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29. Dezember 2019

- Bestens vorbereitet ins neue Jahr 2020 starten - E-Mobilität: Graz macht jetzt mobil - Ein echtes Zuhause für behinderte Samtpfoten - Puchsteg soll im Frühjahr fertig sein - Horoskop 2020: Comedian blickt in die Glaskugel

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16 graz www.grazer.at 29. DEZEMBER 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Froh über die Demos Zur Glosse Advent Advent ... Wir werden die Auswirkungen des Klimawandels und der fortschreitenden Umweltzerstörung noch viel schmerzlicher erfahren als durch ein paar hundert Demonstranten, die, wie Sie meinen, den vorweihnachtlichen Einkauf stören. „Verbrannte Erde“ verursachen bei uns wohl eher jene, die Graz mit Anleger-Immobilien zubetonieren oder hochtrabende Gondel-Pläne vorantreiben, „Klima-Politik“ als PR verstehen – und die allesamt, sei es in Form von Inseraten oder durch politische Hofberichterstattung, verlässlich in Ihrer Zeitung vertreten sind. Da bin ich froh über die Demonstranten. Christian Masser, Graz * * * Die neue Ampel nervt Seit der Umbau an der Kreuzung Mandellstraße/Sparbersbachgasse stattgefunden hat, gibt es statt Erleichterung nur noch Stau und Feinstaubbelastungen ohne Ende, und das von früh bis spät. Gerd Edgar Daum, Graz * * * Ende nicht zu verstehen Als Anrainer und Betroffener der Schließung des Postpartners und der Nahversorgung für einige tausend Anwohner im Einzugsbereich des Postpartners 8026 und des Nahversorgers Nah und Frisch in der Laudongasse 25 verstehen wir die Entscheidung des Eigentümers schon. Nicht nachvollziehbar ist die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes, in der man älteren Bewohnern des Bezirkes den Postpartner und den Nahversorger nimmt. Befremdend ist vor allem, dass Geschäfte in der Umgebung sehr wohl auch an Sonntagen geöffnet sein dürfen, diese auch Obst und Gemüse an den stark befahrenen Straßen offen und beinahe rund um die Uhr anbieten dürfen. Tankstellen, an denen große Lebensmittelketten ihre Produkte von 6 bis 22 Uhr uneingeschränkt verkaufen dürfen, haben scheinbar Sonderrechte. Den Einzelhändler und das für alle Anrainer schwer erreichbare Postamt in der Eckertstraße (ohne Parkplatz) zwingt man zur Aufgabe. Wer sollte solche Entscheidungen verstehen. Günther Wallner im Namen vieler Anrainer, Graz * * * Noch viel zu wenig Grün Zum Bericht „Sieben neue Parks in Jakomini“: Schön, dass die Stadt nun Ernst macht und versucht, neue Grünanlagen zu erschließen. Und gerade im Bezirk Jakomini ist viel, viel Grün bei all dem Beton und Grau dringend notwendig. Wenn man jetzt noch in allen anderen Stadtbezirken schaut, ob man vielleicht auch dort neue Parks installieren kann, dann ist mein grünes Herz beruhigt und ich schimpfe nicht mehr so sehr auf die Stadtregierung. Das ist ein Vorsatz fürs neue Jahr, und ich meine das auch wirklich ernst. Alexander Hofer, Graz * * * Die Problem-Deponie Die BRM-Großdeponie in Thal ist ein grauslicher Stachel in einem der schönsten und wichtigsten Naturgebiete des Grazer Umlandes. Man hat sie entgegen aller Vernunft und Verordnungen im Bischofgraben errichtet und dazu ein riesiges Waldstück brutal abgeholzt. Zudem werden Anrainer und Benützer der Steinbergstraße durch die massenweise anliefernden Schutttransporter belästigt und gefährdet. Im April rutschten Teile der Deponie aufgrund der Hanglage und Wetterumstände einfach weg, wovor so mancher Ortskundige immer gewarnt hat. Nun bleibt zu hoffen, dass die behördlichen Auflagen endlich derartig gravierend sein werden, dass ein Weiterbetrieb nach mehr als einem halben Jahr nicht mehr rentabel ist. Freilich, dafür hat man der Natur eine nicht wieder gutzumachende Wunde gerissen. Yasmine Pammer-Hudeczek, Graz Das sind Freud & Leid der Grazer KONTAKT. Unsere Leser meldeten sich mit ihrem Ärger über gefällte Bäume und abgefahrene Seitenspiegel, aber auch tollen Weihnachtsfotos. Baum ist weg „Warum wurde der schöne Baum in der Pranker- Schönes – Graz! gasse an der Kreuzung Idlhofgasse beim Café Melody vernichtet? Und kommt ein Ersatz?“, fragt sich „Grazer“- Leser Martin Gabaliero verärgert. „Ich hoffe nicht, dass der einem Parkplatz oder Ähnlichem weichen musste.“ Seitenspiegel von Bim abgefahren – „Am 28. November um 18.40 Uhr versuchte meine schwangere Frau mit unserem Kind in der Schillerstraße einzuparken. Da donnerte plötzlich die Straßenbahn vorbei, sodass es uns den rechten Außenspiegel völlig demoliert hat“, berichtet Michael Stermschegg. „Der Fahrer blieb stehen und entschuldigte sich – das war für uns ein Schuldeinge- Grazer Hotline + „Graz ist zur Weihnachtszeit einfach wunderschön!“, freut sich Veronique Mailänder und hat uns gleich einige Fotos von der festlich beleuchteten Stadt geschickt. Danke! ständnis. Er verwies auf seinen Zeitplan und die Kolonnenbildung – wir riefen deshalb keine Polizei und brachten den Vorfall nicht zur Anzeige. Ein paar Tage später haben wir erfahren, dass der Fahrer behauptet hat, meine Frau wäre aus der Parklücke gefahren! Wir bleiben auf den Kosten sitzen und können uns einen neuen Seitenspiegel unter Unterm Uhrturm den Baum legen!“ www.grazer.at Unterm Uhrturm www.grazer.at S E R V I C E Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10

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