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28. März 2021

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- Corona: der Jugend geht die Luft aus - GU-Gemeinden investieren in Millionenprojekte - Ärger über Klinik-Müll - Nagl ist längstdienender Bürgermeister - Regeln für das Osterfest - Café Wifi: Chancen der Digitalisierung

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8 graz www.grazer.at 28. MÄRZ 2021 Die Wasserbecken im Fischpark können wieder befüllt werden. KK Brunnen kriegt wieder Wasser ■ Mehr als ein Jahr lang boten die Wasserbecken im Fischpark beim Opernring aufgrund eines Lochs in der Seitenwand keine Abkühlung. Jetzt gibt’s gute Nachrichten, wie Bürgermeister Siegfried Nagl Grünen-Gemeinderätin An drea Pavlovec-Meixner jetzt in einer Anfrage-Beantwortung schrieb. „Die Reparaturarbeiten sind abgeschlossen, das Wasserbecken geht im Frühjahr 2021 in Betrieb“, heißt es darin. Die Pandemie bedroht nicht nur unsere Gesundheit, sondern beeinträchtigt unser gewohntes soziales Leben. Gerade Kindern und Jugendlichen fehlt die Nähe zu Gleichaltrigen. Man darf nicht vergessen, in der Wahrnehmung von Kindern ist ein Jahr wesentlich länger als bei Erwachsenen. Deswegen muss unser Augenmerk bei der Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen auf die Jüngsten unserer Gesellschaft gelegt werden.“ Siegfried Nagl, Bürgermeister Krankenakten, Butterflys, Nadeln und möglicherweise kontaminierter Müll liegen im Wohngebiet offen herum. KK (4) Namenspickerl, Nadeln & Infusionen: Ärger über Klinik-Müll ARG. Anrainer der Auer-Welsbach-Gasse ersticken im Giftmüll, Hilferufe werden ignoriert. Spritzen und Nadeln werden zu Gefahr für Tiere und Kinder. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Seit bereits vier bis fünf Jahren häufen sich in der Auer- Welsbach-Gasse gefährliche medizinische Abfälle wie etwa Infusionspackungen, Butterflys, Spritzen etc. entlang der Straße und sogar auf einem Grundstück eines Lesers. „Man fühlt sich hier nicht mehr wie im sauberen Österreich und weiß nicht einmal, welche gesundheitliche Gefährdung – nun in Zeiten von Corona – davon ausgehen kann“, sorgt sich der Anrainer Stephan Goriupp. Dortige Bewohner sind verzweifelt, Rückmeldungen erhalten sie allerdings von keiner Seite. Der Müll kommt laut dem Leser vom Abfallservice FCC. „Trotz des dort ansässigen Unternehmens, das sich in Graz für Sauberkeit stark- und damit auch Geld macht, ist es kaum mehr möglich, gefahrlos seinen Hund auszuführen. Von spielenden Kindern möchte ich gar nicht reden“, macht sich die Wut bei Goriupp breit. Der Leser erzählt, dass angeblich Krähen den Krankenhaus-Abfall weitertragen, was in vielerlei Hinsicht auch auf Unverständnis bei den dortigen Bewohnern stößt. Goriupp: „Wenn man so gescheit ist, sollte man dann nicht Netze über den Müll spannen oder den Müll einhausen, um die bestehende Betriebsbewilligung zu erhalten? Oder sollte man nicht auch die Krähen davor schützen, sich zu verletzen oder zu kontaminieren oder diese Kontaminierung sogar weiterzutragen?“ Datenschutz verletzt Neben gefährlichem Abfall – wie etwa eingangs erwähnten Nadeln, Spritzen und Infusionspackungen samt medikamentösen Rückständen – flattern etwa auch Krankenakten, Kontoauszüge und dergleichen in der Gegend herum – samt allen Infos über fremde Personen. „Ich bezweifle, dass das den Damen und Herren recht ist, dass Wohnadresse, Name und Diagnose für unbekannte Personen einsehbar sind“, stellt der Anrainer klar. Eine ordnungsgemäße Vernichtung von persönlichen Daten suche man vergeblich. „Jegliche Urgenz meinerseits blieb bis dato erfolglos und unbeantwortet. Wie lange muss man als Anrainer trotz mehrmaligem Ersuchen, diese Missstände zu beseitigen, noch warten? Bis sich ein Hund oder ein Kind daran verletzt? Wir ersticken hier im Giftmüll und fühlen uns von der Politik im Regen stehen gelassen“, so abschließend Goriupp. Die Abfallservice-Firma FCC konnten wir bis Redaktionsschluss für ein Statement leider nicht erreichen.

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