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3. Juni 2018

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- Rauschverbot: 300 Euro Strafe für betrunkene Jugendliche - Kastner-Dach: Auch nach acht Jahren kein geeignetes Material - Plus 30 Prozent: 2017 wurden wieder deutliche mehr Radfahrer in Graz gezählt - 2-Sterne-Koch Tim Raue: „In Graz gibt‘s das weltbeste Hotdog!“

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8 graz www.grazer.at 3. JUNI 2018 Jo, viel mehr Grazer Im Vorjahr war das Fest ein Erfolg, das wird auch 2018 so sein. LUMIKI Zinzengrinsen – eine Gasse feiert ■■ Wenn eine ganze Gasse feiert, dann ist was los, und somit darf man sich wieder auf das Grazer Straßenfest „Zinzengrinsen“ freuen. Am 9. Juni werden Geschäfte, Handwerksunternehmen, der Fleischhauer, alle Gastronomiebetriebe, die ansässigen Kliniken und die Katholische Hochschülerschaft in der Zinzendorfgasse feiern. Als Veranstalter tritt der neu gegründete Verein „Zinzengrinsen“ auf. Gefeiert wird von 14 bis 22 Uhr. Die Radverkehrszahlen sind in Graz dank vieler Maßnahmen wieder im Steigen begriffen. SCHERIAU, JUNGWIRTH, GEPA Manfred Grössler gibt nicht auf: Ich rette das Girardihaus! KIPPER Girardi-Protest- Shows starten! ■■ Morgen, Montag, geht’s los: Manfred Grössler, Grazer Unikat, wird jetzt jeden ersten Montag im Monat vor dem Girardihaus in der Leonhardstraße bis Dezember (Alexander Girardis Geburtstag: 5. Dezember 1850) eine 25-minütioge Protest-Performance präsentieren. Start: morgen 18.30 Uhr. Grössler kämpft mit einer ganzen Girardi-Gruppe um den Erhalt des Geburtshauses des Grazer Schauspielers. Dafür verkauft er auch eine eigene Girardi-Zotter-Schokolade. Sport-Stars: „Walk of Shoes“ SCHUHE. Grazer Topsportler sollen, wenn sie aufhören, ihre Sportschuhe in einem „Walk of Shoes“ an den Nagel hängen. Sturm-Keeper Christian Gratzei macht den Anfang. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die spontane Idee zu einem Grazer „Walk of Shoes“ ist durch einen Zufall entstanden. Bürgermeister Siegfried Nagl und Sturm-Goalie Christian Gratzei machten ein privates Spaßfoto, auf dem Gratzei seine Fußballschuhe de facto „an den Nagl“ hängt (siehe Bild). Gratzei hatte ja gerade seine aktive, lange Karriere beendet. Seine Schuhe, so Thomas Rajakovics, Bürgermeisteramt, sollen in einer Art „Ehrengalerie“ im Rathaus, im Sportamt oder im Stadion aufgehängt werden. Mit Foto und Kurzbeschreibung könnte die Stadt so ihre prominenten Sportler würdigen. Rajakovics: „Das müssen nicht nur Fußballer sein, das können auch Leichtathleten, Wintersportler oder Hand- und Volleyballer sein.“ Wenn das Karriereende Hängt die Fußballschuhe an den Nagl: Sturm-Tormann Christian Gratzei. Auftakt für die etwas andere Ahnengalerie im Rathaus. KK schon etwas zurückliegt, so wie etwa bei der Sturm-Legende Mario Haas, können die Schuhe jetzt nachgeliefert werden. Ich denke, das könnte eine Art Walk of Shoes werden. Aber auch Ex-GAKler wie zum Beispiel Savo Ekmecic sind eingeladen, ihre Fußballschuhe bei uns an den Nagel zu hängen“, so Rajakovics.

3. JUNI 2018 www.grazer.at graz 9 san wieder mitm Radl do! AUFGESTIEGEN. 2017 wurden aufgrund vieler Maßnahmen wieder deutlich mehr Radler gezählt. Das Plus beträgt teils sogar 30 Prozent. Von Verena Leitold und Tobit Schweighofer verena.leitold@grazer.at Nachdem die Zahlen der Radzählstellen im Jahr 2016 deutlich nach unten zeigten (je nach Station zwischen minus sechs und 15 Prozent – „der Grazer“ berichtete), gibt es zum heutigen Europäischen Tag des Fahrrades erfreuliche Nachrichten: An allen vier zentrumsnahen Messpunkten wurden 2017 wieder stärkere Radlerströme gemessen. Besonders am Glacis gab es ein sattes Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und sogar fast 30 Prozent im Langzeitvergleich (vier Jahre). An der Keplerbrücke wurden sieben Prozent mehr Radler gezählt. Für Verkehrsstadträtin Elke Kahr bedeuten diese Zahlen auch Hoffnung für die für Herbst geplante neue KONTIV-Erhebung (Kontinuierliche Erhebung zum Verkehrsverhalten). Diese repräsentative Mobilitätsbefragung wurde zuletzt 2013 durchgeführt und bedeutete damals ein Minus im Radverkehrsanteil von 16,1 auf 14,5 Prozent. Verbesserungen Seither hat sich in Graz aber einiges getan, eifrig wird an der Verbesserung des Radverkehrsnetzes gearbeitet. In der zweiten Juniwoche etwa wird ein 300 Meter langer Lückenschluss in der Köflacher Gasse fertiggestellt. Ein neuer Radweg in der Gradnerstraße zwischen Straßgang und Puntigam wird demnächst gebaut (je 1,085 Millionen wurden dafür von Stadt und Land beschlossen). Auch in der oberen Keplerstraße und der Straßganger Straße zwischen Dr.-Hans- Kloepfer-Straße und Handelsstraße werden bald Maßnahmen gesetzt. Verbesserungen gab es heuer schon am Weblinger Kreuz, in der Eggenberger Allee, der Schönaugasse, am Leonhardplatz und Marburger Kai. Rad ist Lebensqualität Und auch das letzte Woche präsentierte milliardenschwere Infrastruktur-Paket beinhaltet einige Maßnahmen für den Radverkehr. „Nach Verhandlungen mit der Stadt steuert das Land jetzt ein Drittel zu einem insgesamt 117,4 Millionen Euro schweren Paket von Neu- und Ausbauten im Straßenbahnnetz sowie eine zusätzliche Sockelförderung für begleitende Radwege und Maßnahmen an Landesstraßen in Reininghaus bei. Die insgesamt 43,8 Millionen Euro werden ab heuer in 15 Jahrestranchen überwiesen“, betont Verkehrslandesrat Anton Lang. Für ihn ist das Fahrrad „ein Symbol für Lebensqualität und menschengerechte Städte“. Deshalb hat er zuletzt auch die Initiative „Go Radmobil“ gestartet, eine landesweite Informationskampagne, die mobile Menschen aller Altersstufen zum Nachdenken anregen und Entscheidungsträger zur Investition in die Radinfrastruktur motivieren soll. Auf bewusstseinsbildende Maßnahmen setzt auch Stadträtin Kahr. Konkret etwa durch die Wiederbelebung des Radforums, Recycling von Schrotträdern oder die Neuauflage der Radkarte. Stadträtin Elke Kahr und Landesrat Anton Lang arbeiten an Verbesserungen.

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