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28. Jänner 2018

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- Zu kurze Ampel-Grünphasen: Grazer Senioren sehen rot - Stadt Graz sorgt für mehr Transparenz - Bund plant Schule für Hochbegabte - Neue Feinstaub-Karte - Graz ist Zentrum der Videospiel-Welt - Neue Geschäfte eröffnen in Graz

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eco Daniel Windisch 22 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 Unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern bei Weitem übertroffen.“ Rektorin Christa Neuper zum Erfolg des Talentcenters, an dem die Uni Graz beteiligt ist KF UNI GRAZ www.grazer.at 28. JÄNNER 2018 G. Bichler (2. v. r.) mit dem Antenne-Muntermacher-Team JÖRGLER Antenne ist top ■■ Fast jeder dritte Steirer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren hört täglich Antenne Steiermark. Der aktuelle Radiotest weist der Antenne eine Tagesreichweite von rund 30 Prozent aus. Antenne- Steiermark-Geschäftsführer Gottfried Bichler und sein Team sind hocherfreut: „Wir konnten unsere Pole Position erfolgreich halten, darauf sind wir sehr stolz.“ Stadt und Land im Gründer-Fieber Auf der Überholspur: Beinahe jede zweite Neugründung im Steirerland geht bereits aufs Konto einer Frau. THINKSTOCK S E R V I C E Kurz und bündig Rekord-Ansturm In Graz fand kürzlich die 34. Häusl bauermesse statt. Mit von der Partie war auch heuer das Team von Rekord Fenster. Das qualitativ hochwertige Sortiment inklusive 20 Jahren Langzeit- Garantie auf Fenster und Türen hätte ihrem Stand einen Rekord- Ansturm beschert, freut sich Anita Maitz, Geschäftsführerin von Rekord Graz und Weitendorf Rekord- Schauräume. Anita und Wolfgang Maitz auf der Grazer Häuslbauermesse REKORD Die Lena-Hoschek-Models wurden von Hairdreams gestylt. GETTY IMAGES Echthaar-Experten Unter dem Motto „Wintergarden“ zeigte die Grazer Star-Designerin Lena Hoschek im Rahmen der Berlin Fashion Week ihre neue Herbst-/Winterkollektion. Für die mondänen „messy bun“-Frisuren der Laufstegmodels zeichnete erneut der Grazer Echthaarspezialist Hairdreams verantwortlich, der die Eigenhaare der Models mit Echthaaren verlängerte bzw. verdichtete. Beim Styling der Models wurden Hairdreams Head of Hair Sandra Schmidbauer und Art Director Cati Hucke von Stylisten des langjährigen Berliner Hairdreams-Partners D Machts Group unterstützt. Tourismus-Rekord Das Jahr 2017 bescherte Graz einen neuen Tourismusrekord. Mit 1.161.095 Nächtigungen sei das Ergebnis von 2016 nochmals um 3,2 Prozent oder 35.723 Nächtigungen überboten worden, freuten sich Bürgermeister Siegfried Nagl und Graz-Tourismus- Chef Dieter Hardt-Stremayr. Besonders positiv wirkten sich die Special Olympics im März mit 25.000 Buchungen aus. Dank der guten Konjunkturlage zog auch die Geschäftsreisetätigkeit an, dazu fanden 168 Tagungen mit über 53.000 Teilnehmern aus aller Welt in der Murstadt statt. Freude bei Siegfried Nagl (l.) und Dieter Hardt-Stremayr GRAZ TOURISMUS/SCHIFFER Sechs Millionen Menschen fuhren 2017 mit den GKB-S-Bahn-Linien. Eisenbahn-Bilanz Eine positive Bilanz zieht die Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH (GKB) fürs Jahr 2017. Sechs Millionen Fahrgäste nutzten die drei S-Bahn-Linien der GKB, das ist ein Plus von 1,92 Prozent im Vergleich zu 2016. Insgesamt beförderten die Züge und Busse der GKB im letzten Jahr mehr als zwölf Millionen Fahrgäste. Seit Dezember 2017 verbindet die GKB gemeinsam mit ihrem Partner RegioJet die Hauptstädte Wien und Prag. Heuer feiert die GKB ihr 20-jähriges Jubiläum als eigenständiges Eisenbahninfrastrukturunternehmen.

28. JÄNNER 2018 www.grazer.at eco 23 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Bohnenkaffee +11,6 % Teurer Genuss: Der Aufwärtstrend bei den Preisen für Bohnenkaffee hält seit gut einem Jahr an. LED-Lampe –8,4 % LED-Leuchtmittel gelten nicht nur im Betrieb als günstiger – auch die Anschaffung wird immer billiger. BILLIGER ➜ NEU IM GESCHÄFT. Das Steirerland feiert einen neuen Rekord bei den Unternehmensgründungen. Auch die Grazer Gründer waren eifrig: In der Murstadt legten die Neugründungen seit 2012 um 25 Prozent zu! Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at So viele Unternehmensgründungen gab’s im Steirerland noch nie: Laut aktuellen Zahlen der steirischen Wirtschaftskammer erblickten im Vorjahr 4149 neue Unternehmen das Licht der Wirtschaftswelt, im Vergleich zum Jahr 2016 ist das ein Zuwachs von 5,5 Prozent – und ein neuer Rekord. Zum landesweiten Topergebnis trug Graz mit einer eigenen Bestmarke ganz entscheidend bei: In der Murstadt wurden im Vorjahr 1197 neue Unternehmen gegründet, ein Plus von 8,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. Und verglichen mit dem Jahr 2012 steht sogar ein Plus von 25 Prozent zu Buche! Mitverantwortlich für den Grün- derboom ist die wachsende Gründungsfreudigkeit der Frauen. Sie zeichneten 2017 für 47,1 Prozent der Gründungen verantwortlich, 2016 waren es 46,9 Prozent. Was bewegt Gründerinnen und Gründer zum Schritt in die Selbstständigkeit? Wie eine Befragung der WK zeigt, sind die beiden Hauptmotive eine flexib le Zeit- und Lebensgestaltung (67 Prozent) sowie der eigene Chef sein zu können (65,5 Prozent). Junge Gründer Die Gründer werden indes immer jünger: Das Durchschnittsalter sank im Vorjahr von 36,7 auf 35,8 Jahre. Am fleißigsten gründen die 30- bis 40-Jährigen, auf diese Altersgruppe entfallen 32,2 Prozent der „neugeborenen“ Betriebe. Es folgen 20- bis 30-Jährige (29,5 Pro- zent), 40- bis 50-Jährige (21,8 Prozent) und 50- bis 60-Jährige (11,6 Prozent). 3,2 Prozent der Gründer sind älter als 60, weitere 1,9 Prozent jünger als 20 Jahre. Die große Mehrheit (76,3 Prozent) der Neo- Firmen wurde als Einzelunternehmen gegründet. Nach Sparten aufgeschlüsselt entfielen 41,8 Prozent der Neugründungen aufs Gewerbe und Handwerk, 26 Prozent auf den Handel und 18,5 Prozent auf Information und Consulting. Beachtlich: 79,1 Prozent der Neugründungen überleben die ersten drei Jahre. 67,7 Prozent sind auch nach fünf Jahren noch im Geschäft. Und 59,7 Prozent können den siebenten Geburtstag feiern. Viele Beratungen „Ein höchst erfreulicher Trend“, jubelt WK-Präsident Josef Herk. „Der konjunkturelle Aufschwung fördert auch die Dynamik im Gründerbereich, den wir in den vergangenen Jahren durch unser bewährtes Serviceangebot nochmals verstärkt haben.“ Das kann Michaela Steinwidder, Leiterin des Gründerservice der WK, bestätigen: „Exakt 48.791 Gründerberatungen stehen für 2017 im Gründerservice und den Regionalstellen in der gesamten Steiermark zu Buche.“ Herk will sich freilich für weitere Vereinfachungen für Gründer einsetzen. Unter anderem pocht er auf die automatisierte Vergabe von UID-Nummern und die digitale Firmenbucheintragung – beides würde „eine noch schnellere Gründung ermöglichen“. Klares Statement für Print! GEGEN TRENDS. Der Medienkonzern Styria vermeldet für 2017 entgegen allen Trends positive Ergebnisse im Bereich Print, investiert 30 Millionen Euro in Print und forciert die digitale Entwicklung. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Wenn man bedenkt, dass so eine Zeitungsdruckmaschine eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren hat, kann man davon ausgehen, dass bis dahin sicher noch auf Zeitungspapier gedruckt wird“, sagte Styria- Vorstandsvorsitzender Markus Mair im Grazer Presseclub. „Wir werden im Herbst dieses Jahres Österreichs modernste Zeitungsdruckmaschine in Messendorf in Betrieb nehmen und werden die Druckmaschinen in St. Veit und in Zagreb aufrüsten. Insgesamt werden wir 30 Millionen Euro investieren. Im vergangenen Jahr war die Styria im Printgeschäft auf allen Ebenen erfolgreich. Lokal, regional und national. Unsere Marken Kleine Zeitung oder Die Presse sind weiterhin maßgebliche Faktoren für die Styria, die Regionalmedien Austria mit den 126 Titeln, darunter Der Grazer und Die Woche, sind ebenfalls erfolgreich.“ Gute Ergebnisse liefern, so Mair, die Antenne-Radios in Graz und in Kärnten sowie Sideprojekte wie willhaben.at. Die Styria sei generell auch digital im Aufwind, wenngleich die Zuwächse hier nicht so groß wie erwartet sind. „Unser Engagement in Slowenien und Kroatien geht weiter. Hier gibt es im Printbereich Rückgänge. In Kroatien schwand die Auflage von 24sata von 200.000 auf 70.000, bei Vecernji List von 100.000 auf 24.000. 24sata erzielt bereits digital höhere Einnahmen als am Printsektor. Und in Slowenien ist das Digitalmedium bolha com neben Moje delo am erfolgreichsten. 2018 werden wir in Kroatien eine Reihe von Innovationsprojekten durchführen.“ Styria-Vorstandsvorsitzender Markus Mair (li.) im Presseclub, hier mit dem Presseclub-Geschäftsführer Heinz M. Fischer. DER PLANKENAUER

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