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29. April 2018

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- Girardihaus: Keine Rettung in Sicht - Sozialamt: 20.000 Fälle für die neue Infostelle - Vize-Landeshauptmann Schickhofer ruft zum Cola-Boykott - Neue Straße für Puntigam - WK-Präsident Josef Herk und AK-Präsident Josef Pesserl im Interview - Vor Denkmalschutz: Seltener Baum in Graz gefällt - Nachbarschaftsterror: Bässe bringen Anrainer um den Schlaf - Designmonat - Lendwirbel

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6 graz www.grazer.at 29. APRIL 2018 Sozialamt: 20.000 Fälle für die neue Infostelle KOMMENTAR Wir ziehen mit, aber nur in die Gegenrichtung Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at W as haben Alu und Stahl mit Limonade zu tun? Seit dieser Woche wissen wir‘s, denn Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer hat es uns erklärt. Weil die USA der EU mit Strafzöllen auf Stahl droht, fordert Schickhofer jetzt von uns allen, Rache an den Amerikanern zu nehmen und auf das Colatrinken zu verzichten, um dem Trump eins auszuwischen. Ein in seiner Schlichtheit entwaffnender Plan, der nur an einem scheitern wird, nämlich an uns allen. Dass Coca-Cola mehr als tausend Arbeitsplätze in Österreich und hohe Umsätze bringt, ist das eine. Viel wichtiger ist noch, dass wir uns grundsätzlich nichts vorschreiben lassen wollen. Und am wenigsten von einem unserer gewählten politischen Anführer (jüngstes Beispiel ist das Rauchverbot in den Lokalen). Genau so ist es diesmal wieder: Sogar die Gewerkschaft ist umgehend ausgerückt, um Schickhofer zu maßregeln. Vielleicht lernt der ja aus der Misere und setzt künftig auf umgekehrte Psychologie. Denn hätte er von uns verlangt künftig literweise Cola zu trinken, hätten wir mit großer Wahrscheinlichkeit komplett damit aufgehört. BÜRGERSERVICE. Die Infostelle des Sozialamts zieht erstmals Bilanz: Pro Monat wurden bisher 3300 Bürgeranliegen bearbeitet. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Seit Oktober 2017 gibt es mit der Infostelle im Sozialamt eine Anlaufstelle und Informationsdrehscheibe zu Mindestsicherung und anderen Sozialleistungen. 160.000 Euro nahm die Stadt für Baumaßnahmen in die Hand, um im Amtshaus in der Schmiedgasse diese neue Servicestelle einzurichten. Die sechs Mitarbeiter der Infostelle stehen nicht nur für Bürgerfragen und -anliegen zur Verfügung, sondern nehmen auch Anträge und Unterlagen entgegen. Ein Termin muss vorab nicht vereinbart werden, stattdessen werden Nummern an die Wartenden vergeben. Lösung für „Wohn-Nepp“ gefunden ■■ Wer Mietzuschüsse benötigte, musste bislang zwischen Stadt und Land „pendeln“, wenn sich an den jeweiligen Bezügen etwas geändert hat. Jetzt scheint eine Lösung gefunden: „Wir nehmen die Mietzinsbeihilfe der Stadt bei unserem Einkommensbegriff aus“, erklärt Soziallandesrätin Doris Kampus. Insgesamt handelt es sich um einen Jahresbetrag von 100.000 Euro im Land. „Es ist erfreulich, dass seitens des Landes nun endlich die notwendigen Schritte gesetzt wurden, dass sich Wohnunterstützung und Mietzinszuzahlung Sozialstadtrat Kurt Hohensinner freut sich über den Erfolg der Infostelle. STADT GRAZ Nach dem ersten halben Jahr zieht die Infostelle jetzt erstmals Bilanz: Von Oktober bis Mitte April wurden insgesamt fast 20.000 Fälle – ganz genau sind es 19.849 – entgegengenommen und bearbeitet. Im Schnitt sind das 3308 Fälle pro Monat. Bürger warten durchschnittlich 9,5 Minuten, bis sie an der Reihe sind, die durchschnittliche Bearbeitungszeit der Anliegen beträgt gegenseitig nicht mehr widersprechen“, meint der zuständige Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio, der beim Land be- 6,8 Minuten. Sozialstadtrat Kurt Hohensinner bedankt sich bei den Sozialamtsmitarbeitern für deren „großartige Arbeit“ und sieht die neue Infostelle als Erfolg: „Die Nutzerzahlen zeigen, dass das Angebot aktiv angenommen wird. Moderne Sozialpolitik heißt für mich nicht mehr Bitten um Almosen, sondern serviceorientierte Hilfe für Menschen in Notlagen.“ Vizebgm. Mario Eustacchio und Landesrätin Doris Kampus haben den Missstand bei der Wohnförderung nun gelöst. STADT GRAZ/ SCHERIAU reits seit Herbst auf eine Lösung drängt. „Damit entfällt vor allem die Unsicherheit für den anspruchsberechtigten Bürger!“ TS derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ: Silvia Pfeifer (0 664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0 664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0 664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch (0 664/80 666 66 95), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Bernhard Sax/Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Reinhard Hochegger (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6491), Robert Heschl (0 664/80 66 66 897), Michael Midzan (0 664/80 666 6891), Selina Gartner (0 664/80 666 68 48), Mag. Eva Semmler (0 664/80 666 6895), Theresina Jürgens, MA (0 664/80 666 6892) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 174.516 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2017). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

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