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3/2019

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- Tattoo-Legende Mario Barth im Exklusiv-Interview - Perle direkt am Fluss: In Budapest muss man sich einfach verlieben - Postkarten aus der Südsteiermark: Beste Ausblicke für perfekte Augenblicke - Extrem: Grazer fahren mit dem Rad nach Tokio - Lippen zum Knutschen: Alles rund um den perfekten Kussmund - Disney-Boom: Märchenhafte Mode - Ballkleid-Trends 2020: Der Teufel liegt im Detail - Pizzera & Jaus im Gespräch - Selbstliebe: Die Blogger-Community bestärkt ihre Follower

6 Je größer, desto

6 Je größer, desto besser „Der derzeitige Trend geht zu fotorealistischen Tattoos. Die Leute wollen echte Bilder auf ihren Körpern verewigen. Aber auch 3D-Fotos und vor allem sehr große Tattoos sind gerade sehr angesagt. Gerade Damen wollen sehr großflächige Tattoos und nicht mehr kleine zarte Bilder, wie es in den letzten Jahren üblich war“, schmunzelt der Star-Tätowierer. Auch Tattoo-Neulinge wollen gleich mit großflächigen Meisterwerken beginnen. Der Trend geht demnach weg von Schwarzweiß-Tattoos, jetzt trägt man Farbe am Körper. Vor allem aber große farbenfrohe Tattoos sind momentan der letzte Schrei! „Kleine Tattoos sind natürlich auch noch sehr gefragt, allerdings werden sie meistens zu bereits bestehenden, größeren Tattoos hinzugefügt“, weiß Barth. Die klassische zarte Rose wird in den kommenden Jahren nach und nach an Beliebtheit verlieren. Das gilt auch für Statement-Tattoos und Schriftzüge.

7 Tattoos werden noch beliebter Der Tattoo-Markt wird in den nächsten Jahren definitiv noch größer und beliebter. „Der Ruf wird besser! Diese Vorbelastung, dass nur Leute aus dem Untergrund, Biker und Rebellen tätowiert sind, ist fast weg. Natürlich gibt es noch ältere Generationen, die das in sich verankert haben, aber gerade die jüngere Generation findet Tattoos mehr als cool und sieht sie nicht mehr als negative Erscheinung“, freut sich der Star-Tätowierer. Es gibt weiterhin einen sehr starken Aufschwung in der Branche. „Ich habe beispielsweise 1987 das erste legale Tattoo-Studio in Österreich eröffnet, heute gibt es alleine in Graz und Umgebung über 40 Studios“, so Barth. „Traditionelle Tattoos werden immer wieder zurückkommen und Comeback feiern. Das sind etwa chinesische Zeichen, religiöse Motive und Tattoos mit der Bamboo-Technik. Aber auch Tribals, weil diese im Urgedanken von uns Menschen existieren. Wir werden von der Natur sozusagen angezogen und wollen diese schönen Designs auch am Körper“, weiß der Experte. Natürlich gibt es auch ein absolutes No-Go, welches Tätowierer nicht stechen: Hoch politische Motive gehören definitiv nicht auf die Haut, das ist „ein ungeschriebenes Gesetz“. „Tätowieren ist für mich ein Abschnitt meines Lebens, es ist mein Leben, und Tattoos bedeuten mir einfach alles“, erzählt Barth abschließend. Insider-Tipp STAR-TÄTOWIERER MARIO BARTH Tattoos müssen nicht immer eine Bedeutung haben, dennoch ist mein Tipp, dass man eine Erinnerung am Körper schafft. Meine Tattoos sind beispielsweise von unterschiedlichen Menschen, die mir wichtig sind, gestochen worden. Sogar mein Vater, der keine Erfahrung mit Tätowieren hat, hat mir eines gestochen. Ich verbinde alle Tattoos mit besonderen Menschen, und das ist meiner Meinung nach das Wichtigste.

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