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3. Februar 2019

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- Graz gräbt um: 120 Baustellen bis zum Jahresende - Verfahrensdauer am Bauamt wird halbiert - Sport in der Grazer HIB abgedreht - Conrad-von-Hötzendorf-Straße: Unfall-Hotspot wird entschärft - Neues Ortszentrum für Seiersberg-Pirka – geplant von den Bürgern - Grazer Kinder bei The Voice Kids vorne dabei - Neue Uhrturm-Naschereien - Sattler Optik sperrt jetzt auch eine Galerie auf - Opernredoute 2019

6 graz www.grazer.at

6 graz www.grazer.at 3. FEBRUAR 2019 K O M M E N T A R von Verena Leitold ✏ verena.leitold@grazer.at Oft hast halt a Pech! E in komischer Zufall ist es schon, dass in letzter Zeit alle großen Prestigeprojekte der Stadt Graz unvorhergesehener Weise doch um gleich ein paar Millionen Euro teurer werden, als zuvor budgetiert und kommuniziert. Man könnte auch sagen: ein wahnsinniges Pech! So ein Pech, dass, wie diese Woche bekannt wurde, der Stadion-Umbau jetzt doch 3,5 Millionen mehr frisst. So ein Pech, dass für die Neugestaltung des Augartens doch 1,5 Millionen zusätzlich benötigt werden. Und so ein Pech, dass die Plabutschgondel jetzt doch 38 Millionen Euro kostet – statt der angekündigten 25 Millionen. Man muss es der Stadt aber nachsehen. Schließlich war man bei all diesen Projekten in großer Eile, wie die gehetzten Verantwortlichen betonen. Für die jeweiligen Beschlüsse blieb nicht gerade viel Zeit. Im Fall des Stadion- Umbaus hatte man schon die Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2020 im Nacken, bei der Augartenbucht musste alles schnell unter Dach und Fach gebracht werden, damit gebaut werden kann, solange es die Murkraftwerksbaustelle noch gibt. Wir kennen es alle noch von den Mathe-Schularbeiten: Unter Druck rechnet es sich nicht gut. GEPA Verfahrensdauer wird halbiert! Schnell, schneller, Bauamt TEMPO. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket soll die Dauer der Bauverfahren halbiert werden. Unter anderem mit einer neuen Servicestelle. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Ein durchschnittliches Bauverfahren vom Antrag bis zur Genehmigung dauert in Graz 175 Tage, oder fast sechs Monate. Dies wird sich künftig dramatisch ändern. „Unser Ziel ist es, auf 80 Tage zu kommen“, erklärt die Leiterin der Bau- und Anlagenbehörde Doris Jurschitsch. Dies soll unter anderem durch eine komplett neue Servicestelle am Europaplatz erreicht werden, die seit 1. Februar in Betrieb ist. „Das ist ein weiterer Schritt am Weg zur modernsten T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. A. Schwarzenegger 158 Die steirische Eiche war in Kitzbühel und traf sich mit dem Bundespräsidenten und dem Bundeskanzler – dementsprechend groß war das Medienecho. Stadtverwaltung Europas“, freut sich auch der zuständige Bürgermeister-Stv. Mario Eustacchio. „Dieses Service wird nicht nur den privaten Häuslbauern entgegenkommen, sondern auch den Wirtschaftsstandort Graz stärken und für Firmenansiedlungen attraktiver machen.“ Das Servicecenter ist mit drei Mitarbeitern ab sofort täglich besetzt. Die Beratung erfolgt vor der Antragseinbringung inklusive schriftlichem Protokoll, was für überschaubare Abläufe sorgt. Zudem werden die Einreichunterlagen vorab geprüft, was zu einer enormen Zeitersparnis Daniela Freitag, Doris Jurschitsch, Mario Eustacchio und der Leiter des Servicecenters Christian Zechner (v. l.) vor dem neuen Servicecenter der Bau- und Anlagenbehörde LACH führen soll. „Das Zusammentragen der richtige Dokumente hat bisher fast die Hälfte der Dauer des ganzen Genehmigungsverfahrens in Anspruch genommen“, berichtet Jurschitsch. „Das werden wir auf diese Weise beheben können. Natürlich nur, wenn auch unsere Kunden mitziehen.“ Eine komplette Neustrukturierung und effiziente Aufgabenverteilung in der Behörde sowie die neue Verfahrenskoordinatorin Daniela Freitag werden obendrein für Zeitersparnis sorgen. Mails werden künftig innerhalb von zwei Tagen beantwortet, Anrufe noch am selben Tag. Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam 2. Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann 134 3. Andreas Gabalier, Musiker 125 4. Beate Hartinger-Klein, Sozialministerin 120 5. Juliane Bogner-Strauß, Frauenministerin 112 derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch (0664/80 666 66 95), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 68 48), Robert Heschl (0664/80 66 66 897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895), Thomas Maier (0664/80 66 66 690) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 173.025 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2018). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

3. FEBRUAR 2019 www.grazer.at graz 7 Sport in Grazer HIB abgedreht FEUER AM DACH. Im BG/BORG Graz-Liebenau soll eine „Sportklasse“ abgedreht werden. Das regt auf. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Fall wird auch Thema für den steirischen Landtag. LAbg. Günter Wagner, Sportbereichssprecher der FPÖ, bringt in der nächsten Landtagssitzung einen Antrag an die SP-Landesrätin Ursula Lackner ein, in dem er die Bildungspolitikerin auffordert, dafür zu sorgen, dass die „Sportklasse“ in der HIB Liebenau, die mit dem Schuljahr 2018/19 gestartet ist, weitergeführt werden kann und auch künftig die „Sportklassen“ in den Unterstufen bestehen bleiben können. Vor einigen Jahren hat man die Schule aufgefordert, Unterklassen mit „Schwerpunktausbildung Sport“ hochzuziehen. Der Schulleiter Wilfried Svoboda wurde allerdings vom Landesschulrat immer wieder vertröstet. Letztlich wurden entsprechende Anträge an Land und Bundesministerium eingebracht. Es sah gut aus. Svoboda: „Wir haben dann für das Schuljahr 2018/2019 Kandidaten für so eine Sportschwerpunktklasse gesucht und es kamen ohne Werbung gleich 76 Bewerber. 27 haben wir genommen, und die Sache ging los. Dann kam wieder die Ablehnung unseres fristgerecht eingebrachten Antrages aus Wien. Wir führen die Klasse, die sieben Turnstunden pro Woche statt der üblichen vier Stunden in Normalklassen hat, bis zum Schulschluss weiter. Danach scheint die Sportklasse für Unterstufen gestorben zu sein. In jedem anderen Bundesland gibt es ein Gymnasium mit einer Sportklasse in der Unterstufe, nur in der Steiermark gibt es dann keines!“ Eigentlich ist die Grazer HIB die Schule der großen Sporttalente. Sport in der Unterstufe bremst das Land ein. LAbg. Wagner (kl. F.) bringt Fall in Landtag. SCHERIAU, KK Gerhard Sihorsch, zuständig in der Bildungsdirektion Graz für Schulqualitätsmanagement: „In allen AHS, ganz egal ob BG, RG oder BORG, gibt es in den Unterstufen keine sogenannte Ausdifferenzierung. Daher werden in diesen Schulstufen Zusatzausbildungen wie etwa im Bereich Sport vom Bund nicht genehmigt.“ In den Oberstufen ist die HIB Liebenau eine Talenteschmiede, was z.B. den Ballsport betrifft. Bewegung für die Unterstufenklassen scheint aber nicht angesagt. Wagner: „Die Förderung von Talenten sollte so früh wie möglich beginnen. Landesrätin und Bildungsdirektorin müssen hier bei Minister Heinz Faßmann dringend intervenieren!“

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