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29. Dezember 2019

- Bestens vorbereitet ins neue Jahr 2020 starten - E-Mobilität: Graz macht jetzt mobil - Ein echtes Zuhause für behinderte Samtpfoten - Puchsteg soll im Frühjahr fertig sein - Horoskop 2020: Comedian blickt in die Glaskugel

36 sport graz

36 sport graz www.grazer.at 29. DEZEMBER 2019 Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at 36 „Arnautovic kann ich natürlich in China nicht jede Woche besuchen.“ ÖFB-Teamchef Franco Foda ist dank Spielerbeobachtung ein „Vielflieger“. Doch nicht immer auf der Langstrecke.KK Tolle Aktion: Casino- Direktor Andreas Sauseng, Stadtrat Kurt Hohensinner, „Grazer“-GF Gerhard Goldbrich und Sportamtsboss Thomas Rajakovics freuen sich auf einen tollen Nachmittag für den guten Zweck im Casino Graz. LUEF (3) Pokern für den Fußball ROYAL FLUSH. Das Casino Graz stellt sich als erster Sponsor zur Unterstützung für den Grazer Fußball mit 10.000 Euro ein. Der 1. März mutiert wohl zum Feiertag für den Grazer Fußball. Denn das Casino Graz lädt die Amateurvereine ab 15 Uhr zum Hobbypokerturnier. In Zehnerteams werden Vor- und Rückrunde gespielt, dem Siegerklub winken 3000 Euro, aber auch die Verlierer dürfen noch 500 Euro für das Vereinskonto verbuchen. Geladen sind die Spieler sogar in Begleitung, neben dem Sponsoring sorgen die „Casino-Kicker“ Andreas Sauseng und Stefan Bachernegg auch für das kulinarische Wohl der sportlichen Gäste. Und natürlich gibt es auch eine professionelle Spiel-Erklärung, Pokerkenntnisse sind daher nicht notwendig, eine Portion Glück wahrscheinlich schon. Damit nimmt die von der Stadt Graz und dem „Grazer“ ins Leben gerufene Aktion zur Unterstützung der Amateurvereine wie geplant 2020 so richtig Fahrt auf. „Als lebenslanger Fußballfan weiß ich aber auch genau wie schwierig es ist, im Amateurfußball einen Verein zu führen, um mit der damit verbundenen Jugendarbeit einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten“, erklärt Sauseng, der im Casino ab 2020 als einziger Poker legal anbieten darf und deshalb eine Pokeroffensive starten wird. Unter anderem mit täglichen Cash Games und Wochenturnieren. Und es kommt zur Premiere der coolen Fanarmbänder, die eigens produziert wurden und vom Sportamt zur Verfügung gestellt werden. Beim Kids Cup im Raiffeisen-Sportpark am 11. und 12. Jänner gehen sie erstmals in den Verkauf, der Gesamterlös kommt den Vereinen zugute. Jeder Verein bekommt darüber hinaus 500 Stück kostenlos zur Verfügung gestellt, ab 13. Jänner sind sie in Kinder- und Erwachsenengrößen im Sportamt abholbereit. #grazer fußball www.grazer.at Unterstützen Sie den Grazer Fußball. Der Reinerlös von 5 Euro pro Armband kommt zur Gänze den Grazer Amateurvereinen zugute. Kleine Kicker ganz groß: Kids Cup im Raiffeisen-Sportpark, 11./12. Jänner

29. DEZEMBER 2019 www.grazer.at sport graz 37 HERO➜ GEPA(2),KK Markus Schopp, Fußballtrainer Der Grazer sorgte mit dem TSV Hartberg für eine sensationelle Hinrunde und ist am Weg gen Meistergruppe. Ervin Dragsic, UBSC-Basketballcoach Statt erhofftem Aufschwung nach der schwachen Vor-Saison ist auch jetzt von einem Mittelfeldplatz keine Rede. ZERO ➜ „Viele Spieler sind leichte Beute“ HEIMSPIEL. 2018 blockierte ihn Nervosität, 2020 will es Oliver Marach beim erneuten Daviscup-Heimspiel besser machen. Und: Der Grazer lässt zum Thema Tennis-Wettbetrugs-Prävention aufhorchen. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Beim Daviscup will ich mich auf jeden Fall revanchieren“, sagt der Grazer Tennis- Doppel-Spezialist Oliver Marach. Denn: „Letztes Jahr gegen Chile am Messegelände war ich zu nervös – immerhin war es das erste Mal, dass ich bei diesem Bewerb in meiner Heimatstadt gespielt habe. Da hab ich nicht mein bestes Tennis abrufen können.“ Noch steht zwar nicht fest, ob Marach sicher im Aufgebot von Teamchef Stefan Koubek sein wird, aufgrund seiner Erfahrung und dem zu erwartenden Ranking darf man aber davon ausgehen, mit Marach einen echten Lokalmatador in der Daviscup-Halle in Premstätten anfeuern zu können. „Das Spiel ist sehr bedeutsam auf dem Weg, in die Weltgruppe aufzusteigen.“ Von der Stimmung am Schwarzl-Gelände erwartet er sich viel, wohl auch eingedenk dessen, wie die Halle kochte, als gegen Deutschland 1994 der Sieg eingefahren wurde. Einer seiner Doppel-Kollegen ist Philipp Oswald. Der kam zuletzt nicht nur mit sportlichen Dingen in die Schlagzeilen, Stichwort Wettskandal im Tennis, wurde ihm doch von jemandem angeboten, gegen Geld ein Spiel zu verlieren. Natürlich lehnte er ab. Dass Spieler wetten, ist für Marach „nix Neues. Leider wird in den unteren Bewerben, Challenger etc., immer wieder auch von Aktiven auf Spiele gewettet. Das ist natürlich traurig, keine Frage.“ Einen Hauptgrund für solche Umtriebe (Thiem-Manager Herwig Straka meinte kürzlich, „dass vonseiten der ATP in jedem Fall sehr streng kontrolliert wird“ und dass es schwer zu verhindern sei, „dass es ‚schwarze Schafe‘ gibt“) sieht der Grazer auch in der Preisgeldpolitik im internationalen Tenniszirkus. „Viele geben leistungstechnisch alles, kommen aber trotzdem nicht ganz an die Spitze. Der Job ist schwer, und die Betroffenen machen ohne entsprechenden Erfolg wirtschaftlich fast nur Minus.“ Also: „Die Preisgelder bei den Turnieren müssten erhöht werden. Zumindest dass die Top-150-Spieler abgesichert sind!“ Marach nennt Beispiele: „Flüge, Ausrüstung etc., wir haben so hohe Ausgaben wie sonst in keinem anderen Sport!“ Genau die, die dann Geld auf andere Weise lukrieren wollen, seien dann leichte Beute für Mitglieder internationaler Wettbanden. Leichte Beute wird Uruguay im Daviscup nicht werden. Weiß auch Marach, der trotz Weihnachtsfeierlichkeiten bei der Familie in Panama aktuell daher voll fokussiert aufs Heimspiel vor allem eins tut: „Trainieren wie ein Geisteskranker!“ Fokussiert: Aktuell trainiert Marach in Panama für das neue Jahr. GEPA Österreichs Daviscup-Team (Stefan Koubek, Marach, Jürgen Melzer, Sebastian Ofner, Dominic Thiem (v. l.) trifft im März in Premstätten auf Uruguay.GEPA

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