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28. April 2021

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- Kulturjahr: Waldoase in der Stadt eröffnet - Wirbel um lärmende Skater - Wilde bunte Steiermark - Neuer Pumptrack in Mariatrost - Neues Video von Opus

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2 graz www.grazer.at 28. APRIL 2021 Die Corona-Zahlen in Graz sind seit gestern wieder abgesunken. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU ■ Die Grazer Corona-Zahlen sind seit gestern weiter gesunken. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 186,9 Fällen pro 100.000 Einwohnern (gestern: 196,5) – 147,4 in Graz-Umgebung. Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 182,0. Das höchste Infektionsgeschehen hat der Bezirk Deutschlandsberg mit 282,6 – das niedrigste Bruck- Mürzzuschlag mit 100,3. Bisher sind 287 Menschen in Graz im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, in Graz- Umgebung 240. Der Grazer Jürgen Säumel wird Assistenztrainer von Teamchef Foda. GEPA Jürgen Säumel ist Co-Teamchef ■ Sturm-Legende Jürgen Säumel stößt ab Mai als Assistenztrainer von Teamchef Franco Foda zum Nationalteam. Der 20-fache ÖFB- Teamspieler und langjährige Kapitän des SK Sturm Graz tritt die Nachfolge von Imre Szabics an, der als Cheftrainer zu MOL Fehérvár FC nach Ungarn gewechselt ist. Säumel war seit 2018 als Co-Trainer von Markus Schopp beim TSV Prolactal Hartberg tätig. Sein Debüt wird der 36-jährige Steirer beim Auswärtsspiel gegen England am 2. Juni in Middlesbrough geben. Statt Verbot Alternativen suchen! VERFAHREN. Die einen wollen die Skater von den öffentlichen Plätzen verjagen, die anderen suchen nach Alternativen. Der Diskurs nimmt Fahrt auf. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Es geht nicht, dass Skater ohne einen Ersatz von einem Platz verjagt werden können“, so der Verein Gräb. Die Diskussion um das heiße Eisen Skater Hot Spot Kaiser-Josef-Platz, nimmt Fahrt auf. Überraschend für alle Beteiligten kam vom Bund die Meldung, dass Skateboard- Fahren Sport sei und daher Sport auf öffentlichen Plätzen verboten ist. Somit kann die Polizei gegen die Skater am Kaiser Josef Platz und auf anderen Plätzen vorgehen. Hinter den Anzeigen sollen gut vernetzte, juridisch versierte, Anrainer stecken. Jetzt ist der Teufel los. Die Skater fühlen sich vom Platz gejagt, die Anrainer hoffen, dass es auf dem durch seine neue glatte Fläche idealen Skater-Platz endlich ruhig wird. Andreas Molnár, Bezirksvorsteher St. Leonhard: „ Wir vom Bezirk wollten die Skater auf dem Kaiser-Josef-Platz belassen und eine zumutbare Lösung für alle erarbeiten. Wir hatten schon alles vorbereitet, aber das ist jetzt alles wieder anders.“ Sportamtsleiter Thomas Rajakovics; „Es ist komisch, dass vom Bund aus Skaten als Sport klassifiziert wurde. Um was es hier geht ist ein gesellschaftliches Problem. Um die Street-Skater-Kultur., Die Skateboarder, die Sport betreiben wollen, gehen zu unseren Skater-Parks. Am Kaiser- Josef-Platz oder Lendplatz geht es ums Treffen mit anderen Skatern, um Spaß. Die Frage ist wieviel Lärm verträgt unsere Gesellschaft auf öffentlichen Plätzen, wieviel ist zumutbar. Dass jetzt die Polizei einschreitet und sagt, dass da gar nichts mehr geht, ist der vermutlich falsche Zugang.“ Stadtrat Kurt Hohensinner, der sich in dieser Frage mehr als Jugend- denn als Sportstadtrat sieht: „Wir haben gerade Gespräche mit dem Skater-Verein Gräb geführt, Wir arbeiten an einer Lösung und haben schon Alternativen im Skater- Hot-Spot Kaiser Josef Platz. GRÄB Auge.“ Bezirksvorsteher Wolfgang Krainer, Lend: „Am Lendplatz fühlen sich die Anrainer nach wie vor vor allem abends gestört. Vereinbarungen, dass nächtens und Sonntags nicht geskatet wird, haben nicht gehalten. Wir haben eine tolle Skater-Anlage im Volksgarten, Die Anrainer fragen sich, warum ziehen die Skater nicht dorthin.“ Der für Märkte zuständige Stadtrat Mario Eustacchio: „„Am Kaiser-Josef Platz und am Lendplatz kam es in den letzten Monaten zu massiven Ruhestörungen und Sachbeschädigungen. Aufgrund einer Anzeige durch einen Anrainer kontrolliert nun die Polizei die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.“ Im Grazer Volksgarten gibt es eine attraktive Skater-Anlage. Am Lendplatz allerdings geht es um die Street-Skater-Kultur und das sind zwei verschiedene Wel. FOTO: SPOFF

28. APRIL 2021 www.grazer.at Messendorfberg graz 3 Artenschutz-Schwerpunkt im Urwald NATUR. Die Grüne-Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl startete ihren heurigen Artenschutz- Schwerpunkt unter dem Titel „Wilde bunte Steiermark“ und verwies dabei auf Missstände. Oliver Gebhardt und Verena Wöhry von der Naturschutzjugend mit Sandra Krautwaschl (v.l.) beim Artenschutz-Treffen im „Urwald“ am Messendorfberg. KK Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Direkt an der Grazer Stadtgrenze am Messendorfberg startete Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl nun ihren heurigen Artenschutz-Schwerpunkt „Wilde bunte Steiermark“ und besuchte gemeinsam mit Oliver Gebhardt und Verena Wöhry von der Naturschutzjugend den „Grazer Urwald“. Auf dieser Öko- Insel finden sie mehr als 30 Baumarten - neben stattlichen exotischen Bäumen aus der Zeit der k. & k. Baumschule sind auch fast alle heimischen Arten vertreten. „Der rasant fortschreitende Verlust der Biodiversität ist neben der Klimakrise die zweite große Bedrohung unserer Zeit – und hängt auch direkt damit zu- sammen“, so Krautwaschl, die darauf verweist, dass es auch in der Steiermark großen Handlungsbedarf gibt: „Gerade für kleine Naturschutzprojekte, die einen nicht hoch genug zu schätzenden Beitrag für die Biodiversität leisten, stehen nicht genug Mittel aus dem Naturschutzbudget des Landes Steiermark zur Verfügung.“ Biber-Projekt Die Naturschutzjugend nützte das Treffen auch, um Krautwaschl ihr Biber-Projekt vorzustellen. Der Biber ist ja eine von vielen gefährdeten Tierarten in der Steiermark, dem vor allem Bauten in seinem Lebensraum und die landwirtschaftliche Nutzung von Flächen zu schaffen macht. Die Naturschutzjugend lädt regelmäßig zu spannenden Exkursionen „Dem Biber auf der Spur“. Neuer Pumptrack in Mariatrost SPORTLICH. Auf rund 2000 m 2 entsteht in Mariatrost mit dem Radpark Graz ein neuer Pumptrack für Jung und Alt. Die Stadt Graz investiert 250.000 Euro in diesen Sport- und Spielplatz im Freien. Ein Pumptrack ist ein speziell geplanter Rundkurs für Rollsportler, versehen mit Wellen, Kurven und anderen Elementen. Anstatt zu treten oder zu drücken, bewegen sich die BenutzerInnen mit der Verlagerung des Körpergewichts. In den letzten Jahren boomt die abwechslungsreiche Sportart enorm und erfreut sich in Graz vor allem bei Familien größter Beliebtheit. „Eine wachsende Stadt braucht auch wachsende Sportmöglichkeiten. Der Bau eines weiteren Pumptracks ist ein weiterer Schritt in unserer Sportstrategie“, betont Bürgermeister Siegfried Nagl. Der Pumptrack bei den Eus- tacchiogründen in St.Peter ist bereits ein wahrer Hotspot für Familien. Neben dem park&ride in Mariatrost soll der neue Pumptrack noch mehr Menschen dazu animieren Sport zu treiben, wie Sportstadtrat Kurt Hohensinner sagt: „Das Sportjahr unter dem Titel „Let’s Go! Graz“ ist ein Mitmachjahr für alle. Dafür braucht es Infrastruktur, in die wir auch in diesem Jahr gezielt investieren.“ Der zukünftlige Radpark erstreckt sich auf einer Fläche von rund 200 m 2 . Die Pumptracks können mit dem Rad, Scooter, Skateboard, Rollschuhen und jeglichen anderen Rollsportgeräten befahren werden. Mehr dazu auf graz.at. Vorfreude: Stadt Graz, Sportunion Steiermark und Diözesansportgesellschaft verwirklichen gemeinsam den neuen Pumptrack in Mariatrost. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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