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28. April 2019

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26 szene www.grazer.at

26 szene www.grazer.at 28. APRIL 2019 Showtime: Pinky Wall, Ulli Glettler, Alex Rehak, Claudia Hirschmann und Mr. Mc Schuli (von links) bei der Feier im Tennisparadies MICJHAEL KROBATH Alex Rehak: Der erste „Austropop-Star“ LIFE IS GOIN’ ON. Das Leben geht weiter, das Motto von Alex Rehak, 68, der neu durchstartet. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Als noch weder von „Amadeus“ oder von Szene noch von Ambros, STS oder Falco die Rede war, war Alex Rehak schon ein Popstar. Mehr oder weniger der allererste Austropop- Star. Erst war er mit der Grazer Band Hide And Seek, das war 1969, dann mit Jimmy Cogan und Werner Zwirn als The International Travellers unterwegs, um schließlich mit der Formation Turning Point durchzustarten und einen Hit nach dem anderen rauszupfeffern: „Life is Goin’ On“, „Baby, All I Need is You“ oder „Easy Song“. Rehak setzte damals erste Showhöhepunkte, als er im zwölf Kilo schweren Spiegelsplitter-Anzug samt Zylinder über die Bühne wirbelte. Es gab viele, viele Konzerte und Rehak hatte übrigens als erste Grazer Band mit Fredi Stein- brenner auch den ersten professionellen Manager. „No Time To Lose“ Irgendwann kam dann der Break und es wurde sehr ruhig um Alex und die Band. Die Mitmusiker, sie wechselten in den Jahren immer öfter, waren dann ganz weg, aber Alex Rehak machte weiter, ließ Turning Point nicht sterben, und jetzt steigt Alex zu seinem 68. Geburtstag wie der Phönix aus der Asche mit dem neuen Album „No Time To Lose“ – mit neu produzierten alten Erfolgstiteln und neuen Songs. Das alles wurde jetzt im Grazer Tennnisparadies gebührend mit einer großen Party gefeiert. Die CD-Premiere, der Geburtstag und es wäre nicht Alex, würde er nicht den ganzen Abend lang übers ganze Gesicht strahlen, sich an den Gästen freuen und mit Zuversicht in die nächste Phase seiner langen Musikerkarriere starten. Life is goin’ on ... Amadeus: Graz dabei Aus Grazer Sicht ist die Verleihung der österreichischen Musikpreise Amadeus 2019 gar nicht so schlecht gelaufen. Da wäre einmal der Amadeus für das Lebenswerk der EAV. Die EAV hat in Graz ihre Karriere begonnen, Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger lebten viele Jahre in Graz, und Graz war auch die Bodenstation, von der aus die EAV einen Raketenstart in die Charts hinlegte. Respekt & Love. Paul Pizzera kommt zwar ursprünglich aus Deutschlandsberg, ist aber schon längt Grazer geworden und gemeinsam mit Otto Jaus jetzt die Galionsfigur der aktuellen Musikkabarett-Szene. Amadeus für den besten Live-Act! Gratulation! Und da wäre noch Lemo, der gemeinsam mit Thomas Spitzer einen Amadeus als Songwriter des Jahres für den Titel „Gegen den Wind“ bekam. Zu Recht! Im Showprogramm u.v.a. Paenda, die erstmals beim Grazer Bandwettbewerb aufgefallen ist. Amadeus 2019: Klassentreffen der heimischen Popwelt. Im Bild die glücklichen Preisträger. Auch drei Grazer waren diesmal dabei.ANDREAS TISCHLER Turning Point in Action, links Jimmy Cogan, daneben Alex Rehak KK

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