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29. Juli 2018

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- Schüler suspendiert, Ermittlungen laufen: Drogen-Alarm und Polizeieinsatz an Grazer Schule - Caritas: Betreuung von Flüchtlingen steht vor dem Aus - Workout für Rollstuhlfahrer im Augarten - Nach Überfall in Graz: Die ÖBB verstärken die Streifen

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sport 44 34 redaktion@grazer.at www.grazer.at 29.JULI 27. MAI 2018 Christian „Der halbe schau Waldboden her, kannst war a nach meinem Sturz rean in für meinem mi...?“ bisserl Unterarm.“ Sturm-Legende Radsportler Daniel Mario Federspiel Haas hielt lässt Tormann sich im Vorfeld des Christian „Eliminator“-Radrennens Gratzeis Abschied in auf der Video Grazer fest Altstadt und suchte nicht durch eine ganz kürzlich besonders gerissene emotionale „Brezn“ vom Ausschnitte. Antritt abhalten. GEPA (3) GEPA (6) „Graz verdient besseren Wainwright stammt aus Nostell. KK Stadion-„Sammler“ ist auf Graz-Besuch ■■ In Englands Fußball-Fankreisen ist er bekannt: Ralph Wainwright hat so gut wie alle Stadien der Insel besucht und macht aktuell eine Europa-Tour: „Nach dem Brexit wird das schwieriger, darum reise ich jetzt.“ Über die Niederlande und Deutschland führte ihn die Stadion-Tour nun nach Graz-Liebenau (siehe Foto). „Schade, dass ich kein Spiel gesehen hab. Nächstes Jahr komm ich wieder.“ Kurios: Wainwrights Mutter stammt aus der Südsteiermark. Mit Kapitän Anton Maresch (l.) sprach sich Sporar schon ab. Der Slowene will mit dem UBSC durchstarten: „Mit dem Gegenteil der letztjährigen Spielweise.“GEPA, SCREENSHOT KLARE ANSAGE. Der neue Coach des UBSC, Milos Sporar, hat schon einen Plan, wie das Thema Tabellen ende in Graz kein Thema mehr sein soll. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Die Zeiten mit 9. oder 10. Platz sind vorbei, hier wird’s jetzt genau das Gegenteil jenes Basketball geben, der letzte Saison gespielt wurde!“ Na bumm. Die klare Ansage des neuen UBSC-Coach Milos Sporar lässt ja einiges erwarten. Kein Sport für Weicheier SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Brazilian Jiu-Jitsu! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Brazilian Jiu-Jitsu – kurz BJJ – ist bestimmt kein Sport für Weicheier, denn dort geht es hart zu Sache! Angefangen von Wurf- und Hebeltechniken über anspruchsvolle Bodentechnik bis hin zu Würgegriffen ist bei diesem Kampfsport alles dabei. Einer der besten Vertreter für diesen Sport ist der 30-köpfige Verein Carlos Maia BJJ mit der Trainingsstätte im Fightclub Graz. Das sieht man ganz deutlich an den Erfolgen: Neben Titeln wie Vize-Europameister und Staatsmeis- ter wurden die Grazer Fighter erst kürzlich steirische Landesmeister und sind im Oktober auch bei den Staatsmeisterschaften in Wien stark vertreten. Was diesen Kampfsport so einzigartig macht, weiß Coach und Obmann Alen Ramic vom Carlos Maia BJJ Graz: „BJJ ist so besonders, weil bei uns jeder seinen Platz findet, ganz egal ob arm oder reich, schwach oder stark, groß oder klein. Hier kann jeder gut werden und BJJ wird dir beibringen, nie aufzugeben!“ Infos zu den steirischen Vereinen findet man online unter www.oeffk.at. Gemma, Grazer www.grazer.at Coach Alen Ramic freut sich immer über Interessierte beim Probetraining. Alle Infos zum Verein findet man online unter www.carlosmaiabjjaustria.com. CARLOS MAIA (2)

29. JULI 2018 www.grazer.at sport 35 HERO➜ Alexandra Toth, Leichtathletin Die Grazerin vom ATG holte bei den Staatsmeisterschaften Gold über 100 Meter Sprint. Basketball!“ Der Slowene, der zuletzt den slowakischen Erstligisten Komarno trainierte und als Ex-Teamspieler international gestählt ist, sorgt für klare Fronten vorm Dienstantritt. „Ich habe einen Zwei-Jahres-Plan: Im ersten Jahr wollen wir uns stabilisieren, mit dem Tabellenende nichts zu tun haben. In der nächsten Saison wollen wir uns im Mittelfeld festsetzen. Dass wir mit der Spitze nichts zu tun haben werden, weiß ich. Ich bin Realist, fordere jetzt auch nicht genau diesen oder jenen Endrang.“ Trotzdem: Große Ziele angesichts der Tatsache, dass die Grazer letzte Saison unter Markus Galle nur dreimal als Sieger vom Parkett gingen, oder? „Was war, das war. Das hab ich mir angeschaut und entsprechend analysiert. Vor allem: Ich weiß ja, wie ich meinen Plan umsetzen will, geh nicht planlos an die Sache heran: Die Offensive muss schneller werden – und der Abschluss vor allem unkomplizierter! Basketball ist ein einfaches Spiel, das müssen die Jungs verinnerlichen.“ Die Defensive müsse aggressiver agieren, so Sporar, „und das Rebounding gehört dem Tempo angepasst“. Sporar will vor allem eins: seine Spielphilosophie weitergeben. „Ich hab das überall so gemacht – mit Erfolg!“ In Graz soll’s nicht anders laufen: „Die neue Halle ist fantastisch. Nur: Die bringt uns nichts, wenn wir sie nicht mit begeisterten Fans füllen. Das ist unser Job: Fans anlocken!“ Denn, so Sporar: „Graz verdient besseren Basketball!“ „Derby“ ist Streitfrage ■■ Derby oder nicht? Vorm Regionalliga-Duell des GAK gegen die Sturm-Amateure am kommenden Freitag scheiden sich die Geister in der Frage, ob es ein „richtiges“ Derby ist. Nicht zuletzt nach der Festlegung Sturms Fankurve, nicht zum Spiel zu kommen, da es sich um kein originales Stadt-Duell handle, nachdem der Gegner nicht der GAK von vor der Neugründung ist. „Wie ein Derby von damals fühlt es sich nicht an, das gebe ich zu“, sagt GAK-Obmann-Stv. 2012: Bei GAK gegen Sturms Amateure spielte auch noch Teamchef- Sohn Sandro Foda. GEPA Matthias Dielacher. „Uns ist ein faires Spiel am wichtigsten.“ Robert Jerovsek, Sturm-Amateure- Sektionsleiter, meint: „Sturm gegen GAK, das ist ein Derby! Sehr schade, dass die Fankurve unsere jungen Burschen nicht unterstützt.“ Die Fans der Roten sind nicht weniger gespalten. „Das Spiel ist ein Zwitterwesen: kein ‚reines‘ Derby, aber mit Derbystimmung – denn die Fanblöcke reagieren emotional“, so GAK- Fan und Autor Martin G. Wanko diplomatisch. PHIL Alejandro Hernandez, Schiedsrichter Statt eines Elfers für Sturm gab’s vom Spielleiter im Gegenstoß einen sehr fragwürdigen für Ajax. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Frischer Wind stimmlicher Natur weht nun bei den Heimspielen des SK Sturm, wo „Antenne“-Moderator Thomas Seidl das Stadionsprecheramt von Ludwig „Lucky“ Krentl übernimmt. Für Krentl (unvergessen sind Kult-Versprecher wie „Wenn Sie alkoholisiert sind, fahren S’ vorsichtig“), über 20 Jahre als „Stimme Sturms“ bekannt, alles andere als leicht zu verwinden. „Nach einer so langen Zeit so mein Engagement zu beenden, gefällt mir nicht.“ Was ihm „weh tut“, ist etwa, dass man ihm, so Krentl, „drei Highlight- Spiele in der letzten Saison weggenommen hat: den Heimsieg gegen Red Bull, das Fenerbahce- Hinspiel und das Spiel in der letzten Runde, wo wir den Pokalsieg im Stadion nachgefeiert haben. Da wurde ich per Mail am Vortag informiert, dass Thomas Seidl ansagen wird.“ Generell empfand Krentl seinen Abgang als bitter: „Mit dazu beigetragen hat sicher, dass die Fankurve eine Veränderung gefordert hat, da war ich vielen nicht modern genug.“ Ein Gespräch bezüglich Sprecher-Wechsel mit Clubverantwortlichen sei, so Krentl, nicht darauf ausgelegt gewesen, ZERO ➜ „Sturm-Stimme“ Krentl: „Abschied tut weh“ Abgang: Jahrzehntelang fungierte Ludwig „Lucky“ Krentl als Stadionsprecher bei den Schwarzweißen. Jetzt ist seine Ära zu Ende gegangen. GEPA (2) ABGANG. Sturms Stadionsprecher-Wechsel schmerzt Krentl. Er wird würdig verabschiedet. dass eine weitere Zusammenarbeit angestrebt werde. Sturm stellt klar, dass man Krentl sehr wohl zu würdigen weiß. Präsident Christian Jauk: „Er ist eine Stadionsprecher- Legende, einer von wenigen in Österreich, der drei Meistertitel, 46 Europa-Cup-Spiele moderierte. In seiner Stimme hat man Leidenschaft für Sturm gehört, und sie wird stets an die großen Erfolge erinnern.“ Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Tebbich: „Wir werden Luckys Verdienste in einem Abschiedsspiel würdigen.“ Zum Sprecher-Wechsel unterstreicht er aber auch: „In Zukunft wollen wir uns auch in diesem Bereich weiterentwickeln.“ Und Seidl? Freut sich auf die Herausforderung. „Es sind große Fußstapfen, in die ich trete.“ Der, dem sie gehören, Krentl, will „vorerst nicht mehr ins Stadion, mein Wohnzimmer, gehen“. Wette: Nach einem Derby 0:5 2003 moderierte Krentl in diesem Leiberl.

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