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28. Juni 2021

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- Zwei Discgolf-Stationen kommen in Graz - 22 Millionen Euro für Grazer Flughafen - Auwiesen: Froh, dass es das Erholungsgebiet gibt - Alte Brücke in Ries um 15.000 Euro saniert - Tippsicheres Schildkröten-Orakel - Vorrang für geimpfte Landesbewerber

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4 graz www.grazer.at 28. JUNI 2021 Michi Picha betreibt „Michis Würstlstrand“ auf den Grazer Auwiesen. Er sorgt rundum für Ordnung, räumt Müll weg und hilft wo er nur kann. KK Auwiesen: Froh, dass es das Erholungsgebiet gibt AUFREGUNG. Nach Bericht im „Grazer“: Auwiesen-Benützer protestieren gegen Bezirksvorsteher. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Von Besuchermassen, die am Wochenende auf die Auwiesen im Süden von Graz strömen war am Sonntag in der Printausgabe des „Grazers“ in einem kritischen Hilferuf vom Liebenauer Bezirksvorsteher Karl Christian Kvas die Rede. Kvas sprach von zu vielen Menschen, die mit Sack und Pack auf die Auwiesen strömen, dort grillen und viel Mühl zurücklassen und davon, dass die Bevölkerung rund um die Auwiesen in Aufregung ist. Michi vom Würstlstrand Völlig anders sieht das die Grazer VP-Gemeinderätin Ingrid Heuberger, die nahezu täglich mit ihrem Hund zu den Auwiesen geht und die Situation völlig anders darstellt als ihr Parteikollege Kvas. Heuberger: „Ich bin wie viele unserer Mitbewohner sehr dankbar, dass es freie Gelände wie öffentli- che Parkanlagen, die Auwiesen im Süden der Stadt oder auch Kalkleiten in Norden gibt, wo ganze Familien mit ihren Kindern im Freien sonnige freie Tage verbringen dürfen. Das sind sehr oft Familien in Kleinwohnungen ohne Balkon oder Grünflächen, meist an verkehrsreichen Straßen und ohne Klimaanlagen oder teuren Komfort.“ Heuberger sieht die Müllentsorgung nach den Wochenenden als geregelt und spricht den Holding- Müllmännern ein großes Lob aus. Und die von Kvas geforderte Sportmeile ist laut Heuberger längst vorhanden. Ein großes Dankeschön spricht Heuberger auch dem „Michi vom Würstlstrand“ aus. Michi Picha betreibt am Auwiesenstrand seit fünf Jahren einen beliebten Würstelstand. Heuberger: „Michi ist mit seinem privaten Kühlwagen über die Sommermonate täglich vor Ort und achtet auch auch stets rauf die Geschehnisse auf der Wiese in seinem Umfeld! Er sammelt auch Müll auf.“ Stadtrat Günter Riegler (l.) und der Bezirksvorsteher von Ries, Josef Schuster, freuen sich sehr über die neu sanierte Brücke im Grazer Bezirk Ries. KK Alte Brücke in Ries um 15.000 Euro saniert NEU. Eine in die Jahre gekommene Brücke im Stiftingtal wurde von Stadt und Diözese renoviert. Von Vojo Radkovic & Valentina Gartner redaktion@grazer.at In Sachen Sanierung und Renovierung ist man in den Grazer Stadtbezirken immer sehr engagiert – bekanntlich geht Sicherheit ja auch vor. Gerade im Bezirk Ries bemüht man sich schon seit Jahren entlang des Leonhardbachs. Gerade nach den heftigen Unwettern im letzten Jahr gab es einige renovierungsbedürftige Stellen entlang des Bachs. Nachdem die Stadt Graz im Jahr 2009 neben anderen Naherholungsgebieten auch das Waldgrundstück Ries-Stifting gepachtet hat, wurde immer wieder versucht, eine nachhaltige Lösung zur Sicherstellung der Erreichbarkeit des Waldgrundstückes auch von der Stiftingtalstraße aus sicherzustellen. Im Jahr 2011 konnte dieser Zugang über die Brücke zur Hauszufahrt Stiftingtalstraße 108 sicherge- stellt werden. Nachdem die Brücke nunmehr in die Jahre gekommen war und die Anrainer gemeinsam mit der Stadt Graz und der Diözese Graz-Seckau eine Sanierung der alten Brücke in die Wege geleitet haben, konnte diese heuer renoviert werden und somit der Zugang zum Naherholungsgebiet Ries- Stifting nachhaltig sichergestellt werden. 15.000 Euro „Ab sofort ist der Zugang zum Wald von Seite der Stiftingtalstraße auf Höhe Kollonitschstraße gesichert! Die Sanierung der Brücke erfolgte mit Hilfe des zuständigen Stadtrats Günter Riegler und des GBG-Chefs Günter Hirner“, freut sich der Bezirksvorsteher von Ries Josef Schuster. Die Kosten für die Sanierung betrugen rund 15.000 Euro und wurden unter den Anrainern, der Diözese Graz-Seckau und der Stadt Graz aufgeteilt. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

28. JUNI 2021 www.grazer.at graz 5 Tippsicheres Schildkröten-Orakel COOL. Seit Kurzem gibt es im Center West eine Carolina-Dosenschildkröte, die auf die Sieger bei der Fußball-EM tippt. Der mindestens 50 Jahre alte Herr hat bisher alle Finalphasen-Spiele richtig vorhergesagt. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Bei der diesjährigen Fußballeuropameisterschaft hat es durchaus schon einige Überraschungen gegeben. Mit einem Sieg der Tschechen über die Niederländer haben beispielsweise wohl die wenigsten gerechnet. Einer schon: Sigmund, eine mindestens fünfzig Jahre alte Corolina-Dosenschildkröte, die im Center West gerade als Orakel für Begeisterung sorgt. Der Herr aus dem Grazer Zoo „Turtle Island“ hat bisher tatsächlich alle Finalphasen-Spiele richtig getippt. Der Tippvorgang selbst ist für Sigmund ein kulinarischer Leckerbissen: In den beiden im Terrarium aufgestellten Toren, die die aufeinander treffenden Mann- schaften symbolisieren, werden Erdbeeren versteckt – Sigmunds Lieblingsspeise. Festgelegt wird der Tipp, je nachdem für welches Tor bzw. für welche Mannschaft er sich entscheidet. Getippt wird um 15 Uhr Noch bis 10. Juli kann man die Schildkröte im Center West besuchen, jeweils um 15 Uhr wird getippt. Dabei möchte der Herr auch auf das Aussterben vieler seiner Artgenossen aufmerksam machen. Vor Ort kann auch für die Grazer Einrichtung gespendet werden. „Schildkröten sind Einzelgänger und leiden nicht an Einsamkeit. Sigmund findet im Center West beste und tiergerechte Bedingungen vor. Generell ist er stressunempfindlich, sehr aufgeweckt und neugierig“, so Zoo-Leiter Peter Praschag. Sigmund fühlt sich im Center West pudelwohl. Bisher hat er alle k.o.-Phasen-Spiele richtig getippt. Mal sehen, ob die Glückssträhne anhält. CENTER WEST BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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