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28. Jänner 2018

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- Zu kurze Ampel-Grünphasen: Grazer Senioren sehen rot - Stadt Graz sorgt für mehr Transparenz - Bund plant Schule für Hochbegabte - Neue Feinstaub-Karte - Graz ist Zentrum der Videospiel-Welt - Neue Geschäfte eröffnen in Graz

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36 sport graz www.grazer.at 28. JÄNNER 2018 36 redaktion@grazer.at Sightseeing geht sich halt nicht aus.“ Oliver Marach über die „Nachteile“ seines Durchmarsches ins Doppel-Finale bei den Australien Open. GEPA So viel Geld wie noch 9000 Euro wurden im Citypark per Scheck übergeben. KK Radeln mit Herz ■ Kürzlich kam es im Citypark zur Spenden-Scheckübergabe der Aktion „Radeln für die Hoffnung“ zugunsten des Vereins „Herzkinder Österreichs“. Dank den beteiligten Profi- und Hobbysportlern, die acht Stunden lang auf Ergometern, Walzen und Laufbändern zusammen viele Kilometer machten, kamen 9000 Euro zusammen. Mehr als zwei Millionen Euro an Fördermitteln macht die Stadt Graz heuer für Jugendsportler locker. THINKSTOCK En garde bei Alt & Jung SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir wöchentliche eine neue Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Fechten! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at En garde!“, heißt es beim Steiermärkischen Landesfechtclub Graz, wo noch mit Florett, Degen und Säbel gefochten wird. Damit ist der Fechtverein der einzige in der Steiermark, der seine Mitglieder noch in allen drei Waffen ausbildet. Nicht nur diese Besonderheit spricht für den Verein, sondern auch die Tatsache, dass er mit seiner bald 400-jährigen Geschichte der zweitälteste Verein der Welt ist und nach wie vor über 100 Mitglieder zählt. Bei elf ausgebildeten Fechttrainern bleiben natürlich auch die Erfolge nicht auf der Stre- cke: Insgesamt hat der Verein 25 Staatsmeisterschaften gewonnen und kann mit Robert Blaschka einen Olympiateilnehmer zu den Mitgliedern zählen. Markus Mareich, Präsident des Vereins, erklärt, warum Fechten so viele Leute begeistert: „Beim Fechten zählen vor allem Reaktion, Konzentration und Taktik: Es ist also fast wie sehr schnelles Schach! Um zu beginnen, benötigt man deswegen auch kaum sportliche Erfahrung. Außerdem spielt das Alter bei uns keine Rolle, denn los geht es ab sieben Jahren und nach oben hin ist alles offen.“ Alle Infos zu den steirischen Fechtvereinen findet man im Internet unter: www.oefv.com. Gemma, Grazer www.grazer.at Markus Mareich, Präsident des Vereins, freut sich über Interessierte beim Probetraining. Infos zum Verein findet man unter: www.fechtclub.at. SCHAUER

28. JÄNNER 2018 www.grazer.at sport graz 37 HERO➜ Marco Dallago, Crashed-Ice-Athlet Der Grazer siegte vor 120.000 Fans in St. Paul/Minnesota beim größten Rennen der Crashed-Ice-Serie! GEPA (2) nie für die Jugend Jakob Jantscher, Fußballer Die Transferzeit endet bald, der Grazer hat bis jetzt aber noch keinen Klub – die Zeit drängt! ZERO ➜ MILLIONEN. Mit so viel Geld wie noch nie fördert die Stadt heuer junge Sportler. 8500 Jugendliche profitierten 2017 von den Förderungen. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Den Jugendsport in Graz optimal zu unterstützen, hat sich die Stadt vor einigen Jahren auf ihre Fahnen geschrieben. Dazu wurde das Sportfördersystem umgekrempelt und auf Jugendsportler ausgerichtet. Und heuer gibt’s für den Jugendsport so viel Geld wie noch nie: Erstmals seit Jahren wurde das Budget des Sportressorts von Stadtrat Kurt Hohensinner um eine halbe Million Euro erhöht – damit stehen 3,5 Millionen für den Grazer Sport zur Verfügung. Zwei Drittel dieser Summe – also rund zwei Millionen Euro – fließen heuer in den Jugendsport. Die Stadt fördert Einzelsportarten pro Kopf mit 85 Euro, falls an Meisterschaften teilgenommen wird, bzw. mit 45 Euro, wenn nur trainiert wird. Für Teamsportarten gibt es pro Jugendgruppe 1100 Euro. Über diese Jugendförderung wurden im Vorjahr mehr als 300 Sportvereine mit mehr als 8500 jugendlichen Mitgliedern unterstützt, 750.000 Euro machte die gesamte Fördersumme aus. Dazu kamen neben 250.000 Euro für 7000 Plätze in den Jugendsportkursen des Sportamts noch diverse Zuschüsse für Schülerspiele, EM- und WM-Teilnahmen. Ein weiterer Bestandteil der Sportfördermittel ist die Mietförderung, die 2016 mit Hilfe von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer eingeführt wurde. Sie soll sicherstellen, dass sich Nachwuchssportler die Nutzung der Grazer Sporthallen und -plätze leisten können. Laut Hohensinner werden „pro Jahr rund 1,1 Millionen Euro für Mieten im Jugendsport ausgegeben. Im Rahmen der Mietförderung stellen wir den Vereinen bis zu 285.000 Euro zur Verfügung. Damit stützen wir rund ein Viertel der tatsächlichen Mietkosten im Jugendsport.“ Die U8-Spieler vom SV Gratwein/ Straßengel sind topmotiviert. KK Jungkicker bei „Mozart Trophy“ ■ Große Freude für die U8 des SV Gratwein und Straßengel: Die Nachwuchs-Kicker nehmen an der „Mozart Trophy“ (19. bis 20. Mai, Salzburg) teil. Zudem konnte man die Firmen „Saubermacher“ und „Hofmann Personalleasing“ als Dressen-Sponsoren gewinnen! Von wegen „Eis-Prinzessin“ NACHWUCHS. Die NHL freut sich über talentierten weiblichen Zulauf beim Nachwuchs-Eishockey. Jetzt „lockt“ man auch Migranten-Kinder aufs Eis. Im Grazer Nachwuchs-Eishockey der NHL bieten Mädels den Buben Paroli. NHL Von Philipp Braunegger redaktion@grazer.at Der Zulauf ist so gut wie noch nie bei uns!“, freut sich NHL (Nationale Hockey Liga)-Obmann Siegfried Hinterleitner über die vielen eishockeybegeisterten Kinder, die in der Pacherner Eishalle den Puck übers Eis jagen. Was auffällt: „Immer mehr Mädchen sind dabei!“ Das bestätigt auch Schriftführer Wolfgang Ebner: „Unter unseren 120 aktiven Nachwuchsspielern sind bereits einige Mädchen – auch als Leistungs trägerinnen!“ Den Zulauf erklärt man sich von NHL- Seite durch den Effekt der Damen-WM und EM-Turniere, die, so Ebner, „einen Boom-Effekt auslösen wie bei den Fußballerinnen“. Ein wichtiger Punkt, der das Interesse von Mädchen (und natürlich nach wie vor Buben) derart steigert, ist auch das „Learn to Play“-System, bei dem ohne Wertung gespielt wird. Hinterleitner: „Hier kommen alle Jahrgänge zu uns – ab einem gewissen Alter, etwa 13, kommt man bei Top-Clubs wie den 99ers schwer unter, wenn man Anfänger ist.“ Das nächste Vorhaben der NHL-Macher: „Wir treten jetzt vermehrt an Schulen heran, um auch Migranten-Kinder für Eishockey zu begeistern. Für Kinder aus Syrien ist das ja quasi ein exotischer Sport.“

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