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29. November 2020

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- Graz im Sozialstadt-Check: Bürgermeister fordert mehr soziale Wärme - Großer Ausbau 2021: Fernwärme rückt in greifbare Nähe - Neuer Altar für den Grazer Dom - Quinoa-Bowls für die Grazer Innenstadt

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16 eco graz www.grazer.at 29. NOVEMBER 2020 Fabian Kleindienst 16 fabian.kleindienst@grazer.at Es ist ein wichtiger Schritt für unsere steirischen Unternehmen.“ Wirtschaftsbund Direktor Jochen Pack freut sich über die steuerfreien Gutscheine, die Betriebe ihren Mitarbeitern als Ersatz einer Weihnachtsfeier schenken können. LORBER Stark in Krisenzeiten: Schon am 11. September fand in Graz der erste große Aktionstag des Kulturjahrprojekts City of Collaboration statt. SASCHA PSEINER W I R T S C H A F T EcoNews fabian.kleindienst@grazer.at PR-Panther 2020 ■ Professionelle PR-Arbeit macht sich bezahlt, das zeigen die Landespreise für Public Relations ganz klar. In einer Youtube-Show am 26. November 2020 wurden in verschiedenen Kategorien Gewinner gekürt, darunter „Graz Kulturjahr 2020: Kultur inklusiv“ und die Drive-in-Sponsion an der FH Campus 02 . Junger Erfolg ■ Sandra Derler übernimmt mit nur 25 Jahren die Finanzverwaltung des Grazer Softwareunternehmens axtesys. Damit zählt sie zu den jüngsten Chief Financial Officers (CFO) Österreichs. Schon seit 2016 ist die gebürtige Weizerin Teil des 50-köpfigen Teams und baute seither ihre Kompetenzen stetig weiter aus. Gewinner Maximilian Weber mit Sparkasse-Vorstand Oliver Kröpfl FOTO FISCHER Elevator Pitch ■ Bei der achten Auflage des „Elevator Pitch“ der Jungen Wirtschaft der WKO Steiermark hatten junge Unternehmer wieder die Möglichkeit, vor hochkarätigen Experten für ihre Ideen zu werben und Preisgelder für die Umsetzung zu gewinnen. Beim großen Finale, heuer coronabedingt online, holte sich schließlich Maximilian Weber von „enFaced“ mit der Idee einer innovativen Augmented- Reality-Anwendung für den medizinischen Bereich den ersten Platz. Top Bonitätsrating ■ Die internationale Rating- Agentur Standard & Poor’s hat nach einer mehrmonatigen Prüfung ihre aktuelle Bonitätsanalyse über die Energie Steiermark veröffentlicht. Das Ergebnis ist überaus erfreulich: Das steirische Leitunternehmen wird zum fünften Mal in Folge mit dem Top-Rating „A“ bewertet. Damit sichert sich der Konzern erneut einen Spitzenplatz unter den besten Energieunternehmen Europas und ist laut der Agentur eines der am stabilsten bewerteten Versorgungsunternehmen. Vorstandssprecher Christian Purrer (li.) und Vorstandsdirektor Martin Graf KK

29. NOVEMBER 2020 www.grazer.at graz eco 17 ➜ TEURER Notebook/Tablet +3,5 % Investitionen in ein neues Notebook oder Tablet kommen im Vergleich zum Vormonat etwas teurer. Städteflug –17,9 % Reisen fällt momentan schwer, sie sind aber günstig. Preise für Städteflüge nahmen im Monatsvergleich deutlich ab. GETTY (2) Genossenschaften im Trend BILLIGER ➜ SOLIDARISCH. Ein Grazer Kulturjahrprojekt rückt Genossenschaften als flexible und krisenfeste Unternehmensform in den Mittelpunkt. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at sition Graz gemeinsam mit dem RCE Graz-Styria – Zentrum für nachhaltige Gesellschaftstransformation der Universität Graz umgesetzt wird. Im Mittelpunkt: die Bewerbung der Unternehmensform der Genossenschaft als solidarische Alternative – gerade in Krisenzeiten. „Genossenschaften funktionieren nach dem Prinzip, dass Menschen gemeinsam stärker sind. Sie haben Nachhaltigkeit in ihrer DNA und sind zumeist krisenresilienter als konventionelle Unternehmen“, erklärt Andreas Exner vom RCE. Gerade in Zeiten wie diesen stellen sie also eine spannende Möglichkeit dar: „Die Überlebensrate ist im Allgemeinen höher als die von konventionellen Unternehmen. Dafür gibt es meh- Diese Wochen sind sowohl für die Kulturbranche als auch für die Wirtschaft besonders schwierig. Dass beides auch zusammen gedacht werden muss, zeigte heuer bereits das Kulturjahrprojekt „City of Collaboration“, das vom Verein Tranrere Gründe: Erstens vermeiden Genossenschaften in der Regel spekulative Investitionen, zweitens verfügen sie oft über Kapitalreserven, die einen Puffer in Krisen bilden können, und drittens befähigt sie ihre demokratische Struktur in vielen Fällen dazu, Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Solche Ansätze sind oft tragfähiger als Krisenpläne, die top down verordnet werden,“ erklärt Exner weiter. Flexible Chancen Ziele des Projekts, das mit seiner dazugehörigen Ausstellung coronabedingt nun noch aufs kommende Jahr warten muss, sind auch ein eigenes, offiziell anerkanntes Gründerzentrum für Genossenschaften sowie die Einrichtung von Schülergenossenschaften, um jungen Menschen den Geist des Miteinander- Wirtschaftens näher zu bringen. Dass das Thema relevant ist, zeigte der rege Zuspruch beim Aktionstag „Genossenschaft für alle“ im September. Mit dabei war die erste IT-Genossenschaft der Steiermark, ESIT aus Semriach, die aktuell mit der Kampagne #gemeinsamstatteinsam für Solidarität in dieser Zeit wirbt und Teamwork gerade in der IT-Branche in den Mittelpunkt rücken will. Wieso man sich für eine Genossenschaft entschieden hat? „Der für uns ausschlaggebende Vorteil war die Flexibilität, was sich zum Beispiel im unkomplizierten Beitritt neuer Selbständiger widerspiegelt“, erzählt Mitgründer Gerald Harrer. Fördercall für Start-ups WICHTIG. Auch zu Corona-Zeiten ist die Grazer Gründerszene aktiv. Mit dem Fördercall Start!Klar plus soll der Anfang für Start-ups leichter werden. ■ Die erste Finanzierungsrunde ist ein extrem wichtiger Meilenstein für Start-ups, denn nur mit finanzkräftigen Investoren nehmen große Geschäftsideen meist auch wirklich an Fahrt auf. Wichtige Vorarbeiten wie die Vorbereitung einer perfekten Präsentation zur Investorengewinnung sind entscheidend und sollten Profis überlassen werden. Hier setzt das Wirtschaftsressort des Landes gemeinsam mit der Steirischen tiven Parksystem schon große Kunden wie die Lufthansa an Land ziehen konnte. „Gerade in der Anfangszeit sind die Herausforderungen für junge Unternehmen sehr groß, man muss viel ins Produkt investieren.“ Wirtschaftsförderung SFG nun an: Mit dem Fördercall Start!Klar plus werden bis zu 80 Prozent der professionellen Vorbereitungskosten beziehungsweise bis zu 100.000 Euro übernommen, um potenzielle Geldgeber zu überzeugen. Dass es Sinn macht, Innovative genau am Beginn zu fördern, betont auch Dominik Wieser, Gründer des mittlerweile sehr erfolgreichen Grazer Start-ups „Arivo“, das mit seinem innova- Wirtschaftslandesrätin Barabara Eibinger- Miedl und SFG-Geschäftsführer Christoph Ludwig präsentierten den neuen Fördercall. KK

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