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29. August 2021

- Klettersteig auf den Schloßberg geplant - Stadt Graz erobert und rettet Ruine Gösting - Baupreise erschweren Kindergarten- und Schulausbau in GU - Demonstration gegen ÖBB-Lärm in Gösting - Die Grazer Spitzenkandidaten im Sozial-Check

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22 graz www.grazer.at 29. AUGUST 2021 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Mutig in neue Richtung Zu unseren Fragen an die Grazer Stadtpolitiker: Thema Verkehr: Es wird immer wieder vom Ausbau des Straßenbahnnetzes gesprochen. Um eine umfangreichere Sichtweise über Möglichkeiten, den öffentlichen Verkehr schnell und kostengünstig auszubauen, zu ermöglichen, habe ich Verkehrsstadträtin Elke Kahr vor einiger Zeit eine einigermaßen fundierte Gegenüberstellung zu Errichtung und Betrieb aus technischer, betrieblicher und kommerzieller Sichtweise zwischen Schienenausbau und Betrieb mit Oberleitungsbussen zukommen lassen. Ein weiteres diesbezügliches Mail blieb unbeantwortet. Ungeachtet dessen, wurden Pläne und Gedanken in den Medien kundgetan, wie man auch neue Straßenbahnlinien errichten und forcieren kann, was viele Jahre bei enormen Kosten bis zur vollständigen Errichtung und Inbetriebnahme dauern wird. Eine fachliche Begründung dieser Entscheidungen vermisse ich bis heute. Dabei geht es nur darum, eine offene und ehrliche Diskussion mit technischen, Verkehrs- und Finanzfachleuten, aber auch politischen Entscheidungsträgern zu initiieren. Ich denke da mit Wehmut an die Zeit von Stadtrat Edegger zurück, der die Grazer Bevölkerung bei seinen Entscheidungen eingebunden hat. Diesen Teil, Entscheidungsfindungen zu bewerkstelligen, könnte doch auch „der Grazer“ übernehmen. Es fehlt also dem Büro Kahr meines Erachtens der Mut für offene Diskussionen, der Mut, anderes zu beleuchten, und der Mut, eventuell eine neue Richtung einzuschlagen. Auch sonst hat man in dieser Regierungszeit eigentlich nichts Revolutionäres betreffend Verkehr zur Kenntnis nehmen können. Daraus kann man schließen, dass das Thema „Verkehr“ einige Nummern zu groß für Frau Kahr war. Im sozialen Bereich hat sie schon einiges bewegt und hier sollte sie in Zukunft auch weiterhin ihre ganze Erfahrung einsetzen können. Das Sprichwort „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ hat sich hier bewahrheitet. Karl Heinz Lassnik, Graz * * * Heimgärten in Lend Zum Bericht über die Heimgärten am 15. August, Seite 6: Beim Artikel und Kommentar ist ein Fehler. Die Heimgartenanlage liegt in Lend und nicht in Eggenberg. In Eggenberg geht kein Heimgartenplatz verloren. Robert Hagenhofer, Bezirksvorsteher Graz-Eggenberg * * * Keine Alternative Auch zu den Berichten über die Heimgärten, die wegkommen: Ich bin ganz Ihrer Meinung im Artikel vom Grazer. Was ich mich frage, wieso muss das Grün weichen? Gerade dort in der Gegend gibt es viele aufgelassene Gewerbe, die eh schon zubetoniert und versiegelt sind. Die meisten sind von der Fläche her sogar größer als der Heimgarten. Warum kann die Stadt Graz keine Alternative finden? Weil die Heimgärten ärmeren älteren Menschen gehören, die keine Lobby haben? Es ist echt traurig und macht mich wütend, wie kopflos und völlig sinnlos unsere Grazer Regierung entscheidet. Kornelia Wallner, Graz * * * Keine Flüchtlinge bitte! Ich frage mich, was sich unser Bundespräsident eigentlich denkt, will er noch ein weiteres Problem mit den Afghanen in Österreich schaffen? Soll er doch eine Familie bei sich zu Hause aufnehmen und voll dafür aufkommen, Geld und Platz hat er ja. Komisch, davon wollen die Befürworter aber gar nichts hören, wieso? Wir haben schon genug andere Flüchtlinge hier, welche uns einen Haufen Geld kosten. Ich hoffe sehr, dass Herr Kurz und Herr Nehammer sich weiterhin durchsetzen können. Karin Kraeuchl, Graz Jetzt App downloaden! Vergangene Woche im täglichen E-Paper Exklusiv ■ Weltweit trauern Fans und Musikfreunde um Charlie Watts. Der Rolling-Stones-Schlagzeuger ist im Alter von 80 Jahren gestorben. In Graz war er im März 2010 zu Gast. „Grazer“-Redakteur schreibt von einer Begegnung mit dem Gentleman. Exklusiv ■ Die Stadt Graz prüft die Umsetzung eines Fischerhauses an der Mur in Weinzödl. Es soll ein Haus für alle Generationen sein. Zudem könne man die Räumlichkeiten für Seminare, Schulungen, Vorträge und mehr nutzen. Persönlich ■ Die Klima- und Energiemodellregion GU-Nord rüstet sich für die Mobilitätswoche, welche von 16. bis 22. September stattfindet. Nördlich von Graz werden dabei viele Aktionen gesetzt. Vom Pedibus bis zu Test-E-Autos. KK, JIMMY LUNGHAMMER, KEM GU NORD

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