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28. Jänner 2018

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- Zu kurze Ampel-Grünphasen: Grazer Senioren sehen rot - Stadt Graz sorgt für mehr Transparenz - Bund plant Schule für Hochbegabte - Neue Feinstaub-Karte - Graz ist Zentrum der Videospiel-Welt - Neue Geschäfte eröffnen in Graz

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14 graz www.grazer.at 28. JÄNNER 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Zu leicht an Schlagzeilen? Zum Artikel vom 14. Jänner „Zu leicht an Ersatzdrogen“: Caritas Kontaktladen & Streetwork ist als niederschwellige Grazer Suchthilfeeinrichtung täglich mit suchtkranken Menschen auf der Straße und in der Anlaufstelle in Kontakt, die über das Substitutionsprogramm medizinisch behandelt werden. Aus unserer Praxis lässt sich Folgendes sagen: Drogenersatzprogramme in Kombination mit psychosozialer Betreuung führen laut internationalen Studien zu einer erheblichen Senkung der Todesrate von Opioidabhängigen und unterliegen strengen Vergabekriterien. Dass Substanzen intravenös konsumiert werden, stellt vor allem für die Patienten selbst ein Risiko dar. Die lokal verschriebenen Substitutionspräparate sind zum intravenösen Konsum nicht geeignet und führen nachhaltig zu Gesundheitsrisiken, die vermeidbar wären. Die Bereitstellung einer intravenös verabreichbaren Substitution und hygienisch reiner Konsumräume würde nicht nur die Risiken für Suchtkranke verringern, sondern auch die Möglichkeit zum Verkauf der verschriebenen Substanzen am Schwarzmarkt einschränken. Dass Substitutionsmedikamente (wie auch andere Schmerz- und Beruhigungsmittel, die Patienten ohne Suchtdiagnose verschrieben werden) auch verkauft, getauscht und unter Freunden weitergegeben werden, ist wohl der Fall. Dass der Handel blühen würde oder in letzter Zeit stark angestiegen wäre, kann aber aus den Wahrnehmungen unserer täglichen Arbeit in der offenen Szene nicht bestätigt werden. Gabriella Dokter, Graz, Caritas Kontaktladen * * * Wir sind „Allesfresser“ Zum Artikel „Anonymous in Graz, Veganer auf die Straße“: Wir sind von Natur aus als „Allesfresser“ konzipiert und leben seit gut 10.000 Jahren in einer von Bauernhand gepflegten Kulturlandschaft, die seit jeher klimabedingt auf Vorratswirtschaft von Fleisch und Milchprodukten aufgebaut war, um unbeschadet über Mangelzeiten zu kommen. Wer also ernährungs- und umweltbewusster Realist ist, sollte nicht den Fehler begehen, ein missionarischer Veganer zu werden. Er sollte stattdessen lieber in Zukunft keine konventionellen, ausländischen Milcherzeugnisse oder Billigsttierquälerfleisch aus Massentierhaltungen kaufen, sondern hauptsächlich heimische Bioprodukte aus artgerechten Tierhaltungen mit ihren extrem hohen Tierwohlstandards. Denn im Gegensatz zu Huhn und Schwein, die nicht ganz zu Unrecht als „Getreidenahrungskonkurrenten des Menschen“ gelten, wird Rind-, Lamm- und Kitzfleisch genauso wie Biomilch über den Wiederkäuermagen in erster Linie aus für uns ungenießbarem Weidebewuchs gewonnen. Gerhard Maurer, Stattegg * * * Reicht, Vegetarier zu sein Ihrem Artikel fehlt ein wichtiger Aspekt: Um fleischlos zu essen, muss ich nicht komplett überschnappen und Veganer werden. Um weniger vom Leben zu haben, reicht es, Vegetarier zu sein! Und wie ist das mit dem Vermummungsverbot und den Masken der Veganer? Hans Schuster, Graz * * * Nagl im Rampenlicht Zum Bericht Olympia Graz 2026: Endlich hat der Bürgermeister wieder ein Rampenlicht-Thema gefunden: Olympia 2026. Visionen gut und schön, aber … Ihm zur Erinnerung die Volksabstimmung der Olympia-erprobten Innsbrucker im vorigen Herbst oder die grenzüberschreitende Bewerbung „Senza Confini“ für die Spiele 2006. Und: Wie mutig kann ein Bürgermeister sein, wenn er glaubt, in zwei Monaten eine seriöse Bewerbung für Welt- Winterspiele zu schaffen? Oder will er mit der Vision vom Olympischen Dorf in Graz bloß einen Hoffnungsschimmer für sein Projekt Reininghaus herbeireden? Erich Cagran, Graz GeschäftsEin kleiner Börse www.grazer.at Sara Saria eröffnet „Gewürze der Welt“ am Lendplatz. Sporgasse: „Trailer“ wird zu „La Strada“ NEU. In der Sporgasse sperrt das La Strada auf und im Bur serviert man ab sofort Asiatisches. Einen Nachfolger sucht derzeit der „Kupferstadl“ in St. Peter. „Die Lust an der Gastronomie ist nach zehn Jahren vorbei“, gesteht der Chef des Tanzlokals Siegfried Kropf. „Ich habe noch eine Baufirma und baue 21 Wohnungen im Jahr. Da ist das einfach zu viel. Aber wir haben geöffnet, bis sich ein Gastro Börse geeigneter Nachfolger findet. Auch für eine andere Nutzung, etwa als Restaurant, wäre ich offen.“ Neue Wege geht auch das Bur neben dem Cineplexx – zumindest in kulinarischer Hinsicht. Seit Anfang des Monats gibt es dort nämlich asiatische Küche: von verschiedenen Woks und Sushi über Salate bis zu Chili Chi- www.grazer.at KK cken und Garnelen. Von 11 bis 14 Uhr werden unter der Woche Mittagsteller angeboten. Frischer Wind weht auch in der oberen Sporgasse: Im Jänner nahm Rene Lobenwein nach zwölf Jahren vom beliebten Frühstücks-Café „Trailer“ Abschied. Jetzt eröffnet am selben Standort das Lokal „La Strada“, das zur Gruppe von Rene Janger (u. a. mit dem Café Glockenspiel) zählt. Von 13. bis 15. April findet in der Designhalle in Graz das erste Burger & Beats Festival statt. Bei freiem Eintritt wird geschlemmt und getanzt. Food-Trucks aus ganz Europa bringen Burger aller Art zusammen. Dazu werden DJs auf der Bühne für Stimmung sorgen. VENA, TS, VALI

28. JÄNNER 2018 www.grazer.at graz 15 Naschmarkt für den Lendplatz NEUERÖFFNUNG. Über 450 verschiedene Gewürze, Datteln, Oliven und Co gibt es ab März am Lendplatz zu kaufen. In der Innenstadt haben ein Italo-Fashion-Store und ein Yogastudio aufgesperrt. den Fashionistas gibt’s weiterhin. In der Schmiedgasse hat kürzlich das „wahrhaftYoga Studio“ eröffnet. Ashtanga Yoga, Pranayama und Ayur veda werden dort angeboten. In den Kursen lernt man etwa die traditionelle Yogapraxis, bewusstes Lenken und Anhalten der Atmung oder das Harmonisieren von Kör- Einen Mini-Indoor-Naschmarkt gibt es ab 2. März am Lendplatz: In der ehemaligen Generali-Zulassungsstelle mit der Hausnummer 9 eröffnet dann nämlich der Laden „Gewürze der Welt“. Sara Saria verkauft dort neben 450 verschiedenen Gewürzen auch Nüsse, Datteln und Oliven. Ihr Vater Jan Saria führt übrigens den ersten syrischen Supermarkt Österreichs, den Damaskus- Markt, ebenfalls am Lendplatz. Die Erweiterung ihres „reync&schoene“ in der Bürgergasse feierten kürzlich Iris Zehetner und Kathrin Frank. Nach der Pensionierung von „Marcello“ Painer übernahmen sie die Italo- Marke „Number One“ (früher Färberplatz) und integrierten sie in ihr Geschäft. Die Boutique trägt ab sofort auch den Namen „Number One“. Die Eigenkreationen der bei- Kathrin Frank und Iris Zehetner (r.) haben das Italo-Label „Number One“ übernommen. RATHKOLB per, Geist und Seele. Im ehemaligen Geschäft „St. Peter Blumen“ in der St.-Peter-Hauptstraße 63 findet nun eine neue Floristin ihren Platz. Am 1. Februar öffnet die „Blumenbinderei“ frisch gestrichen ihre Pforten. Schluss ist es hingegen mit dem Comicbuchladen in der Annenstraße: „Comic and Cars“, auch als „Comicparadies“ bekannt, schließt mit Ende des Monats. Nerds und Comicfans müssen dann entweder ins Cineplexx zu „EOW“ fahren oder in der Buchhandlung Moser auf Ersatz hoffen. VENA, VALI

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