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28. Juli 2021

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- Nach tragischem Unfall: Fünf weitere Bahnübergänge in Graz werden bald gesichert - Summer in the City: Sandskulpturen vor dem Rathaus - Neues Online-Portal der Uni Graz zeigt Fortschritt des Klimawandels - Zwist um Amazon-Zentrum geht weiter - Heute geht's beim Stadtpokal um den Titel

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 28. JULI 2021 Nach tragischem Unfall Hohensinner und Muhr (ganz links) überraschten die Sturm Damen. MCG Zehn Jahre SK Sturm Damen ■ Die Sturm Damen feiern ihr 10-jähriges Jubiläum. MCG-Vorständin Barbara Muhr und Sportstadtrat Kurt Hohensinner kamen heute zum Gratulieren. Als Geschenk gab‘s einen Gutschein für ein Heimspiel in der Merkur Arena in der Saison 2021/2022. Die Damen kicken mittlerweile auf höchstem Niveau: In den letzten sieben Jahren erreichten sie immer Platz zwei oder drei in der Bundesliga. Fünf weitere Bahnübergänge in Graz werden bald gesichert Die gefährliche Eisenbahnkreuzung Grottenhofstraße ist inzwischen durch eine Schrankenanlage gesichert. GKB TRAGISCH. Gestern kam es auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Straßgang wieder zu einem tödlichen Unfall. Seit Jahren arbeitet die GKB an einer sicheren Gesamtlösung mit Unterführungen. Fünf Kreuzungen werden jetzt entschärft. Die Zahl positiver Coronatests nahm zuletzt wieder zu. GETTY Corona-Zahlen in Graz & GU ■ Die Corona-Zahlen in Graz sind von Montag auf heute wieder angestiegen. Die Sieben- Tages-Inzidenz liegt bei 36,4 Fällen pro 100.000 Einwohner (Montag: 27,8), in Graz-Umgebung bei 42,4. Der Steiermark- Schnitt beträgt 24,1. Das höchste Infektionsgeschehen nach Graz und Graz-Umgebung hat Voitsberg mit 29,4, das niedrigste Murau mit 7,3. 314 Menschen sind bisher in Graz mit Corona gestorben, 253 in GU. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Kurz nach 15.30 Uhr ereignete sich gestern am Bahnübergang Harter Straße wieder ein tragischer Unfall: Ein 85-jähriger Pensionist übersah vermutlich das Rotlicht der Signalanlage, fuhr mit seinem Behindertenfahrzeug in die Kreuzung und wurde trotz Notbremsung vom Zug erfasst. Der Mann, der in einem betreuten Wohnheim gelebt haben dürfte, war auf der Stelle tot. Das Ereignis weckte bei vielen wieder Erinnerungen an das Zugunglück von September 2018: Ein Linienbus kollidierte damls in der Grottenhofstraße mit einem Zug. Die Buslenkerin verstarb, es gab acht Schwerverletzte. Der Bahnübergang ist inzwischen durch eine Schrankenanlage gesichert, von der GKB gibt es im Stadtgebiet aber noch immer acht ohne Schranken. Seit Jahren arbeitet man allerdings daran, das Gefahrenpotential zu reduzieren. „Wir streben eine Gesamtlösung für alle unsere zwölf Bahnübergänge an“, so Marketingleiter Ernst Suppan. Dazu ist man mit Stadt und Land gerade auf der Suche nach einer geeigneten Lösung für jeden einzelnen Standort. Der Endbericht einer verkehrsplanerischen Untersuchung zu „Querungen von Straßen mit den S-Bahnlinien der GKB im Grazer Streckenabschnitt“ liegt bereits vor und soll demnächst präsentiert werden. Unterführungen Was man jetzt schon zu den Ergebnissen dieser Machbarkeitsstudie, die von GKB, Stadt Graz, Land Steiermark und mehreren Ziviltechnikerbüros erstellt wurde, sagen kann: Alle zwölf Bahnübergänge könnten aus technischer Sicht durch eine Unterführung gesichert werden. Für jeden einzelnen Standort wer- den drei verschiedene Lösungen vorgeschlagen, die nach Priorität gereiht sind. „Eine Unterführung ist für alle Partikularinteressen die beste Lösung“, erklärt Suppan. „Sie ist nicht nur die sicherste Variante, sondern kommt auch Anrainern und Pendlern zu Gute, da keine so langen Wartezeiten entstehen, wie bei Schranken.“ Aktuell wird laut Bürgermeisterbüro über die Finanzierung verhandelt. Im Rahmen des Steiermark-Paketes des Bundes sollen so schnell wie möglich fünf Kreuzungen gesichert werden. Die Standorte ergeben sich nach Prioritätenreihung des Berichts. Ganz vorne steht da die Grottenhofstraße, wo der Unfall 2018 stattgefunden hat. Danach folgt die Eisenbahnkreuzung Kärtner Straße. Beide Unterführungen sollten laut GKB bis längstens 2025 realisiert werden. Reininghaus und Gradnerstraße folgen dann bis 2027 bzw. 2030.

28. JULI 2021 www.grazer.at Summer in the City: graz 3 Sandskulpturen vor Rathaus SCHÖN. Passend zum laufenden Sportjahr gestalten international bekannte Künstler Anfang August davon inspirierte Sandskulpturen vor dem Grazer Rathaus. Sie sind bis 22. August zu besichtigen. Sandkünstler Leonardo Ugolini sorgte letztes Jahr für Begeisterung. STADT GRAZ/FISCHER Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Graz, aber auch der Rest der Welt, steht heuer ganz im Zeichen des Sports: Das Sportjahr bewegt seit März tausende Grazer, die Fußball-Europameisterschaft und die aktuellen Olympischen Spiele begeistern den gesamten Planeten – und mit dem Ironman in Graz und der ersten Special Olympics Tanzsport- Weltmeisterschaft stehen in der Landeshauptstadt noch einige Highlights an. Davon inspiriert schaffen bald vier weltbekannte Künstler traumhafte Skulpturen zum Thema Sport aus über hundert Tonnen Sand. Arbeiten laufen In akribischer Feinarbeit werden die Holländerin Marielle Heesels, der Belgier David Enguerrand, der Italiener Leonardo Ugolini und heuer erstmals auch der japanische Künstler Katsuhiko Chaen zum Staunen bringen. Vom 3. bis 8. August kann man die vier Künstler dabei direkt beobachten, danach sind die fertigen Sandskulpturen noch bis 22. August vor dem Rathaus zu bewundern und besichtigen. Bürgermeister Siegfried Nagl zeigt sich von der Aktion überzeugt: „Der Sommer ist auch heuer wieder die Grazer Jahreszeit zum Stadterleben. Passend zum ausgerufenen Sportjahr 2021 regieren im August Sand und Sport den Grazer Hauptplatz und setzen einen weiteren Impuls, Zeit in unserer faszinierenden Innenstadt zu verbringen.“ Buch zur Menschenrechtsstadt PRÄSENTATION. Respektvolles Miteinander: Anlässlich der Feier zu 20 Jahre Menschenrechtsstadt Graz wurde gestern das Buch „Respekt. Vielfalt in Würde leben“ im Styria Center präsentiert. Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Was in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht, wird in der Stadt Graz gelebt: Seit 2001 ist Graz Menschenrechtsstadt und zur Feier dieses Jubiläums wurde das Buch „Respekt. Vielfalt in Würde leben“ präsentiert. Unter Beisein der Grazer Menschenrechtscommunity warf man einen Blick auf die vergangenen 20 Jahre Menschenrechtsstadt Graz und wagte einen Ausblick auf die Zukunft. Herausgeber des Buches Bürgermeister Siegfried Nagl unterstrich den Grazer Weg der Menschenrechte, der auf einem Miteinander von Zivilgesellschaft, Universitäten, Verwaltung und Politik fußt: „Dieser gemeinsame Einsatz ist notwendig, denn es gibt auf so vielen Ebenen etwas zu tun, um ein friedliches Zusammenleben in einer Stadt zu ermöglichen. Wenn wir von Menschenrechten sprechen, stehen wir vor grundsätzlich zeitlosen Herausforderungen, wie die Unantastbarkeit und Unteilbarkeit der menschlichen Würde.“ Das Buch ist ein lebendiges Portrait der Menschenrechtsszene Graz das zeigt, welche Defizite es abzubauen gilt und welche Herausforderungen in Zukunft zu erwarten sind. Zu erwerben im Styria Verlag. Mehr dazu auf graz.at. Herausgeber Bürgermeister Siegfried Nagl bei der Präsentation des Buches „Repekt. Vielfalt in Würde leben“ im Jubiläumsjahr. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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