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28. Oktober 2018

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- Alarm im Innenministerium: In Graz fehlen 130 Polizisten - Graz ist auch heuer Feinstaub-Hauptstadt - Radgipfel rollt in der Murstadt an - Forschungsprojekt: So sprechen die Grazer - Neueröffnungen in Graz: Vintage-Laden, Tattoo-Studio, Greislerei - Grazer Roncalli-Clown in Tim-Burton-Film

6 graz www.grazer.at

6 graz www.grazer.at 28. OKTOBER 2018 KOMMENTAR Des Menschen „bester Freund“ sorgt oft für Leid Graz ist auch heuer Feinstaub-Hauptstadt Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at M it der aktuell laufenden Diskussion über richtige und falsche Hundehaltung ist keiner so recht glücklich. Es war eine Reihe von Bissattacken, eine war sogar tödlich, die Hunde und Hundehalter in den Fokus der Öffentlichkeit zwangen. Es ist schlimm, was die Eltern des zu Tode gebissenen Kindes in Wien mitmachen müssen. Nur geht die Diskussion in eine völlig falsche Richtung. Da wird eine Maulkorbpflicht gefordert, die wäre Tierquälerei, und da sollen Rassen-Listen erstellt werden. Bringt alles nichts. Wichtiger wäre, dass Menschen, die sich einen Hund zulegen, sich vorher informieren, was da auf sie zukommt. Es gibt Hundebesitzer, die haben keine Ahnung, wie Gassigehen funktioniert: Was ist, wenn ich mit meinem Hund anderen Hunden begegne, wie bringe ich dem Hund die Basics „Bei Fuß“, „Hier“ oder „Sitz“ bei? Und warum darf ich mein Enkelkind nicht allein mit einem großen Hund am Boden herumtollen lassen? Woran erkenne ich, dass der Hund jetzt zur Gefahr wird? All das sollte man in einer Hundeschule lernen, und statt Führerschein gibt’s die analoge Hundemarke, die sagt, dass man’s kann. Und nicht vergessen, das denkende Hirn des Hundes ist am Anfang oder Ende der Leine der Mensch ... DICKE LUFT. Schon vor dem Start der Feinstaubsaison hat Graz bereits die erlaubten Feinstaubtage überschritten. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Das tagsüber herrlich milde Herbstwetter der letzten Tage und Wochen lässt wohl nur wenige Grazer an die traditionell schlechte Luft in der Stadt denken. Allerdings: Graz hat es mittlerweile einmal mehr geschafft, die gesetzlich erlaubten Feinstaub-Tage zu überschreiten. Aktuell hält die Murstadt bei 26 statt den laut österreichischem Recht vorgesehenen maximal zulässigen 25 Tagen Heimleiterin I. Garger-Semlitsch, K. Hohensinner und A. Fink (v. l.) STADT GRAZ/FISCHER mit zu hoher Feinstaubbelastung – als einzige Stadt Österreichs wohlgemerkt. Und dabei hat die richtige Feinstaubsaison noch gar nicht begonnen ... Info-Broschüre „Alle Jahre wieder – Graz ist wieder die erste Stadt Österreichs, die es nicht schafft, die Feinstaubgrenzwerte einzuhalten, Graz ist wieder an der Spitze der österreichweiten Feinstaubtabelle – das belegt schwarz auf weiß, dass es zu wenig Maßnahmen für gesündere Luft gibt und dass die Regierung endlich auch Mut beweisen muss“, kritisiert Sandra Krautwaschl, Umweltsprecherin der Grünen im Landtag. Gemeinsam mit dem grünen Gemeinderatsklub und Umweltstadträtin Tina Wirnsberger machte Krautwaschl am Donnerstag auf eine neue Infobroschüre mit dem Titel „Aufatmen statt weiterhusten“ ■■ Mit einem Tag der offenen Tür und einem Familienfest hat das Frauenwohnheim der Stadt Graz am Mittwoch sein 90-jähriges Bestehen gefeiert. Am 17. September 1928 war das damalige „Asyl für Obdachlose“ eröffnet worden. Heute bietet das Frauenwohnheim für 65 Frauen und Kinder in 15 Wohn- GETTY aufmerksam – darin wird über die teils massiven gesundheitlichen Folgen der schlechten Luft aufgeklärt. Die Broschüre gibt es im Grünen-Klub im Rathaus und im Grünen Haus am Kaiser-Franz- Josef-Kai 70 bzw. unter www.graz. gruene.at als Download. Angesichts der aktuellen Feinstaubsituation fordert Krautwaschl SP-Verkehrslandesrat Anton Lang auf, „den öffentlichen Verkehr günstiger und attraktiver zu machen“: „In Wien und in Vorarlberg gibt es bereits das 365-Euro-Jahresticket, mit dem man um nur einen Euro pro Tag im ganzen Bundesland öffentlich unterwegs sein kann, in Salzburg wird es nächstes Jahr beschlossen werden. Nur in der Steiermark müssen viele Pendlerinnen und Pendler noch immer über 1000 Euro im Jahr zahlen – mit günstigen Tickets können wir den Pendlerautoverkehr rasch verringern.“ Frauenwohnheim feiert 90. Geburtstag gemeinschaften eine passende Wohnform als Übergangslösung an. Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, der wie Sozialamtsleiterin Andrea Fink gratulierte, betont die Bedeutung des Wohnheims: „Frauen, oft auch Mütter mit ihren Kindern, brauchen in Notsituationen verlässliche Hilfe und Unterstützung.“ derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch (0664/80 666 66 95), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 68 48), Robert Heschl (0 664/80 66 66 897), Mag. Eva Semmler (0 664/80 666 6895), Thomas Maier (0 664/80 66 66 690) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 173.025 (Der Grazer, wö, ÖAK 1.HJ 2018). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

28. OKTOBER 2018 www.grazer.at graz 7 Grazer im „Rampenlicht“ TRENDBAROMETER. Mit unserem neuen Element „Im Rampenlicht“ werden wir jeden Sonntag eine Rangliste der in den Medien „angesagtesten“ Grazer der abgelaufenen Woche veröffentlichen. Die Grazer drücken dem öffentlichen Leben immer wieder gern den Stempel auf. Manchmal in so hoher Zahl und in so vielen Bereichen, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Die Frage, wer derzeit gerade für Schlagzeilen sorgt, werden wir ab sofort mit unserem Trendbarometer „Im Rampenlicht“ an jedem Sonntag beantworten. In ihm präsentieren wir Grazer aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur sowie Adabeis und Szenegrößen, die in maßgeblichen heimischen Medien („der Grazer“, Grazer Woche, Kleine Zeitung, Kleine Zeitung online, Steirerkrone, Krone online, ORF, orf.at, Die Presse, Der Standard, Kurier, APA) in den vergangenen sieben Tagen im Fokus der Aufmerksamkeit gestanden sind. In dieser Woche führt Beate Hartinger-Klein die Rangliste an. Ganze 72 Mal wurde ihr Name in den Medien genannt. Die in Graz geborene Sozialministerin geriet durch die Kassenreform und die anschließende heftig geführte Debatte darüber ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Auf Platz zwei findet sich diesmal Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer wieder, der hauptsächlich im Zuge der Zukunftskonferenz „Österreich 22“ in Erscheinung trat. Auf dem dritten Platz landete Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß, die mit dem Nationalrats-Beschluss zur Indexierung der Familienbeihilfe für Aufmerksamkeit sorgte. T. SCHWEIGHOFER T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. Beate Hartinger-Klein 72 2. Hermann Schützenhöfer 52 3. Juliane Bogner-Strauß 41 4. Margit Kraker 30 5. Heiko Vogel 28 Thomas Vanek Oliver Marach 8. Christopher Drexler 27 9. Siegfried Nagl 25 10. Oliver Wieser 24

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