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3. März 2019

- Parkplätze werden gestrichen und Toiletten gebaut: Alles neu am Kaiser-Josef-Platz - Weltfrauentag: In den Rathäusern fehlen die Frauen - Thalersee: Baumfällungen aufgrund von Gefahr - Zwei sichere Gehsteigen für die Kasernstraße - Auch Grazer sammeln nun beim Wandern Müll - Mario Barth gründet Tattoo-Uni - Stadt bringt jetzt Licht in den Gemeindebau - Neue Chefs für Süße Luise und Cafe Ritter - Bauernbundball

18 graz www.grazer.at

18 graz www.grazer.at 3. MÄRZ 2019 Neue Chefs für Luise & Ritter SPANNEND. In der Grazer Gastroszene gibt es wieder einige Rochaden: Die Spatzen pfeifen die neuen Betreiber der „Süßen Luise“ von den Dächern. Das „Mau Shi im Café Ritter“ hat dagegen geschlossen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Eigentlich sollte die Übergabe der „Süßen Luise“ am Lendplatz am Freitag unter Dach und Fach sein. Bernadette Pausackl hatte das Szenelokal ja kürzlich geschlossen („der Grazer“ berichtete). Dem Vernehmen nach sollen die neuen Betreiber inzwischen feststehen, allein der offizielle Bescheid sei noch nicht eingetrudelt. Am Platz spricht sich inzwischen aber schon herum, wer die Nachfolger sein sollen: Den Namen „Fotter“ haben die Spatzen da von den Dächern gepfiffen. Simon Hauzenberger, Franz Reiter und Asmir Samardzic haben das legendäre Café Fotter, eines der ältesten Kaffeehäuser der Stadt, im Herbst 2016 übernommen und betreiben auch die Eventlocation „Feierlaune“. Mau Shi geschlossen 2017 musste Manuel Hermann Fai-On Angkawidjaja alias „Maushi“ mit seinem gleichnamigen Kultlokal in der Altstadtpassage Insolvenz anmelden. 2018 ist er zunächst als Pop-up, dann fix ins Café Ritter neben der Leechkirche eingezogen. Seit Ende Dezember ist das Lokal wieder geschlossen: „Temporarily Closed for Spiritual Maintenance“ war auf der Facebook-Seite des Lokals zu lesen – „Vorübergehend geschlossen für geistige Wartungsarbeiten“. Wie vorübergehend die Schließung ist, wird sich noch zeigen – denn inzwischen wird auf mehreren Plattformen nach einem Nachfolger gesucht. Gastro Börse www.grazer.at Das „Mau Shi im Café Ritter“ ist angeblich zwar nur vorübergehend geschlossen, gleichzeitig werden aber neue Betreiber für das Lokal gesucht. SCHERIAU Garten für die „Grazer“-Leser FRISCH. Über 200 Hobbygärtner werden dieses Jahr in den Morgentaugärten Urban Farming betreiben. Und dazu sollen auch die „Grazer“-Leser gehören. Wir verlosen nämlich eine Gartenparzelle für ein Jahr. Morgentaugärten-Gründer Christian Stadler im Feld bei der Arbeit. Bei seinem Urban-Farming-Projekt kann man einen Garten mieten. PÜRSTINGER Im letzten Jahr startete der Oberösterreicher Christian Stadler auch in Graz mit seinem Urban- Farming-Projekt „Morgentaugärten“, bei dem man Parzellen von mindestens 20 Quadratmetern selbst bepflanzen kann – Samen und Pflanzen werden zur Verfügung gestellt, bis zu 100 Kilogramm Gemüse kann in der Saison geerntet werden. Jetzt hat er einen Rekord zu vermelden: 2019 werden es bereits mehr als 200 Hobby-Biogärtner sein, die mitten in der Stadt ihr eigenes Gemüse anbauen. „Wir wollen den Menschen in der Stadt das Gefühl von Natur zurückgeben und haben in Graz damit einen Nerv getroffen. Die Nachfrage war von Beginn an hoch, wir sind bereits auf der Suche nach neuen Standorten“, so Stadler. Bis 2020 soll sich das Angebot verdoppeln. Derzeit gibt es zwei Gärten: in der Andritzer St. Veiter Straße und in der Martinhofstraße, Ecke Weiberfelderweg in Straßgang. „Wenn unsere Kunden ihr erstes Gemüse ernten, sind das Glücksmomente, die sie nie vergessen. Unser Konzept ist so angelegt, dass auch unerfahrene Gärtner volle Ernten einfahren können“, so Stadler. G E W I N N S P I E L Gartenparzelle für ein Jahr am frei wählbaren Standort zu gewinnen! Wieso wollen Sie gärtnern? E-Mail mit Betreff „Garten“ und Telefonnummer an: gewinnspiel@grazer.at Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht übertragbar. Einsendeschluss: 18.3.2019. Gewinner werden telefonisch verständigt und sind mit der Veröffentlichung einverstanden.

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