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28. Oktober 2018

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- Alarm im Innenministerium: In Graz fehlen 130 Polizisten - Graz ist auch heuer Feinstaub-Hauptstadt - Radgipfel rollt in der Murstadt an - Forschungsprojekt: So sprechen die Grazer - Neueröffnungen in Graz: Vintage-Laden, Tattoo-Studio, Greislerei - Grazer Roncalli-Clown in Tim-Burton-Film

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14 graz www.grazer.at 28. OKTOBER 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Meine Sonntagslektüre Liebe „Grazer“-Redakteure, seit Jahren ist „der Grazer“ Teil meiner Sonntagslektüre und ich erfreue mich großteils an euren Berichten. Bitte langweilt uns nicht mit Meldungen über geparkte Autos mit mehreren Strafzetteln auf der Windschutzscheibe! Man muss nicht alles schreiben, was gelangweilte Mitbürger so sehr beschäftigt! Michael Kukuvec, Graz * * * Radverkehr nutzt allen Zum Bericht „Grazer Wirtschaft entdeckt das Rad“: Es ist zu begrüßen, dass die Wirtschaftskammer den Radverkehr in Graz fördern möchte. Die Angst, dass dies zulasten des Kfz-Verkehrs gehen könnte, ist unbegründet. Natürlich gilt es die Straßenflächen gerechter zu verteilen und Kfz- Flächen in Radverkehrsflächen umzuwandeln, aber das führt dazu, dass Kfz-Lenker auf das Fahrrad umsteigen und ist damit eine Maßnahme zugunsten des verbleibenden Kfz-Verkehrs. Radverkehrsförderung nutzt allen Verkehrsteilnehmern, nicht nur den Radfahrenden. Karl Reiter, Graz * * * „Bienenstock“ für Radler Zum Bericht „Grazer Wirtschaft entdeckt das Rad“: Es ist erfreulich, dass endlich auch die Obfrau der Wirtschaftskammer Graz, Sabine Wendlinger-Slanina, radelnde KonsumentInnen als Wirtschaftsfaktor erkennt. Immerhin wurde beim diesjährigen Einkaufs center-Test der Radlobby ARGUS Steiermark beispielsweise vom Kaufhaus Kastner & Öhler der Anteil der radelnden Kundschaft mit 30 % (!) angegeben. Die von Frau Wendlinger-Slanina erwähnten „dringend nötigen Maßnahmen“ zur „Steigerung der Attraktivität der City für Radfahrer“ werden aber manchmal auch zulasten des Kfz-Verkehrs gehen müssen (z. B. Joanneumring). Bei Abstellanlagen ist allerdings von sogenannten „Spiralparkern“ abzuraten, da diese meist keinen Diebstahlschutz bieten, wenn der Rahmen des Fahrrades nicht angeschlossen werden kann. Deshalb handelt es sich dabei um keine durch das Land Steiermark förderfähigen Abstellanlagen. Als Ergänzung zu qualitätsvollen Anlagen an der Oberfläche (siehe „Ratgeber Radparken“ der Radlobby Österreich) darf aber auch über kreative Lösungen nachgedacht werden, wie die Nutzung von leerstehenden Geschäftsflächen als Radstationen, die Öffnung von Tiefgaragen oder punktuell auch „Bienenstockgaragen“ für Fahrräder, etwa vor der Franziskanerkirche, am Jakominiplatz oder am Andreas-Hofer- Platz. Walter Bradler, Radlobby Argus Steiermark, Graz * * * „Gipfelstürmerin“ Klara In der Steinhalle Lannach ritterten fünf Supertalente um den Sieg beim „Steirischen Harmonikawettbewerb 2018“. Bravo, am Ende hatte Klara Mißebner aus Langenwang die Nase vorne vor den Burschen Markus Baumann, Lukas Deißl, Lukas Herzog, Maximilian Kranz. Die große Bühne nutzte Klara Mißebner perfekt aus bei der TV-Live-Übertragung in ORF 2. Die Elfjährige überzeugte mit ihren Aufführungen („Hanni Polka“ und „Villa Asiola“) die Expertenjury und setzte sich gegen die männliche Konkurrenz klar durch. Herzliche Gratulation, hab das Ganze ein wenig verfolgt, war großartig! Nur so kann man Talente finden. Es wurde die mit Abstand beste Nachwuchs-Harmonikaspielerin der Steiermark gekürt. Danke, Klara, für deine großartige Musikdarbietung, eine Gipfelstürmerin. Wolfgang Gottinger, Graz * * * Vater von allen 8 Kindern Missverständnis beim Frühstücksinterview mit Filmemacher Roland Berger. Im Interview stand, dass drei Kinder von Bergers Ehefrau sozusagen mitgebracht wurden. Nein, das stimmt nicht. Berger ist allein der Vater von allen acht, die da wären: Maria Christine (40), Katharina (37), Reinhard (32), Sissi (30), Alexander (28), Sophie (7) und Antonin und Alma (4) – so schaut’s aus. (die Redaktion) Die Ampel vor LESER AM WORT. Die Druckknopfampel vor einer Schule, die entfernt wurde, stellt für die Kinder Gefahr dar. Reparatur für Bim- Tafeln dauert Jahre! S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Endlose Story – Die nicht funktionierenden Anzeigetafeln der Graz Linien am Hauptplatz stadtauswärts ärgern den „Grazer“-Leser Manfred Roth. „Wann werden diese Tafeln wieder aktiv? 2017 wurde man aufs Jahresende vertröstet, jetzt ist schon Silvester 2018 vor der Türe. Vielleicht wird Anfang 2019 wieder aufs Jahresende verwiesen. Weiters stört mich, dass es bei vielen Gelenksbussen ächzt, stöhnt und quietscht.“

28. OKTOBER 2018 www.grazer.at graz 15 Schule fehlt Unterm Uhrturm www.grazer.at Gefahr für Kinder ohne Druckampel – „Bei der Nibelungen- Volksschule wurde die Druckampel (siehe Bild) entfernt. Elternvertreter und die Direktorin haben sich für den Abbau der Ampel entschieden und für eine 30er Zone – in der dann aber keine Ampel mehr stehen kann“, ärgert sich der Bezirksvorsteher von St. Leonhard, Andreas Molnár. Da die Autos durch die Ampel jetzt nicht mehr gezwungen werden, anzuhalten, stellt es laut dem Bezirksvorsteher eine viel größere Gefahr für die Kinder der Volksschule dar. „Nun gibt es dort eine Rampe, damit die Autos langsamer fahren, diese ist aber viel flacher, als sie sein hätte sollen. Der Schutzweg kommt nicht mehr zur Geltung und wird dadurch auch übersehen“, so Molnár besorgt. KK (2) Öffi-Nutzer in Eggenberg werden mit neuem Linien-Konzept entschädigt. Lösung im „33er“-Streit ■■ Große Aufregung herrschte kürzlich in Eggenberg, wo Anrainer per Unterschriftenliste gegen die Streichung der Busse 33 und 33E durch die Gaswerkstraße mobil machten. „Es wohnen viele ältere Leute dort, die sich um ihre Öffi-Anbindung sorgten“, erklärt Bezirksvorsteher Robert Hagenhofer. Die Linie 33 soll in diesem Bereich ab September 2019 nur mehr zwischen Jakominiplatz und Grottenhof in Wetzelsdorf pendeln. Nun scheint aber eine Lösung greifbar. „Als Alternative werden künftig die um den Abend- und Wochenend-Verkehr verstärkte Linie 62 und neu die Linie 65 durch die Karl-Morre-Straße geführt“, erklärt Verkehrsstadträtin Elke Kahr. PHIL KK

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