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3. November 2019

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- Vorbereitung auf das Sportjahr 2021: 240.000 Euro für neue Sportanlagen - Zu wenige Anästhesisten am LKH Graz? - Gestaltung der Wiese beim ORF-Park gestartet - Merkur Arena: Kind im Rollstuhl wurde aus VIP-Bereich geworfen - Mobbing: Zahl der Opfer hat sich verdoppelt - Kaiser-Josef-Platz wird „lendiger“ - Gastro: Aus Steki wird Half Moon - 15 Jahre Behindertenschutz in der Steiermark - Weltspartag 2019

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28 eco graz www.grazer.at 3. NOVEMBER 2019 Svjetlana Wisiak 28 svjetlana.wisiak@grazer.at Die Betriebsübernahme stellt Unternehmer vor ähnliche Herausforderungen wie Start-up-Gründer.“ Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl anlässlich des „Follow-me-Awards“ der WKO KK Die „Pink Pedals“ Die Pink-Pedals-Geschäftsführer (außen) stehen voll hinter ihrem Betriebsrats-Quartett. PINK PEDALS S E R V I C E Kurz und bündig Gesund löffeln Vom veganen Schwarzbrotstreifen mit Rote-Rüben- Hummus bis zur mediterranen Wrap-Box mit Rucola: Das Team rund um Julia Pengg vom Mangolds vis-a-vis setzt auf außergewöhnliches Catering – frisch zubereitet natürlich. Neu ist das neue Suppenbuffet „Soup Kitchen“ – mit Löffelbarem zum Mitnehmen. Neu: Suppen zum Vor-Ort-Löffeln und Mitnehmen MANGOLDS Beim Flohmarkt wechseln Spielsachen ihre Besitzer. CITYPARK Second-Hand-Spaß Noch wenige Restplätze gibt es für den Kinder-Spielzeug- Flohmarkt, der am 8. November im Citypark veranstaltet wird. Alle Kinder zwischen 6 und 14 Jahren sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Die Idee: Alte Puppen, Stofftiere, Bücher, Spiele, Spielzeug, das nicht mehr gebraucht wird, kann mitgenommen, verkauft und dadurch das Taschengeld aufgebessert werden. Wichtig: Vorweg ist eine Anmeldung an der Kunden-Information notwendig. PiPaPo in Puntigam Auf 200 Quadratmetern Fläche hat das aus Kärnten stammende Marktrestaurant „PiPaPo“ im Brauquartier Puntigam eröffnet. Der Name steht für „Pizza, Pasta, Pomodoro“ und lädt mit einer „Frontcooking“-Küche ein, dem Küchenchef beim Hantieren mit dem Kochlöffel zuzusehen. Neben den italienischen Klassikern stehen auch Fleisch- und Fisch- sowie auch vegetarische und vegane Gerichte auf der Speisekarte. Vorbestellen lassen sich fertige Speisen übrigens auch per App. Thomas Schober-Plankl (C&P), Michael u. Dominik Gerster (PiPaPo, v. l.)PIPAPO

3. NOVEMBER 2019 www.grazer.at graz eco 29 ➜ TEURER GETTY (2) Wein im Restaurant +4,1 % Wer gerne im Restaurant Wein bestellt, greift heuer tiefer in die Tasche als noch im Vorjahr. Psychotherapie –10,3 % Erleichterung, wem es gerade nicht so gut geht: Der Selbstbehalt ist im Vergleich zu 2018 gesunken. BILLIGER ➜ kämpfen für Fairness FLOTT. Nach jahrelangem Kampf gelang es dem Betriebsrat der Pink Pedals, per 1. Jänner einen Kollektivvertrag durchzusetzen. Von Svjetlana Wisiak svjetlana.wisiak@grazer.at Nicht lange ist es her, da haben Fahrradboten eine Nische gebildet, die hauptsächlich von Firmen für dringende, kleine Sendungen innerhalb der Stadt genutzt wurde. Doch mit Aufkommen von Lastenrad und E-Bike erfuhr die Branche einen Boom. Nach langen Verhandlungen gelang es, einen Kollektivvertrag zu erstreiten, der per 1. Jänner 2020 in Kraft tritt. Maßgeblich daran beteiligt war auch Tobias Tschurtschenthaler, Betriebsratsvorsitzender bei den Grazer „Pink Pedals“. Scheinselbstständig Zum Hintergrund: Fahrradboten standen vor dem Problem, dass sie zwar von der Zentrale vermittelt wurden, ihren Beruf aber auf Basis eines Gewerbescheins ausübten. Für die Versicherung mussten sie selbst aufkommen. Die GKK ging einem Boten- Unternehmen rechtlich wegen Grazer Wirtschaft rüstet sich für digitale Zukunft „Scheinselbstständigkeit“ nach und bekam Recht. Das hatte zur Folge, dass Unternehmen wie die Pink Pedals umstellten. „Wir wollten unseren Fahrern ohnehin eine soziale Absicherung bieten“, unterstreicht Andreas Zettler, einer der Geschäftsführer. Eigenständig hatte das Unternehmen noch nicht die Stundensätze erhöht, „wir wussten nicht, was bei den Verhandlungen herauskommt“. Tschurtschenthaler weiß es mittlerweile genau, er hatte die Verhandlungen initiiert. „Wir haben uns bei der Gewerkschaft VIA gemeldet. Die Vorbesprechungen waren langwierig. Wir sind froh, dass es jetzt einen KV gibt, es ist aber noch immer nicht die ganze Branche abgedeckt“, erklärt der Betriebsrat. Geregelt sind nun Kilometergeld, Stundensatz und Co. Viele (Essens-) Zusteller jedoch müssen noch ohne auskommen – und sie sind nicht die Einzigen (siehe Box). Kollektivvertrag Berufe ohne KV (Auszug) ■■Werbung & Marktkommunikation: Derzeit nur in Wien ■■Fitnessstudios, Ambulatorien: Arbeiter & Angestellte ■■Arbeiter (z. B. Reinigungskräfte) bei Anwälten/Notaren und in Arztpraxen FUTURISTISCH. Am 7. November lädt die Stadt Graz zum „Club Zukunft 2019“. ■■ Auf welche Herausforderungen müssen sich Unternehmen in der (digitalen) Zukunft einstellen? Diese Frage beschäftigt die Wirtschaft, die Antworten liefern die Menschen, die in ihr tätig sind. Eine Online-Umfrage der Abteilung Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz sollte Antworten liefern. Kaum überraschend ist, dass der Digitalisierung große Bedeutung zugeschrieben wird. Rund die Hälfte der befragten 433 Personen geben sogar an, dass Führungskräfte mit neuen Anforderungen umzugehen lernen müssen und sich die Rollenbilder verändern werden. Fast so viele (48,6 Prozent) sind der Meinung, dass Unternehmen ihre Bereiche überarbeiten werden müssen. Zwei Drittel der Personen denken, dass die Arbeitswelt praktisch „neu erdacht“ werden muss. Im „Club Zukunft“ werden die Ergebnisse aufgegriffen: Am 7. November bei freiem Eintritt um 17.30 Uhr in der Messe, Anmeldung: wirtschaft.graz.at. Der Eintritt zum „Club Zukunft“ ist gratis, eine Voranmeldung ist dennoch notwendig. FIFTEENSECONDS/ STEINBAUER

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