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28. Februar 2021

- Rad-Offensive kommt ins Rollen - Stadt der Bauernmärkte - Stadt sagt Graffiti-Sprayern den Kampf an - Startschuss zum Sportjahr 2021

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20 viva graz www.grazer.at 28. FEBRUAR 2021 Diskriminierung entsteht oft aus fehlerhaftem Wissen, übertriebener Vorsicht und Angst.“ 20 Valentina Gartner Deswegen ist es für AIDS-Hilfe-Steiermark-Geschäftsführer valentina.gartner@grazer.at Manfred Rupp wichtig, immer wieder über Aids zu reden. KLEMM LH-Stv. Anton Lang bei einem der „Pet Buddy“-KurseLAND STEIERMARK Pet-Buddy-Kurse gehen weiter ■ Auf Initiative von Tierschutzreferent Landeshauptmann- Stellvertreter Anton Lang wird das Land Steiermark auch im kommenden Schuljahr das erfolgreiche Projekt „Pet Buddy“ mit über 32.000 Euro unterstützen. Mit dieser Initiative wird Kindern in der Schule Tierschutzwissen vermittelt, welches sie im täglichen Umgang mit Haustieren anwenden können und an Eltern, Verwandte und Freunde weitergeben können. Bezüglich HIV gibt es immer noch zu wenig Aufklärung. GETTY 1. März-Woche gegen Aids ■ Viele Menschen sind nach wie vor Diskriminierung ausgesetzt. Dies betrifft leider auch Menschen mit HIV. UNAIDS hat den 1. März zum Zero Discrimination Day ausgerufen und fordert ein Ende der Benachteiligung von Menschen mit HIV. Die AIDS- Hilfe Steiermark schließt sich an und macht die erste März-Woche zur #zerodiscriminationweek und lädt ein, Wissen zu teilen und gemeinsam gegen Ausgrenzung aufzutreten. Tägliche Botschaften werden auf der Facebook-Seite der AIDS-Hilfe geteilt. Neue Projekte: Alpakas näher erleben FLAUSCHIG. Die beruhigenden Schöcklblick-Alpakas dienen seit kurzem für interaktive Kurse und Spaziergänge für Kinder und Menschen mit Behinderung. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Mittlerweile wurde in einigen Studien wissenschaftlich bewiesen, dass Alpakas im Menschen die Ausschüttung von Glückshormonen provozieren. Das niedliche Grinsen steckt einen an. Der Boom um die sogenannten Dauergrinser herrscht ja bereits seit einigen Jahren, diverse Züchter bieten daher eigene Spaziergänge und Wanderungen mit ihnen an. „Nur mehr spazieren“ ist aber den Besitzern der Schöcklblick- Alpakas, Barbara und Bernhard Windisch, mittlerweile zu wenig: Immer wieder lassen sie sich neue Ideen einfallen, den Menschen die Tiere noch ein bisschen näherzubringen. Das neueste Herzensprojekt nennt sich „Mensch-Tier-Wir“ und bezieht vor allem Kinder und Menschen mit Behinderung ein. Tiergestützte Arbeit Kinderaugen werden strahlen, wenn sie viermal im Monat an einem eigenen Theatercamp teilnehmen dürfen – mit Alpakas, versteht sich. Gemeinsam wird dabei ein lustiges, theatralisches, spannendes Theaterstück geschrieben, das am Ende des Semesters aufgeführt wird. Für die etwas kleineren Kinder hat man die „Dreckpatzerl-Gruppe“ ins Leben gerufen. Im Dreck spielen, Holz und andere Materialien suchen und anschließend gemeinsam basteln und die Zeit mit den Hoftieren genießen. Ein persönlicher Höhepunkt des familiengeführten Unternehmens ist die Arbeit mit Menschen mit Handicap. Alpakas werden nämlich auch als Therapietiere eingesetzt und lassen jeden um sie herum entspannen. „Basierend auf der ersten Grundmethode des tiergestützten Arbeitens bieten wir die ‚Methode der freien Begegnung‘ an. Hier können sich Mensch und Tier in einer freien Umgebung kennenlernen, Kontakt aufnehmen, sich aber auch zurückziehen, wenn notwendig. Während des Aufenthalts werden spannende Geschichten und Informationen über Alpakas erzählt“, so Barbara Windisch. Außerdem werden bei einem Spaziergang mit zwei Alpakas Naturmaterialien gesammelt, und anschließend – wie bei den Kindern – wird gemeinsam gebastelt. Der Kreativität wird dabei freier Lauf gelassen. Beim Alpaka-Agility können die Menschen mit Behinderung die Tiere durch einen Parcours führen; gelingt es, bekommt man einen Alpaka-Pass. Mit dem neuen Angebot sind sie in Sachen Alpaka-Service Vorreiter in Graz. Die Termine gibt es unter www.schoecklblick-alpakas.at.

28. FEBRUAR 2021 www.grazer.at graz viva 21 ➜ IN GETTY (4) Gegen FSME impfen Mit der Zeckenschutzimpfung ist man für ein paar Jahre geschützt. Die Gesundheit wird es einem danken. FSME-Impfung verweigern Erkrankt man, bekommt man eine schwere Gehirnhautentzündung, die sogar bis zum Tod führen kann. OUT ➜ FSME-Impfstoff immer gleich SCHUTZIMPFUNG. Die Zeckenschutzimpfung des Landes Steiermark hat wieder gestartet. Grazer haben Vertrauen in den Stoff, da er im Gegensatz zu anderen nicht jedes Jahr verändert werden muss. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Seit dieser Woche kann man sich in der Steiermark wieder gegen FSME (Frühsommer- Meningoenzephalitis) impfen lassen. Die Zeckenschutz-Impfaktion des Land Steiermark dauert noch bis 29. Juli. Während die Menschen gegenüber der Corona-Impfung noch vergleichsweise eher skeptisch sind, wird die FSME-Impfung ohne jegliches Nachfragen angenommen. „Erstaunlicherweise bleibt dieses Phänomen auf die Covid-Impfung beschränkt, bei der FSME-Impfung besteht denke ich nach wie vor großes Vertrauen in den Impfstoff, der im Prinzip unverändert seit Jahrzehnten zum Einsatz kommt und den daher fast alle schon ‚kennen‘“, klärt die Gesundheitsamtleiterin der Stadt Graz, Eva Winter, auf. Zum Vergleich: Die FSME- Viren bleiben jedes Jahr die gleichen, während beispielsweise die Grippeviren laufend mutieren. Daher muss der Grippeimpfstoff im Gegensatz zum Zeckenimpfstoff auch regelmäßig angepasst werden. Im Rahmen der Zeckenschutz- Impfaktion des Landes Steiermark kostet der Impfstoff für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr 21 Euro und für Erwachsene ab dem 16. Lebensjahr 22 Euro. Die Rechnung kann zwecks Kostenzuschuss bei der Sozialversicherung eingereicht werden. Derzeit werden Impfungen ausnahmslos nur nach telefonischer Terminvereinbarung durchgeführt. Terminvereinbarungen sind Montag und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0 316/877-3577 möglich. Geimpft wird in der Impfstelle der Landessanitätsdirektion in Graz, Friedrichgasse 9.

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