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29. März 2022

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- 4000 Ukraine-Flüchtlinge angekommen: Service-Points für Integration am Arbeitsmarkt - Premstätten: Streit um Flächenwidmung - Studenten-Flugzeug Hornisse geht in Wettbewerb in den USA an den Start - Concours Mondial du Sauvignon: Steirischer Wein mit Top-Medaillenbilanz

4 graz www.grazer.at

4 graz www.grazer.at 29. MÄRZ 2022 Das ist der Wettbewerbsflieger, die „Hornet“ oder zu deutsch „Hornisse“. Mit dem Flieger soll ein Wettbewerb in den USA gewonnen werden.FH JOANNEUM Studenten-Flugzeug „Hornisse“ Start in USA STARK. Die Aeronautik-Studenten der FH Joanneum starten mit Wettbewerbsflug Humanmission. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der Jungfernflug des Carbon-Fliegers, der von Studierenden des Instituts Luftfahrt im Studierendenverein Joanneum Aeronautics selbst entwickelt und gebaut wurde, fand im institutseigenen Hangar an der FH Joanneum in Graz statt. Mit der gelb-schwarzen „Hornet“ (Hornisse), in deren Logo eine Impfnadel abgebildet ist, nimmt Joanneum Aeronautics als einziges österreichisches Team beim Wettbewerb Design-Build-Fly des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA) teil. Die diesjährigen Teamleader, die Studierenden Sophie Benkwitz, Matthias Spitzauer und Thomas Teichmeister, begrüßten bei der Vorstellung der „Hornet“ die Anwe- senden, präsentierten die Projektentwicklung und erklärten den DBF-Wettbewerb: „Aufgabe ist es, ein unbemanntes Luftfahrzeug zu entwerfen, zu bauen und zu fliegen. Jedes Jahr gibt der Veranstalter AIAA strenge und umfangreiche Regeln vor. Ziel des diesjährigen Wettbewerbs ist es, eine humanitäre Mission zu absolvieren und Impfstofflieferungen per Flugzeug durchzuführen – daher auch die Impfnadel im Logo.“ Insgesamt sind 127 Universitäten aus aller Welt beim Wettbewerb Mitte April in Wichita, Kansas, dabei. Drei Teams sind derzeit in verschiedenen Gebieten tätig. Der Lehrgang an der FH hat drei Teams. Das Team Dron Tech beschäftigt sich mit Entwicklung von Drohnen und das Team Laviators dient als Plattform für Privatpiloten und Flugbegeisterte. Teamleader Thomas Teichmeister, Sophie Benkwitzund Matthias Spitzauer (v.l.) FH JOANENNUZM Werner Luttenberger, Maria Pein, Katrin Dokter, Johannes Wruss, Markus Skoff, Lisa Müller, Johann Seitinger und Stefan Potzinger (v.l.)FOTOKUCHL Steirischer Wein mit Top-Medaillenbilanz GRATULATION. Die steirischen Winzer räumten beim Concours Mondial du Sauvignon groß ab. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Seit gestern stehen die Ergebnisse des internationalen Weinwettbewerbs Concours Mondial du Sauvignon – heuer ausgetragen in Torres Vedras in Portugal – fest. Und die Steiermark hat allen Grund zum Feiern, wie heute bei einer Pressekonfrenz in Graz präsentiert wurde. Denn sie schaffte die beste Medaillenquote des Wettbewerbs! 167 Sauvignon Blancs wurden eingereicht, 72 Medaillen wurden geholt. Das sind 43 Prozent! Frankreich kam im Vergleich auf nur 26 Prozent. Zwar schafften es die Franzosen mit 143 Medaillen insgesamt auf Platz 1 der Rangliste, mit 25 Prozent der Anbaufläche hatten die aber auch wesentlich mehr Weine zur Auswahl. Dahinter kam Österreich mit 75 Medaillen, 72 davon wie erwähnt aus der Steiermark. In unserem Bundesland wird übrigens nur ein Prozent der Gesamtmenge an Sauvignon Blanc weltweit angebaut. Besonders hervorzuheben sind Winzer Peter Skoff, der in der Kategorie „Revelation Oaked Sauvignon“ mit seiner Kranachberg Reserve 2015 den Gesamtsieg holte, sowie Johannes und Katherina Wruss, die die Trophäe für den besten österreichischen Sauvignon überreicht bekamen. „Wenn du einmal Erfolg hast, kann es Zufall sein. Wenn du zweimal Erfolg hast, kann es Glück sein. Wenn du immer Erfolg hast, so ist es Fleiß und Tüchtigkeit“, so Wein-Steiermark-Obmann Stefan Potzinger über die anhaltend guten Wertungen der steirischen Winzer seit 2016. Concours mit Heimvorteil „Wir dürfen uns nicht auf diesen Erfolgen ausruhen, sondern wir müssen gemeinsam konsequent an der Weiterentwicklung des steirischen Weins arbeiten“, so Landesrat Hans Seitinger. Um das Marketing der Region weiter anzutreiben, verkündeten die Verantwortlichen heute auch, dass der Wettbewerb im Jahr 2024 wieder in der Steiermark ausgetragen wird. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich |ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Fabian Kleindienst (CvD Print, 0664/80 666 6538), Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Christoph Zefferer (0664/80 66666 90), Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. 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29. MÄRZ 2022 www.grazer.at graz 5 C H R O N I K Blaulicht Report ✏ christoph.zefferer@grazer.at Auffahrunfall auf Autobahnzubringer ■ Auf der A2 kam es gesten Morgen im Bezirk Liebenau zu einem Auffahrunfall, an dem vier Fahrzeuge beteiligt waren. Gegen 6.50 Uhr bildete sich deshalb auf dem Autobahnzubringer Graz-Ost bei Straßenkilometer 1,5 in Fahrtrichtung stadteinwärts ein Stau. Eine 40-jährige Pkw-Lenkerin aus dem Bezirk Weiz übersah offenbar das Stauende und kollidierte mit dem letzten Fahrzeug. In weiterer Folge kam es zu Kollisionen mehrerer Fahrzeuge. Insgesamt waren an dem Unfall drei Pkw und ein Klein-Lkw beteiligt. Die 40-Jährige sowie der 34-jährige Lenker des Klein-Lkws aus dem Bezirk Graz-Umgebung wurden Bei einer Recyclingfirma in Unterpremstätten geriet gestern eine Batterie in Brand. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr löschte den Brand. FF UNTERPREMSTÄTTEN bei dem Unfall leicht verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aufgrund des Unfalls kam es im Frühverkehr zu ausgedehnten Stauungen. Plabutschtunnel nach Unfall gesperrt ■ Am Montagnachmittag ereignete sich außerdem auf der A9 im Plabutschtunnel ein Verkehrsunfall. Ein 53-Jähriger aus dem Bezirk Leibnitz war mit sei- nem Lkw Richtung Graz unterwegs, als sich das linke hintere Rad samt Felge und Bremssattel lösten. Eine nachkommende Pkw-Lenkerin konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte mit dem Bremssattel. Verletzt wurde dabei niemand. Die Fahrbahn wurde durch Bremsflüssigkeit auf einer Länge von rund 100 Metern verschmutzt. Der Plabutschtunnel wurde in Fahrtrichtung Spielfeld für mehrere Stunden gesperrt. Brandalarm bei Recyclingfirma ■ Die Freiwillige Feuerwehr Unterpremstätten wurde am Montagabend zu einem Brandmeldeanlagenalarm bei einer Recyclingfirma gerufen. Eine Batterien hatte in einer Lagerbox zu brennen begonnen. Die Batterie wurde mit Wasser gekühlt und in einem gefluteten Behälter deponiert. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Kraftwerkskanal verschluckt Reh ■ Am späten Montagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Deutschfeistritz zu einer Tierrettung im Ortsgebiet alarmiert. Im Bereich des Kraftwerks Peggau war ein Rehbock in den Kanal des Mur-Kraftwerkes gestürzt. 25 Florians suchten daraufhin den betroffenen Bereich ab, konnten das Tier aber trotz intensiver Suche nicht finden.

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