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30. Juni 2021

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- Morgen gibt's die nächsten Corona-Lockerungen - Neue Zeremonienhalle am St. Peter Stadtfriedhof - 75 Millionen Euro für drei neue Schulen in Graz - Gratwein-Straßengel gegen Immobilienspekulanten

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 30. JUNI 2021 Seit gestern haben die Corona-Zahlen in Graz leicht zugenommen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern minimal gestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 3,4 Fällen pro 100.000 Einwohner (gestern: 3,1) – 3,2 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 2,9. Die niedrigste 7-Tages-Inzidenz haben Leoben, Murau, die Südoststeiermark und Voitsberg mit 0,0, die höchste hat Weiz mit 7,7. 311 Menschen sind in Graz mit Corona gestorben, in GU 251. Morgen gibt‘s die nächsten Corona- Lockerungen Da es keine Abstandsregel mehr gibt, können alle Bauernmarktstandler auf den Kaiser-Josef-Platz zurückkehren. KK SERVICE. Der Mindestabstand fällt, es gibt keine Sperrstunde mehr. Nachtgastronomen dürfen aufsperren, tun es in Graz aber oft nicht. In Bus und Bim braucht man keine FFP2-Maske mehr. Der Kaiser-Josef-Markt siedelt wieder. 76 Polizisten schlossen ihre Zusatzausbildung erfolgreich ab. LPD STMK Freude bei der Grazer Polizei ■ Mit 4. Jänner begannen die 21 Frauen und 55 Männer ihre sechsmonatige Grundausbildung der Verwendungsgruppe E2a im Bildungszentrum der Sicherheitsakademie Graz. Diese ist inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Ab morgen verstärken sie als dienstführende Beamte die mittlere Führungsebene der steirischen Polizei. Heute wurden von Landesrätin Juliane Bogner-Strauß und Landespolizeidirektor Gerald Ortner die Dekrete überreicht. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Mit dem morgigen 1. Juli stehen die nächsten großen Öffnungsschritte in der Covid-19-Pandemie an. Und Nachtschwärmer können jubeln: Es gibt keine Sperrstunde im Rahmen der Corona-Regelungen mehr! Und auch Nachtclubs dürfen wieder aufsperren. In Graz sind vor allem im Univiertel aber einige Gastronomen nicht dabei und lassen ihre Lokale vorerst zu. Und auch die Mausefalle macht noch nicht auf. Der Grund dafür: Die 3G-Regel gilt nach wie vor, außerdem ist nur eine Auslastung von 75 Prozent erlaubt. Aufsperren tut etwa der Club Motion, Schrille Grille und Merano haben bereits geöffnet. Der Mindestabstand von einem Meter fällt und auch die Quadratmeterbeschränkung gilt nicht mehr. Darüber können sich nicht nur Unternehmer, sondern auch Grazer Bauernmarktstandler freuen. Am Kaiser-Josef-Platz wird die Ausweich-Fläche in der Schlögelgasse nämlich aufgehoben. Alle Standler bekommen ihre alten Plätze zurück. Während auf den Bauernmärkten bereits vor drei Wochen die Maskenpflicht aufgehoben wurde, fällt sie nun auch in der Gastronomie zur Gänze. Im Handel kann man ab sofort auch wieder einen einfach Mund- Nasen-Schutz statt einer FFP2- Maske tragen. Und auch in den Straßenbahnen und Bussen der Graz-Linien reicht ein MNS. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein dazu: „Wir haben uns die Öffnungen gemeinsam hart erarbeitet. Jetzt sind vor allem auch die jungen Menschen in unserem Land an der Reihe. Sie haben im letzten Jahr auf besonders Vieles verzichten müssen. Zeigen wir uns jetzt soli- darisch und halten wir uns an die Regeln. Bitte nehmen Sie auch alle Ihre Impftermine wahr.“ In Graz sorgten ja im Stadtpark und auf anderen öffentlichen Plätzen feiernde Jugendliche immer wieder für Aufregung. Veranstaltungen Für Zusammenkünfte ab hundert Personen gilt eine Anzeigepflicht bei der Bezirksverwaltungsbehörde, ab 500 Personen gibt es eine Bewilligungspflicht. Eine Personenobergrenze im Rahmen der Corona-Regelungen gibt es nicht mehr. Es sind auch Veranstaltungen mit Stehplätzen wieder erlaubt. Die Registrierungspflicht in der Gastro wird es laut Bundeskanzler Sebastian Kurz noch bis 22. Juli geben, dann wird man weitere Öffnungsschritte setzen. Das umfangreiche Testangebot soll jedenfalls über den Sommer aufrecht bleiben.

30. JUNI 2021 www.grazer.at graz 3 Neue Zeremonienhalle in Graz SCHÖN. Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl eröffnete die neue Zeremonienhalle am St. Peter Stadtfriedhof in Graz. Im Inneren gibt es Sitzplätze für bis zu vierzig Trauergäste. Außerdem gibt‘s neue Urnenwände. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Die alte Zeremonienhalle am Friedhof in St. Peter war schon in die Jahre gekommen. Außerdem konnte sie nicht beheizt oder gekühlt werden. Daher begannen im Oktober 2020 die Bauarbeiten für eine neue, moderne Halle. Gestern wurde die neue Zeremonienhalle feierlich von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl eröffnet. Geplant wurde der neue Bau von den Architekten Veronika Hofrichter-Ritter und Gernot Ritter. Im Innenraum der Zeremonienhalle finden vierzig Trauergäste Platz. Bei Bedarf gibt es noch vierzig zusätzliche Stehplätze. Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, hat die Stadt- pfarre neben der neuen Halle auch neue Urnenwände errichtet. Der alte Kiosk für die Friedhofsblumen wurde durch ein neues Gebäude ersetzt, in dem auch die Friedhofsgärtner und die Friedhofsverwaltung untergebracht sind. In dem neuen Gebäude gibt es nun auch eine öffentliche WC-Anlage. Über 300 Begräbnisse Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. „Wir bedanken uns besonders für die Förderung durch das Land Steiermark und die Stadt Graz“, sagt Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz. Am St. Peter Stadtfriedhof finden pro Jahr mehr als 300 katholische Begräbnisse statt, in Graz sind es rund tausend katholische Begräbnisse pro Jahr. Siegfried Nagl, Veronika Hofrichter-Ritter, Christian Leibnitz, Gernot Ritter, Wilhelm Krautwaschl und Ernest Schwindsackl (v. l.). NEUHOLD/SONNTAGSBLATT (2) achtzigzehn | Foto: Lex Karelly graz.at/veggieday

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