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3. Oktober 2021

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- Wirtschaftsexperten analysieren das kommunistische Graz - Comeback der Touristen - Das Urlaubsfoto 2021 - Endspurt für Standl-Wahl - Univiertel-Lokale ziehen erstmals an einem Strang

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20 graz www.grazer.at 3. OKTOBER 2021 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Problem Abholzung Landeshauptmann Schützenhöfer war in einer ersten Reaktion auf das Wahlergebnis erstaunt darüber, dass dem Grazer Bürgermeister Nagl die „Schaffung von Grünraum durch das Grazer Murkraftwerk“ nicht honoriert worden sei. Dabei hat er übersehen, dass eine Volksbefragung aus formalen Gründen abgewürgt wurde und am Tage nach der Gemeinderatswahl 2017 der Startschuss für die Abholzung tausender Bäume im Uferbereich fiel, ein Verlust, der, wenn überhaupt, erst in Jahrzehnten wettgemacht werden kann. Viktor Pölzl, Graz * * * Besondere Beobachtung Jetzt ist es also passiert. Die KPÖ mit Elke Kahr hat bei den Grazer Gemeinderatswahlen einen fulminanten Zuspruch durch das Wahlvolk (vermutlich eher durch Protestwähler) erfahren. Gut so, im Sinne demokratischer Werte soll es so sein! Nur einer, unser Ex- Bürgermeister Nagl nämlich, will diesen Erfolg so gar nicht verstehen. Wie konnte es so weit kommen, rätselt er? Was nicht sein darf, das kann doch nicht sein ... Schmollend und persönlich tief beleidigt hat er noch am Wahlabend erklärt, seine „schützenden und helfenden Hände“ von der Stadt abzuziehen. Wen „Beton- Siegi“ hier wohl konkret gemeint hat? Doch eher die Lobbyisten aus der hierorts florierenden Bauwirtschaft und die „Immobilienentwickler“, die sich im Grazer Rathaus gegenseitig die Türklinke in die Hand gedrückt haben. Ja, wer zu oft von Baukränen träumt, darf sich nicht wundern, wenn er unsanft vom Wähler geweckt wird. Vielleicht hätte man doch nicht den Altbestand in seit Generationen bestehenden Villenvierteln abreißen und durch „Residenzen“ im hässlichen Einheits-Kastenlook – sprich „Architektenhäuser“ für „Anleger“ und „Investoren“ – ersetzen sollen. Jeder Quadratmeter Beton war also diesmal eine Stimme gegen diese ÖVP und ihren selbstherrlichen „Stadtbeschützer“ mit ständig neuen, teils skurrilen „Ideen für Graz“ und seine Günstlinge. Aber auch die Kommunisten werden ab sofort an ihren Taten gemessen werden. Karitatives Handeln alleine wird zu wenig sein. Ab sofort steht Frau Kahr unter besonderer Beobachtung, und das nicht nur von Grazer*innen! Georg Trakl, Graz * * * So Abgang nicht verdient Es ist erstaunlich, wie aggressiv viele Grazer gegen den bisherigen Bürgermeister Siegfried Nagl in ihren Kommentaren losgehen. Die Wahl in Graz hat auch mich überrascht, so habe ich mir das auch nicht vorgestellt, wenngleich man in Gesprächen in der Stadt eine Stimmung gegen den Bürgermeister spürte. Es war eine Wahl. Elke Kahr und die KPÖ haben gewonnen und somit muss der Langzeitbürgermeister gehen. Eine demokratische Angelegenheit. Nur die Häme, die Kommentare, das hat sich Nagl nicht verdient. Er mag vieles falsch gemacht haben, aber auch sehr vieles gut für die Stadt. Das sollte man nicht vergessen und das wird man erst in einiger Zeit verstehen, was ich meine. Der Ball liegt bei Elke Kahr, mal sehen, wie sie ihn aufnehmen wird. Herbert Moser, Graz * * * Sehr schöne Erfolge Zu den Berichten über die Euro- Skills: Da habe ich mich sehr gefreut, dass wir in Graz und in der ganzen Steiermark sowie im ganzen Land so gute Lehrlinge haben. Junge Leute, die engagiert in ihrer Branche arbeiten, versuchen, der Beste oder die Beste zu sein, und dann vor Freude strahlen, wenn sie am Podest stehen. Schön. Angelika Huber, Graz * * * Standl-Wahl gute Idee Zur Standl-Wahl Ihres Blattes. Eine gute Idee, es gibt einige sehr gute Standln in Graz, die es verdienen, ein wenig in den Vordergrund gerückt zu werden. Mein Liebling: Würstlstand Gutmann am Hauptplatz. Robert Götzl, dzt. Graz Jetzt App downloaden! Vergangene Woche im täglichen E-Paper Einblick ■ Sturm-Hooligans zerlegten im Vorfeld des Europa-League- Spiels gegen PSV Eindhoven das Molly Malone, wo sich rund 50 holländische Fans befanden. Zwei exklusive Videos zeigen die aggressiven Angreifer. Geballte Politinfos ■ Seit Freitag ist die Stadt Graz Burgherrin. Der Pachtvertrag für die Burgruine Gösting begann nämlich mit 1. Oktober. Wir haben mit Stadtförster Peter Bedenk und Projektleiter Rainer Plösch über die Herausforderungen und Pläne gesprochen. Exklusive Videos ■ Vom amtlichen Endergebnis inklusive Briefwahl über personelle Konsequenzen bis zu ersten Koalitionsgesprächen. In unseren E-Papers gab’s natürlich alle Infos rund um die Graz-Wahl und die Ereignisse in dieser Woche. KK (2), GKB

3. OKTOBER 2021 www.grazer.at graz 21 Endspurt für Standl-Wahl WAHL. Die „Grazer“-Standl-Wahl läuft schon seit sechs Wochen, mittlerweile haben bereits tausende Leser abgestimmt. Noch ist das Rennen aber offen. ■ Die „Grazer“-Standl-Wahl ist voll im Gange und der Countdown läuft: Noch fast zwei Wochen kann man über sein liebstes Standl abstimmen. Egal ob Gastro-, Bauernmarkt- oder Arnold Schwarzenegger gehört zu Gerd Gutmanns Stammkunden. Noch bis 15. Oktober kann man bei der „Grazer“-Standl-Wahl abstimmen. KK Würstlstandl, alle sind fleißig auf Stimmenfang und verköstigen nebenbei auch noch die Grazer mit ihren Leckereien. Obwohl es laut ersten Rankings schon einige Spitzenreiter gibt, ist das Rennen noch längst nicht geschlagen. Bis zum 15. Oktober kann man auf www.grazer.at oder unter standlwahl@grazer. at für seinen Favoriten abstimmen. Unter allen, die für das Sieger-Standl gestimmt haben, wird eine Standl-Party oder ein tägliches Paket mit tollen Standl- Produkten verlost. Aus dem Privatgrundstück wird eine Burg mit Wald für die Grazer.KK Ruine Gösting im Besitz der Stadt ■ Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es endlich Realität: Seit diesem Freitag, dem 1. Oktober, ist für 30 Jahre die Stadt Graz auf der Ruine Gösting sozusagen Burgherrin. Für den Burgverein Gösting, der jahrzehntelang mit dem Besitzer Hubert Auer im Dauerclinch lag, beginnt somit ein neues Kapitel. Aus dem Privatgrundstück soll jedenfalls ein Naherholungsgebiet für die Grazer und weitere Besucher sowie Gäste werden. 2021 inspiriert kommunikativ mutig Start.Up.Now. organisiert vernetzt visionär ausdauernd Freier Eintritt! 9. OKTOBER SONDERAUSSTELLUNG ARBEITSWELTEN Messecongress Graz – 9 bis 17 Uhr Die Kongressmesse für GründerInnen und JungunternehmerInnen #gründermesse www.gruendermessegraz.at STARTUP SPRITZER Saal 12, ab 17 Uhr powered by Hauptpartner: Gruendermesse21_200x128mm.indd 1 01.10.21 16:48

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