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28. Oktober 2021

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- Berliner Concept Store zieht in die Grazer Murgasse - Gammelfleischprozess mit Tierschützer-Protesten fortgesetzt - Corona: Ab November wird auch in Graz gegurgelt - Klanglicht 2021 eröffnet

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2 graz www.grazer.at 28. OKTOBER 2021 Allgemein steigen die Zahlen – auch auf den Intensivstationen GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen haben in Graz über die letzten Tage abgenommen: Die Sieben- Tage-Inzidenz beträgt aktuell 243,9 Fälle pro 100.000 Einwohner (Montag: 251,1). In Graz-Umgebung liegt der Wert bei 211,6 (Freitag: 209,1). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 262,6. Die niedrigste Inzidenz gibt es mit 112,9 im Bezirk Murau. 330 Menschen sind in Graz bisher mit Corona gestorben, in GU 262. Gastro & Mode Berliner Concept Store zieht in die Grazer Murgasse Das Berliner Unternehmen „Kauf dich glücklich“ ist bald in der ehemaligen dm-Filiale in der Murgasse zu finden. KK NEU. Am 11. November eröffnet das Berliner Konzept „Kauf dich glücklich“ in der ehemaligen dm-Filiale in der Murgasse. Dort wird es Mode sowie Wohnaccessoires zu erstehen geben, aber auch ein Café mit Waffeln und Co. Präsident Franz Titschenbacher präsentierte die Zahlen LK-STMK/DANNER Erntebilanz heuer schlecht ■ Noch nie zeigte sich der Klimawandel so deutlich wie heuer, das zeigt die aktuelle Erntebilanz. Die Landwirtschaft leidet an dieser eklatanten Klimaverschlechterung sehr. Vor allem die Ackerbauern mit Mais und Kürbis, die Grünlandbauern in exponierten Lagen und die Obstbauern sind besonders aktuell stark betroffen. Mit Humusaufbau versuchen Ackerbauern die Schäden besser abzupuffern, die durch Wetterextreme wie Trockenheit oder Starkregen entstehen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die Geschichte von „Kauf dich glücklich“ begann im Jahr 2002, als Christoph Munier und Andrea Dahmen, die zusammen studiert und gewohnt hatten, eine „wilde Idee“ umsetzten. In ihrem Concept Store sollte es Kaffee geben und Waffeln, aber auch gebrauchte 50er-Jahre-Möbel und Mode – im Grunde alles, was glücklich macht. 2011 kam die eigene Kollektion der gelernten Schneiderin Dahmen dazu, es entstanden neben Kleidungsstücken auch Schuhe und Accessoires wie Taschen und Schmuck – aber auch Keramik. Mittlerweile haben die beiden mehr als siebzig Festangestellte im Office sowie mehr als 200 Mitarbeitende in den Shops – von diesen gibt es inzwischen mehr als zwanzig in ganz Deutschland, Wien und Amsterdam. Und ein weiterer soll jetzt nach Graz kommen! Das Berliner Unternehmen zieht in eine durchaus prominente Adresse in der Murgasse – dort, wo im Mai 2020 dm ausgezogen ist und zwischenzeitlich der steirische herbst beheimatet war. Am 11. November wird aufgesperrt. Schuleinschreibung startet in Graz ■ Für alle Kinder, die mit Herbst 2022 schulpflichtig werden und ihren Hauptwohnsitz in Graz haben, startet in den kommenden Tagen die Online-Vormerkung für die Grazer Volksschulen. Von 3. bis 13. November haben Eltern die Möglichkeit ihre Kinder bequem von zu Hause aus für den zukünftigen Volksschulbesuch anzumelden. Jedes Kind kann unter www.graz. at/bildung für drei Schulen nach Wahl vorgemerkt werden. Der Zeitpunkt für die Vormerkung ist für die Aufnahme nicht entscheidend, wohl aber Wohnortnähe, Geschwisterkinder, Tagesbetreuung und besondere Bedürfnisse. Im Grazer Laden will man das gesamte Sortiment anbieten: einen bunten Mix aus skandinavischen Mode-Labels sowie der hauseigenen Kollektion für Damen und Herren, Home- und Living-Accessoires, viele verschiedene Designbücher, Vinyl und andere schöne Dinge. Dazu gibt‘s ein Café, in dem beispielsweise auch Waffeln angeboten werden. Von Anfang an haben die beiden Erfinder selbst Hand angelegt und ihre Geschäfte liebevoll mit vielen Details eingerichtet. So wird die Ausstattung bis heute in der eigenen Holzwerkstatt gebaut. Stadtrat Kurt Hohensinner freut sich über das digitale Angebot. STADT GRAZ/FIISCHER

28. OKTOBER 2021 www.grazer.at Gammelfleischprozess fortgesetzt: graz 3 Die Tierschützer protestierten GERICHT. Heute wurde der „Gammelfleisch“-Prozess gegen den ehemaligen Betreiber eines steirischen Schlachthofs fortgesetzt. Tierschützer starteten vor dem Landesgericht eine Protestaktion. Tierschützer vom „Verein gegen Tierfabriken“ forderten heute Vormittag vor dem Grazer Landesgericht genauere Kontrollen von Schlachthöfen. VGT Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Am Grazer Landesgericht für Strafsachen wurde heute Vormittag der Prozess gegen den ehemaligen Betreiber eines steirischen Schlachthofs fortgeführt. Dem Mann wird vorgeworfen, dass er genussuntaugliches „Gammelfleisch“ verkauft haben soll. Der Angeklagte soll das eigentlich zu entsorgende Fleisch mit frischem Fleisch vermischt haben. Der große Prozess begann bereits im Februar. Bisher wurden schon zahlreiche Zeugen befragt. Tierschützer vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) protestierten heute vor dem Eingang zum Landesgericht für Strafsachen: „Dieser Fall ist zwar besonders beispielhaft für das Versagen des Kontrollsystems auf der ganzen Länge, doch vermuten wir dahinter systematische Probleme. Immer wieder kommt es zu groben Übertretungen und massivem Tierleid in Schlachthöfen“, kritisiert VGT-Aktivistin Lena Remich. Genaue Kontrollen „Die anwesenden Kontrollorgane können oder wollen hier aber offenbar nicht konsequent einschreiten. Wir fordern eine kritische Analyse des gesamten Kontrollapparats und eine umfassende Verbesserung dieses Systems“, so die Forderung. Der VGT teilte zudem mit, dass er derzeit an einem Maßnahmenpaket für Verbesserungen im Schlachthof-Kontrollwesen arbeitet. Dieses möchte man bald präsentieren. 100 Jahre Bundesverfassung AUSSTELLUNG. Zum Jubiläum reiste der Verfassungsgerichtshof mit einer Ausstellung durchs Land. Beim heutigen Tour-Abschluss am Grazer Hauptplatz schaute der VfGH-Präsident persönlich vorbei. Im Jahr 1920 wurde die österreichische Verfassung und damit auch der Verfassungsgerichtshof begründet. Aber was regelt die Verfassung eigentlich genau? Was bedeuten Demokratie und Rechtsstaat? Und warum trägt der Verfassungsgerichtshof auch den Beinamen „Hüter der Verfassung“? Diese und viele weitere Fragen wurden in der Wanderausstellung „Verfassungsgerichtshof auf Tour“ beantwortet. Im Mai 2021 startete die Ausstellung - coronabedingt um ein Jahr verschoben - in der Menschenrechtsstadt Graz und kam heute in dieser zu ihrem Ende. Zum Abschluss stattete VfGH-Präsident Christoph Grabenwarter seiner Heimatstadt einen Besuch ab. „Ein Regelwerk wie die Bundesverfassung lebt davon, dass vor allem junge Menschen Kenntnis von den Werten der Verfassung haben und sie auch leben und für künftige Generationen weitertragen“, so Grabenwarter, der gemeinsam mit Bürgermeister Siegfried Nagl und Altbürgermeister Alfred Stingl zum Ausstellungsrundgang lud. „Das Wissen über die Verfassung gehört zur Bildung in Österreich“, ergänzt Nagl. Einzelne Inhalte der Ausstellung werden deshalb im Zuge des Projektes „Verfassung macht Schule“ als digitales Lernmaterial aufbereitet. Zu finden unter vfgh.gv.at. Bürgermeister Siegfried Nagl, VfGH-Präsident Christoph Grabenwarter und Altbürgermeister Alfred Stingl (v. l.) beim Ausstellungs-Rundgang. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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