Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 2 Jahren

3. November 2019

  • Text
  • Behindertenschutz
  • Weltspartag
  • Gastro
  • Platz
  • Mobbing
  • Rollstuhl
  • Arena
  • Park
  • Orf
  • Lkh
  • Anaesthesist
  • Sportanlage
  • Sport
  • Sportjahr
  • Menschen
  • Stadt
  • Grazer
  • November
  • Graz
- Vorbereitung auf das Sportjahr 2021: 240.000 Euro für neue Sportanlagen - Zu wenige Anästhesisten am LKH Graz? - Gestaltung der Wiese beim ORF-Park gestartet - Merkur Arena: Kind im Rollstuhl wurde aus VIP-Bereich geworfen - Mobbing: Zahl der Opfer hat sich verdoppelt - Kaiser-Josef-Platz wird „lendiger“ - Gastro: Aus Steki wird Half Moon - 15 Jahre Behindertenschutz in der Steiermark - Weltspartag 2019

16 graz www.grazer.at

16 graz www.grazer.at 3. NOVEMBER 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at An Radlern vorbeizittern Zum Bericht „Gehweg auch für Radler“ (Ausgabe 26. 10. 2019): Als Anrainer der Grabenstraße sowie auch als Rad- und Autofahrer ein paar Gedanken zu Ihrem Artikel: 1. Die Geschwindigkeit der Autos in diesem Bereich ist meistens höher als 60 km/h, vor allem ab 20 Uhr. 2. ist diese Hochgeschwindigkeitsstrecke im Ortsgebiet nicht notwendig, es gibt auch keine Radarüberwachung. 3. Diese vierspurige Strecke wird nach der Andritzer Maut bald einspurig und somit ensteht ein Stau schon vorher und keinesfalls durch Radfahrer bzw. zitternde Autofahrer. Ich nehme an, dass weder Sie noch Herr Topf mit dem Rad dort unterwegs waren, denn dann wüssten Sie, dass die Gefahr für Radfahrer von Autofahrern ausgeht, die den Seitenabstand nicht einhalten. Auf einer zweispurigen Straße wird man wohl den geforderten Abstand einhalten können! 5. Hätte ich natürlich gerne einen Radweg. Herbert Kunzfeld, Graz * * * Wie überfüllter Kinosaal Zum Bericht „Wohnbau in Graz: Noch Luft nach oben“: Man stelle sich vor, Graz wäre ein Kinosaal. Dieser Saal hat 100 Sitzplätze. Alles ist auf diese 100 Plätze ausgelegt. Die Türen, die Wege, die Notausgänge. Es sitzt sich auch recht gemütlich mit ausreichend Beinfreiheit. Nun sind bereits 80 Plätze belegt und vor dem Kino warten weitere 100 Personen darauf, die Vorstellung besuchen zu können. Für die Stadt Graz scheint es jetzt ökonomisch sinnvoll, die restlichen Sitzplätze zu entfernen und in Stehplätze umzuwandeln. Auch zwischen den belegten Sitzreihen werden Stehplätze eingerichtet. Die Einnahmen für den Abend werden übertroffen, doch kaum einer der Kinobesucher geht glücklich nach Hause. Die Vorstellung wurde im wahrsten Sinne des Wortes zu einer ‚engen Angelegenheit‘. Die zu Beginn bereits sitzenden Personen konnten kaum etwas sehen und auch die stickige Luft im Saal machte ihnen schwer zu schaffen. Sie wurden auch nicht rechtzeitig über die getroffene Maßnahme informiert und gefragt, ob sie überhaupt damit einverstanden sind. Schließlich zahlten sie ja den vollen Preis. Was lediglich der Kinobetreiber wusste, war, dass die Saalkapazität um fast 100 % überschritten wurde. So kam es, dass zum Ende der Vorstellung, als sich die Besucher aufmachten, den Saal zu verlassen, die Menschentrauben gegen die Ausgänge drückten und diese vestopften. Aufgrund der schlechten Luft wurde zwei älteren Personen schwindlig und übel. Sie fielen in Ohnmacht. Jedoch war es der alarmierten Rettung nicht möglich, zu ihnen vorzudringen, da ein Durchkommen unmöglich war. Nachdem sich wohl niemand einen solchen Kinobesuch wünschen würde, stellt sich mir die Frage, warum man es den Menschen in Graz zumutet, so Tag für Tag zu leben. Paul Franz, Graz * * * Paradies für Radfahrer Als verantwortlicher Familienvater (inzwischen Opa) war ich mit meinen Kindern bei Grazdurchquerungen grundsätzlich an Radwegen unterwegs. Leider sind diese nicht überall vorhanden, daher musste ich auch mehr oder weniger stark befahrene Straßen benutzen bzw. die kaum benutzten Gehsteige (verbotenerweise). Die Gefahr auf der Straße ist einfach zu groß, und bei einem Unfall ist die Verletzungsgefahr unvergleichlich höher als bei einer Kollision zwischen Radfahrer und Fußgänger. Was kann man ändern? Eine generelle Gesetzesänderung, die Radfahren am Gehsteig – zumindest für Kinder – erlaubt, wird wohl nicht durchsetzbar sein, wäre aber schön. Ein Ausbau der Radwege ist schwierig, aber machbar. Die Frage ist nur, wie weit die Stadtregierung gewillt ist, den Autoverkehr einzudämmen. Gerade in der vierspurigen Grabenstraße wäre es ganz einfach, eine Spur nur für den Radverkehr zu verwenden. Leider sind an der Peripherie viel zu wenige P&R-Plätze vorhanden. Aber das ist ja wohl ein Fall für eine zukunftsorientierte Stadtplanung. Berthold Kaps, Graz 53er Bus tauscht mit 41er Wichtige Bus-Änderungen wird es nächstes Jahr in Andritz geben. HOLDING ■■ Das Kontrollgremium der Holding Linien hat beschlossen, dass im nächsten Jahr ein Tausch der Linienäste der Busse 41 und 53 erfolgen soll. Der 53er Bus soll ab September 2020 jeden Tag in Vollbetrieb vom Bahnhof bis zur Endstation Dürrgrabenweg in Betrieb sein, während der 41er Bus vom LKH nach Stattegg fährt. Abends und am Wochenende wird eine Querverbindung von Stattegg über Andritz in die Ziegelstraße eingerichtet. Gerald Zaczek-Pichler, Holding-Konzernsprecher, ergänzt: „Außerdem verdichten wir an Schultagen den 53er vom derzeitigen 15-Minuten-Intervall auf ein 10-Minuten-Intervall.“ Peter Laukhardt von der SOKO Altstadt regt darüber hinaus an, dass auf Grund des starken Siedlungsbaues in der Radegunder Straße der 53er vom Dürrgrabenweg bis Weinitzen verlängert werden soll. Weiters wäre, so Laukhardt, die Schaffung eines Park&Ride-Angebots beim ehemaligen Hexenkessel sinnvoll. VOJO

2022

2021