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30. Juni 2021

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- Morgen gibt's die nächsten Corona-Lockerungen - Neue Zeremonienhalle am St. Peter Stadtfriedhof - 75 Millionen Euro für drei neue Schulen in Graz - Gratwein-Straßengel gegen Immobilienspekulanten

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4 graz www.grazer.at 30. JUNI 2021 75 Millionen Euro für drei neue Schulen in Graz Stadtbaudirektor Bertram Werle, Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner, Bürgermeister Siegfried Nagl und TU-Vizerektor Stefan Vorbach (v.l.) KK BILDUNGSPAKET. Bis 2026 investiert die Stadt Graz insgesamt rund 75 Millionen Euro in drei neue Schulstandorte: Die Brucknerschule siedelt nach Algersdorf, die Mittelschule dort in die Smart City. Und die Volksschule Reininghaus wird mit zwanzig Klassen die größte Volksschule der Stadt. VonVerena Leitold verena.leitold@grazer.at Es ist eine umfangreiche Rochade, die die Stadt Graz mit ihrem frisch geschnürten Bildungspaket vollführt: Da die Technische Universität am Campus Inffeldgasse mehr Platz benötigt und sich sogar bis zur Münzgrabenstraße vor ausbreiten wird, muss die Sportmittelschule in der Brucknerstraße weichen. Diese siedelt auf das Areal des Schulcampus Algersdorf, wo man von der Nähe zum Sportverein ASKÖ und zum Sportbad Auster profitiert. Die ansässige Mittelschule zieht wiederum in die Smart City, wo sie zusammen mit der Volksschule Leopoldinum zu einen richtigen Bildungscampus wächst. Außerdem wird die Volksschule Rei- ninghaus neu gebaut – die Stadt ist dann Eigentümerin und muss keine teure Miete mehr an die Bundesimmobiliengesellschaft BIG bezahlen. Für Stadtbaudirektor Bertram Werle bedeutet die Rochade „die richtige Nutzung an den richtigen Standort zu bringen. Bürgermeister Siegfried Nagl verbindet gleich zwei Ziele mit dem neuen Paket: „Bildung fängt bei den Kleinsten an und ist der Schlüssel einer erfolgreichen Stadtentwicklung. Mit der Errichtung von drei neuen Schulen und der Grundsteinlegung für die Erweiterung der Technischen Universität führen wir diese nachhaltige Zielsetzung fort. Gleichzeitig bauen wir an der Stadt der kurzen Wege weiter und schaffen für die neuen Stadtteile Reininghaus und Smart City Bildungseinrich- tungen, welche fußläufig und sicher erreichbar sind.“ Die Schulen im Detail Das vorhandene Gebäude in Algersdorf wird für die Sportmittelschule völlig neugestaltet und wesentlich erweitert. Die Nutzungsfläche verdoppelt sich beinahe: es kommen ein Fitnessraum, ein Turnsaal, ein Tischtennisraum, ein Aufwärmraum sowie ein Sandplatz für Beachvolleyball und Fußball, ein eingezäunter Paddle Tennis Platz, ein Funcourt, ein eingezäuntes Kleinfeld und ein Fußballplatz. „Mit dem neuen Standort gibt die Stadt im Sportjahr 2021 ein klares Bekenntnis zur Nachwuchsförderung im Sport ab“, freut sich Stadtrat Kurt Hohensinner. Nach derzeitigem Stand werden 22 Millionen Euro an Kosten anfallen. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2026 geplant. Die Mittelschule Smart City soll zwölf Klassen in vier Clustern, die um zwei polytechnische Schwerpunktklassen ergänzt werden, bekommen. Der Schwerpunkt liegt auf Elektrotechnik und IT. 25,1 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Bis Herbst 2024 soll alles fertig sein. Die Volksschule Reininghaus wird zwanzig Klassen, Bibliothek, Aula, Speisesaal und mehr umfassen. Zusammen mit demvon der BIG errichteten Gymnasium bildet sie den Schulcampus Reininghaus. Der Grundstückserwerb schlägt mit 4,42 Millionen Euro zu Buche, der Rest kostet aus heutiger Sicht 23,64 Millionen Euro. Das millionenschwere Paket soll am Donnerstag nächste Woche im Gemeinderat beschlossen werden. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

30. JUNI 2021 www.grazer.at Gratwein-Straßengel: graz 5 Gegen Immobilienspekulanten NEU. Um nicht gewollte Großbauten in der Gemeinde künftig zu verhindern, brachte Gratwein-Straßengel nun eine neue Verordnung auf den Weg, die Bebauung über 1.500 Quadratmeter künftig einschränkt. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Die Diskussionen rund um die Verbauung in Graz- Umgebung reißen nicht ab. Nachdem Seiersberg-Pirka neue Vorgaben für künftige Bauprojekte erlassen hat (wir berichteten) und Hart bei Graz oder Hausmannstätten sogar Bausperren verhängten, geht man auch im Norden Schritte in diese Richtung. In Gratwein-Straßengel hat man sich nun fraktionsübergreifend im Gemeinderat darauf geeinigt, eine Verordnung zu erlassen, mit der aktiv gegen Immobilienspekulation vorgegangen werden soll. Die bereits bestehende Bebauungsplanverpflichtung für Grundstücke ab 1.500 Quadratmetern wurde damit bei Grundstücksteilung und/oder -vereinigung sowie beim Abbruch von bestehenden Gebäuden weiter konkretisiert und verfeinert. Ziel ist, nicht gewollte (Wohn-)Großbauten im Gemeindegebiet zu verhindern. Notwendig Laut Volksbürgermeister Harald Mulle (SPÖ-nahe), würde das aktuelle Steirische Baugesetz keine ausreichenden Mechanismen bereithalten, um Immobilienspekulationen zu verhindern, weshalb sich die Gemeinde gezwungen sah, hier eigene Wege zu gehen. Entstanden ist die neue Verordnung über die Fraktionsgrenzen hinweg in einer Kooperation der SPÖ und ÖVP im Ausschuss für Bau- und Raumordnung. Brachten die neue Verordnung auf den Weg (v.l.): Gerald Schmidt (ÖVP), BM Harald Mulle, Vize Oliver Schwaiger und Gernot Papst (SPÖ). MG GRATWEIN-STRASSENGEL BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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