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28. Jänner 2021

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- Haubenkoch Daniel Marg übernimmt das Grazer Eckstein - Land Steiermark bestellt einen Mountainbike-Koordinator - Zara verlässt mitten im Lockdown die Grazer Innenstadt - Mehr Anzeigen gegen Corona-Verstöße in der Steiermark

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2 graz www.grazer.at 28. JÄNNER 2021 Haubenkoch Daniel Marg übernimmt das Eckstein Legendäres Szene-Lokal kommt zurück: Ab dem kommenden Sommer wird es wieder lauschige Abende im Gastgarten am Eckstein geben. GRAZ TOURISMUS, LUEF, JAUK GASTRONEWS. Daniel Marg vom Miss Cho und Pink Elephant eröffnet das ehemalige Eckstein neu. Unter dem Motto „Futtern wie bei Muttern“ möchte er den Grazern seine norddeutsche Heimat näher bringen. Ein gemütliches Lokal im Kneipenstil ist geplant. Unterstützt wird er von Gernot Vorraber aus dem Operncafé Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Im April 2020 musste das Szene-Restaurant Eckstein unter der Leitung von Albert Kriwetz Konkurs anmelden. Jetzt erweckt ein bekannter Haubenkoch das Lokal, das in Graz einfach jeder kennt, zu neuem Leben: Daniel Marg, der sich im Miss Cho und zuletzt auch Pink Elephant einen Namen Daniel Marg gemacht hat, wird übernehmen. Unterstützt wird er von Gernot Büttner-Vorraber, der seit September zusammen mit Alexander Robin auch das Operncafé führt. Bei den Lokal-Namen dürfte es schon klingeln. Als Investoren stehen Judith und Gerald Schwarz im Hintergrund. Und dort möchten sie auch bleiben. Marg und Vorraber sollen in der ersten Reihe ein Konzept ganz nach ihren Vorstellungen verwirklichen, sie unterstützen, wo sie können. Und auch ein anderer bekannter Grazer Gastronom mischt in gewisser Weise mit: Günter Ganster, der das MM und Operncafé ja vor der aiola-Family unter seinen Fittichen hatte, hat das Restaurant von Ex-Eckstein- Chef Michael Schunko übernommen und vermietet es nun weiter. Man kann sagen: Graz ist ein Dorf! Hamburg in Graz Jedenfalls soll es Mitte des Jahres los gehen. Momentan werden schon Küche und Umbau geplant. „Wir hoffen, dass wir im Sommer aufsperren können, ohne dass wir noch einen Lockdown mitmachen müssen“, so Marg, der sich schon auf den großen Gastgarten freut. Bis dahin soll nicht nur der ganze Gastraum neu gestaltet, sondern auch ein neuer Name gefunden werden. Das Motto steht aber schon fest: „Futtern wie bei Muttern!“, verrät der Koch, der seine norddeutsche Heimat in das Konzept einbringen möchte. Es soll also ein bisschen Hamburg auf die Teller der Grazer kommen – so wie er selbst das Kochen bei Mama und Oma gelernt hat. „Eine schöne Kneipe“ ist das Ziel: ruhig und gediegen, weniger pompös und glamourös als die anderen Lokale, in denen er den Kochlöffel schwingt. „Hauben waren eigentlich nie mein Ziel. Ich möchte gute, qualitativ hochwertige und kreative Gerichte bieten! Das neue Restaurant wird jetzt keine Hochküche haben, aber auf die besten Produkte aus der Region lege ich natürlich trotzdem wert“, stellt Marg klar. „Wichtig ist es mir, dass das Lokal voll ist und die Leute einen schönen Abend dort verbringen können!“ Gernot Vorraber

28. JÄNNER 2021 www.grazer.at graz 3 Seit gestern ist die Grazer 7-Tages Inzidenz leicht gesunken. GETTY Aktuelle Grazer Corona-Zahlen ■ Die Infektionszahlen sinken leicht. Die Sieben-Tages- Inzidenz liegt heute in Graz bei 77,3 Fällen pro 100.000 Einwohner, in Graz-Umgebung bei 86,5 Fällen. Der Steiermark- Durchschnitt beträgt aktuell 107,6. Inzwischen gibt es laut AGES steiermarkweit schon 1.581 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. In Graz sind bisher 231 Menschen verstorben, auf die Einwohnerzahl gerechnet sind es 79,4 pro 100.000 Einwohner. Stammzellenspender sollen die Chancen von Krebspatienten erhöhen. KK Stammzellen: Spender gesucht ■ Zwei Wochen noch, dann steht wieder der Valentinstag bevor. Nur einen Tag später, am 15.2. findet – deutlich weniger beachtet – der internationale Kinderkrebstag statt. In Gratwein-Straßengel organisiert die SPÖ heuer gemeinsam mit dem Verein „Geben für Leben“ eine Stammzellenspender-Typisierungsaktion. Direkt am Valentinstag können sich Interessierte in der Straßengler Halle von 11 bis 16 Uhr mittels Blutabnahme oder Mundhöhlenabstrich als Spender typisieren lassen. Ex-Profisportler im Amt Steiermark bestellt Mountainbike- Koordinator Mountainbike-Koordinator Markus Pekoll gemeinsam mit Sportlandesrat Christopher Drexler. LAND STEIERMARK/STREIBL NEU. Nachdem der Radsport sich immer größerer Beliebtheit erfreut, nehmen auch Konflikte stetig zu. Die Steiermark bekommt nun einen eigenen Mountainbike-Koordinator. Thema ist auch die Anbindung von Graz. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Nicht erst seit der Corona- Pandemie erfreut sich der Radsport eines wohl noch nie dagewesenen Booms. Gleichzeitig erwachsen aus der steigenden Anzahl an Radfahrern, die in die Natur, die Wälder und Berge strömen, auch neue Herausforderungen – sei es in Absprache mit Wald- und Grundbesitzern, mit Sportlern, Politik oder bezüglich der vorhandenen Infrastruktur. Um diesem immer wichtiger werdenden Konfliktfeldern Rechnung zu tragen, auch weil sich in der Steiermark besonders viel Wald in Privatbesitz befindet, wurde heute mit dem Ex-Mountainbike- Profi Markus Pekoll der steirische Mountainbike-Koordinator präsentiert. Ab 15. Februar soll er die neue Funktion ausüben. Allround-Talent Davor setzte sich der 33-jährige Pekoll im Auswahlprozess gegen 78 Bewerber durch. Sport-Landesrat Christopher Drexler sparte daher nicht mit Vorschusslorbeeren: „Als höchst erfolgreicher ehemaliger Mountainbike-Profi mit Ausbildung, Erfahrung und Sensibilität für Land- und Forstwirtschaft bringt Markus Pekoll das Rüstzeug mit, Verständnis für die oftmals diametral erscheinenden Interessen rund um den Mountainbike- Sport zu schaffen.“ Denn Koordination wird gebraucht: „Mehr Sportlerinnen und Sportler und gleichzeitig weiterhin wenige offiziell ausgeschilderte Strecken – das birgt natürlich gerade bei einem Sport, der vorrangig im Gelände ausgeübt wird, erhebliches Konfliktpotential“, so der Landesrat. Pekoll habe bereits jetzt einen Plan für die ersten 100 Tage vorgelegt. Verbesserungen „In erster Linie ist es wichtig, den Ball flach zu halten und an den Rahmenbedingungen und Strukturen zu arbeiten“, betonte der neue Koordinator. Dabei sei es in den nächsten Monaten wichtig, Gespräche zu führen, um die Interessen von Waldbesitzern, Forstwirtschaft, Jugend und Sportlern zu koordinieren und Lösungen zu suchen. „Die Basis für eine starke Infrastruktur ist aufgrund der Topographie und den Grundvoraussetzungen vorhanden. Es gibt zwar noch viele weiße Flecken, aber in Graz beispielsweise schon eine sehr aktive Mountainbike-Szene.“ Vorgespräche, um gerade Grazer Mountainbike-Begeisterten mehr Möglichkeiten zu bieten, sind gerade schon im Gange, hier wollte der neue Koordinator aber noch keine Details nennen. Insgesamt soll das Streckennetz jedenfalls ausgebaut werden. Mountainbike Zahlen und Daten: ■ E-Bike-Verkäufe wuchsen 2020 europaweit um 25% an. ■ 11 Millionen Follower haben die Top-7 Mountainbike-Influencer. ■ 87% des Waldes in der Steiermark sind in Privatbesitz. Nur in Portugal gibt es mehr privaten Waldbesitz als in Österreich. ■ Markus Pekoll war unter anderem Europameister im Mountainbike-Downhill und mehrfacher Staatsmeister.

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