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29. August 2021

- Klettersteig auf den Schloßberg geplant - Stadt Graz erobert und rettet Ruine Gösting - Baupreise erschweren Kindergarten- und Schulausbau in GU - Demonstration gegen ÖBB-Lärm in Gösting - Die Grazer Spitzenkandidaten im Sozial-Check

34 motor www.grazer.at

34 motor www.grazer.at 29. AUGUST 2021 Wo ich Tretroller fahren darf TREND. Immer mehr Erwachsene fahren wieder Tretroller. Sie tun das auch auf der Fahrbahn, aber genau das ist verboten. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Ich habe die anderen Kinder, die einen eigenen Tretroller mit Gummirädern hatten, immer beneidet und habe selbst nie einen Roller gehabt. Jetzt sind es viele Erwachsene, die sich vor allem in der Stadt mit einem Tretroller fortbewegen. Die meisten machen das nur mit Muskelkraft der Beine. Man steht mit dem einen Bein auf dem Tretroller und stößt sich mit dem anderen Bein ab. Geschwindigkeit je nach Muskelstärke. Dann gibt es natürlich auch elektrische Roller, sogenannte „E-Scooter“. Wie bei den E-Bikes hilft ein Elektromotor beim Bergauffahren oder, wenn man es eilig hat, dabei, zur Arbeit zu kommen. Es fahren auch immer mehr mit dem Tretroller auf der normalen Fahrbahn. Nicht ungefährlich für den Rollerfahrer und manchmal überaus problematisch für die Autofahrer, wenn plötzlich aus einer Seitengasse ein Tretroller herausschießt. Wie in allen anderen Verkehrsfragen gibt es auch hier nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) Regeln, und die besagen: Das Fahren auf der Fahrbahn ist für Kleintretroller und E-Scooter verboten. Tretroller und E-Scooter gehören immer mehr zum urbanen Alltag. Auch für diese Fahrzeuge gilt die StVO. GETTY Mit einem Kleintretroller kann man auf dem Gehsteig fahren, in der Fußgängerzone, auf Spielstraßen und auch auf Wohnstraßen. Bei einem kombinierten Geh- und Radweg dürfen Scooter-Fahrer nur den Teil benützen, der für Fußgänger gedacht ist. Da kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, vor allem wenn die Tretroller mit Geschwindigkeiten von 25 bis 30 km/h unterwegs sind. Laut KfV und ÖAMTC ist auch das Nebeneinanderfahren verboten. Vorausschauend fahren ist die halbe Miete. Regeln für die Kleintretroller ■ Kleintretroller: Mit einem Kleintretroller darf man auf dem Gehsteig, in der FUZO, auf Spielstraßen und Wohnstraßen fahren. Bei kombiniertem Geh- und Radweg dürfen Rollerfahrer nur den Teil benützen, der für Fußgänger gedacht ist. Hat der Roller aber größere Räder, z. B. luftgefüllte Räder, ist er als Trittroller zu bezeichnen und gilt dann als Fahrrad mit den Fahrradregeln. (Quelle: ÖAMTC) ■ Verbot Fahrbahn: Tretroller und E-Scooter dürfen die für den Fahrzeugverkehr bestimmte Fahrbahn nicht befahren. (ÖAMTC) ■ E-Scooter: Sie gelten als „Mini-“ oder Kleinroller mit elektrischem Antrieb. Maximale Geschwindigkeit 25 km/h. Die höchste zulässige Batterieleistung ist 600 Watt.

29. AUGUST 2021 www.grazer.at motor 35 Bis zur Weltpremiere bleibt der Future CUPRA abgedunkelt im Geheimen. PORSCHE CUPRA: Blick in urbane Zukunft RADIKAL. Das Concept Car zeigt, wie künftige Designs aussehen. Die Weltpremiere findet im September in München statt. M it seiner radikalsten Interpretation eines vollelektrischen urbanen Performance-Fahrzeugs lotet CUPRA die Grenzen neu aus. Das Konzeptfahrzeug vereint vollelektrisches Fahren, Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit mit der aufregenden Ästhetik der virtuellen Welt. Das CUPRA UrbanRebel-Konzeptfahrzeug gibt einen Ausblick auf die zukünftige Designsprache des urbanen Performance-Modells, das im Jahr 2025 auf den Markt kommen wird. Motorsport ist ein essenzieller Teil der Marken-DNA, weswegen sich das Unternehmen dazu entschieden hat, seine Vision eines urbanen E-Autos als Rennfahrzeug im stolzen, spannungsgeladenen und geschärften Dress zu präsentieren. Die digitale Enthüllung des vollelektrischen CUPRA UrbanRebel findet kommende Woche statt, seine Weltpremiere feiert er auf der diesjährigen IAA MOBILITY in München. Die Autoschau in München findet von 7. bis 12. September statt. Der Hingucker des CUPRA UrbanRebel schlechthin ist der überdimensionale Heckspoiler, der weit aufragt. Zwei lange LED-Streifen zeichnen teilweise die Form des Flügels nach und flankieren das beleuchtete CUPRA-Logo. Die Radhäuser sind ausgestellt, die Scheinwerfer schlitzartig und die Fronthaube ist konturiert. Der Grill mit dem zentralen CUPRA-Signet erscheint – wie bei einem E-Auto üblich – geschlossen. Der Zweitürer zeigt eine nach vorne strebende C-Säule, ein aufsteigendes Fenster. CUPRA sieht sich als eine unkonventionelle Challenger-Marke, die sich durch Stilbewusstsein und zeitgenössische Performance definiert und die Welt von Barcelona aus mit progressiven Fahrzeugen inspiriert. Nach ihrer Etablierung als eigenständige Marke im Jahr 2018 hat CUPRA einen eigenen Firmensitz sowie eine Rennwagenschmiede in Martorell (Barcelona) errichtet und unterhält inzwischen ein weltweites Netz spezialisierter Verkaufspunkte. Vertragshändler sind übrigens auch Porsche Graz-Liebenau und Porsche Graz Kärntnerstraße. Dieses Jahr nimmt CUPRA an der vollelektrischen SUV-Offroad- Rennserie Extreme E teil. Zudem ist CUPRA offizieller und exklusiver Mobilitätspartner des FC Barcelona und Hauptsponsor der World Padel Tour. Die CUPRA-Markenbotschafter gehören zur sportlichen Elite und identifizieren sich mit den Werten der Marke – darunter etwa der deutsche Torwart Marc ter Stegen, Fußball-Nachwuchstalent Ansu Fati, Schauspieler Daniel Brühl und der schwedische Rennfahrer Mattias Ekström. Opel schon für 15-Jährige ■ Er ist 2,41 Meter lang, 1,34 Meter breit und hat eine Reichweite von 75 Kilometern, dafür kann man ihn an der Haushaltssteckdose aufladen. Ladedauer drei Stunden. Die Rede ist vom neuen Opel Rocks-e. Der Clou an der ganzen Geschichte: Der Opel Rocks-e gilt nicht als Auto, sondern als Mofa, und das dürfen auch bei uns schon 15-Jährige fahren. Opel will mit dem Rockse die Lücke zwischen Fahrrad und Auto schließen. Die Vorteile des Rocks-e, mit dem sicher auch Erwachsene fahren werden, liegt bei null Gramm Emissionen. Das Mofa ist sauberer als ein Moped, und wenn es regnet, hat man ein Dach über dem Kopf. Der E- Motor entwickelt gerade einmal acht PS und der Akku hat eine bescheidene Kapazität von 5,5 kWh. Das Fahrzeug wiegt 500 Kilogramm. Der Mini-Opel soll bis Ende des Jahres zu den Händlern kommen, in Graz zu Opel Fior, und rund 7000 Euro kosten. Das ist er, der Opel Rocks-e. Mehr Mofa als Auto ist das Fahrzeug preiswert, emissionsfrei und kann auch von 15-Jährigen gefahren werden. OPEL AUTOMOBIL GMBH

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