigen“, so Eric Kirschner von JR. Die Bruttowertschöpfung stieg von 2011 bis 2018 um 23,9 Prozent, die Emissionen nur um 1,5 Prozent. Trotz starkem Fokus auf die energieintensive Industrie, allen voran Papier, Metall und Zement, liegt die Steiermark EU-weit laut Kirschner im guten Mittelfeld beim energetischen Endverbrauch Auch aufgrund der besonders starken Umweltindustrie, wie Green Tuch Cluster-Geschäftsführer Bernhard Puttinger hervorhob. So verwende jedes vierte weltweite Wasserkraftwerk Technologie der Andritz AG. Vor allem die Reduktion prozessbedingter CO 2 -Emissionen ist laut Stolitzka eine Herausforderung, Die Treibhausgasse je produzierter Tonne Stahl liegen heute 24 Prozent unter den Werten von 1990. Stolitzka: „Maßnahmen für den Klimaschutz, etwa der Ausbau der Bahninfrastruktur, lösen Bedarfe an Beton, Stahl oder Zement aus.“ Gerade deshalb sei es wichtig, hier heimische, CO 2 -ärmere Produktion zu sichern. FAB Gesundheit von morgen Im August werden wieder die Herbsttrends präsentiert. SHOPPINGCITY SEIERSBERG Amateur-Models jetzt gesucht ■ So heiß es ist, irgendwann kommt dann der Herbst. In der ShoppingCity seiersberg werden am 27. August und in der Kindermodenschau am 28. August wieder die Herbsttrends von Strick bis Leder präsentiert. Dafür sucht man aktuell noch Hobby-Topmodels. Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder haben alters- und größenunabhängig die Möglichkeit, sich unter office@shoppingcityseiersberg.at zu bewerben. Promis werfen dann ein Jury-Auge auf die Amateur-Models. INNOVATIV. Am Montag wurde im Merkur-Campus über die Zukunft der Gesundheit diskutiert, Start-ups präsentierten ihre Produkte. ■ Innovation, Erfindungsgeist und ein optimistischer Blick in die Zukunft. All das stand am Montagabend im Mittelpunkt, als die Merkur-Versicherung bzw. das konzerneigene Start-up, das Merkur Innovation Lab, in Kooperationn mit dem Humantechnologie Cluster zur Veranstaltung „Gesundheit von morgen“ lud. „Ich glaube wir stehen vor einem großen Wandel, wie wir die Zukunft gemeinsam gestalten können“, betonte Merkur-Vorstandsdirektor Helmut Schleich zu Beginn. Ganz dementsprechend sprach der österreichweit renommierte Gesundheitsexperte Siegfried Meryn in seiner Keynote „Ist morgen schon heute?“ über die vielen Innovationen im Gesundheitsbereich. Quantencomputer, künstliche Intelligenz, Dronen und vieles mehr würden uns in Richtung IT-Health Care bewegen. Pflegeleistungen, medizinische Tests und vieles mehr werden, so Meryn, bald leicht von Zuhause aus erledigbar sein. Wie viel sich schon jetzt tut, zeigten im Anschluss mehrere Start- up-Pitches. Unter anderem stellte Lisa Krapinger von Carbomed „Breathe ilo“ vor, bei dem über Atemluft der weibliche Zyklus getrackt wird, was die Chancen auf Schwangerschaften massiv erhöhen soll. Julia Aldrian präsentierte für E-nnovation „Emma - Die flexible Lebensassistenz“. Über Sprachsteuerung sind damit Notrufe, Medikamentenerinnerungen und mehr möglich. FAB Siegfried Meryn (Keynote-Speaker), Helmut Schleich (Vorstandsdirektor Merkur Versicherung), Johann Harer (CEO Humantechnologie Cluster) (v.l.) KANIZAJ

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