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28. April 2019

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- Polit-Posse um 50.000 Euro: Rasen vor der Oper verschwindet unter einer Asphaltdecke - So viel Nachhaltigkeit steckt in Graz - Fischotter fressen auch die Fischzuchten leer - Ermittlungen gegen Kunstuni-Mitarbeiter - Aufregung um gefällte Bäume am Kaiser-Franz-Josef-Kai - 40 neue Insektenhotels in Straßgang - Liebenau fordert ein Grillverbot bei den Auwiesen - Grazer Stadtbibliothek setzt auf Fremdsprachen

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 28. APRIL 2019 Solche Insektenhotels werden von „Jugend am Werk“ für den Straßganger Bezirksrat gebaut. Initiator Wurm und Co setzen auf Nachhaltigkeit. JAW, SEIDL 40 neue Hotels im Bezirk! Für Schmetterling & Co KRABBELN. In Straßgang werden 40 neue Insektenhotels aufgestellt. Die Nachfrage ist enorm. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at 40 neue Hotels in Straßgang! Zimmer sollte man trotzdem keines buchen – es handelt sich um Insektenhotels. Mit diesen wird nun nämlich der Bezirksrat im 16. Stadtbezirk aktiv, um gegen die immer weiter um sich greifende Versiegelung und Verbauung im Bezirk und die daraus resultierenden kleiner werdenen Lebensräume für Insekten und Bienen vorzugehen, wie Initiator Walter Wurm vom Bezirksrat erklärt. „Ich bzw. wir haben uns gefragt, was wir auf recht einfache Weise tun können, um wieder mehr Insekten in den Bezirk zu holen und damit die natürlichen Abläufe der Natur im Stadtgebiet zu fördern. Wir sind dann übereingekommen, dass Insektenhotels die einfachste und vor allem nachhaltigste Lösung darstellen können. Denn die Tiere sollen ja auch hier bleiben. Manche Arten sind schlicht vom Aussterben bedroht, und da gilt es gegenzusteuern.“ Die Insektenhotels werden von „Jugend am Werk“ in Handarbeit hergestellt. „Die ersten 40 Stück sind fertig und werden Anfang Mai, also demnächst, aufgestellt.“ Wo? In Privatgärten der Straßganger. „Jeder Bezirksbewohner kann sich ein Hotel abholen und im heimischen Garten oder auf der Terrasse aufstellen.“ Eine Mitstreiterin Wurms an vorderster Front ist Ruth Masser, die vom Ansturm auf die Hotels fast überrollt wurde: „Kürzlich hab ich einen ganzen Tag fast nur telefonische Anfragen entgegengenommen! Und die Bestellungen werden nicht weniger.“ Jede Partei im Bezirksrat (VP, SP, FB und KP) hat zehn Hotels zu vergeben. Interessierte Straßganger können sich weiterhin bei Masser melden (Kontakt: Tel. 0 699/17 25 12 77). Da weiterhin mit großer Nachfrage gerechnet wird, „wird aktuell besprochen, ob und wie viele Hotels bei ‚Jugend am Werk‘ noch hergestellt werden können“, so Masser. Und präzisiert: „Ich bin ehemalige Umwelt- und Abfallentsorgungsberaterin: Mir ist die Wichtigkeit der Rolle von Insekten im Kreislauf der Natur bewusst. Schön, dass die Straßganger sie auch erkennen.“ Im Jugendzentrum haben Jugendliche die Möglichkeit, Leute zu treffen und Spaß zu haben. Billard, Drehfußball und mehr gibt es vor Ort. GETTY JUZ Grambach kämpft um seine Existenz SCHADE. Das „GramJuZe“ steht vor dem Aus. Neue Veranstaltungen sollen jetzt helfen. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Dem Jugendzentrum Grambach, besser bekannt als das „GramJu- Ze“, droht das Aus. Immer weniger Jugendliche kommen in das Jugendkulturzentrum. Um eine Kehrtwende zu schaffen, soll jetzt ein Zeichen gesetzt werden. „Wir würden unser Jugendzentrum gerne verstärkt promoten“, erzählt Margherita Wessel vom Jugendzentrum Grambach. Mit diversen Veranstaltungen und neuen Flyern soll die Aufmerksamkeit wieder vermehrt auf das GramJuZe gelenkt werden. „Wir bieten Billard, Darts, Tischfußball, Tischtennis und jede Menge Gesellschaftsspiele an. Außerdem haben wir die Wii U, eine X-Box und eine Playstati- on, sind also auch hier gut ausgerüstet“, erzählt Wessel. Auch Ausflüge werden angeboten, damit die Jugendlichen auf mehreren Ebenen unterhalten werden können. Neuer Proberaum Auch wenn das Zentrum um sein Bestehen kämpft, bleibt das Team um Wessel weiterhin optimistisch. Seit kurzem gibt es einen Proberaum für alle Musikbegeisterte, der neue Leute anlocken soll. An Schlagzeug, Keyboard oder der Gitarre kann jeder sein Können unter Beweis stellen. „Wir hoffen, dass wir damit jede Menge neue Kontakte im GramJuZe willkommen heißen dürfen“, so Wessel. Damit bald nicht mehr ums Bestehen gekämpft werden muss. Gemütliche und entspannte Atmosphäre soll Jugendliche wieder vermehrt ins Jugendzentrum in Grambach locken. KK

28. APRIL 2019 www.grazer.at graz 13 Liebenau fordert ein Grillverbot bei Auwiesen AUSGERAUCHT. Besucher der Auwiesen vermüllen den Ort. Ein Grillverbot soll für Sauberkeit sorgen. ■■ Herumliegende Essensreste sorgen im Bezirk Liebenau bei den Bewohnern für großen Ärger. Es geht um das Freizeit- sowie Naturareal Auwiesen. Da Feuerstellen zum Grillen verleiten, lassen Besucher immer wieder ihren Müll liegen. „Es kann und darf nicht sein, dass die öffentliche Hand den Besuchern ein mit Steuermitteln finanziertes Freizeit- sowie Erholungsgebiet kostenlos zur Verfügung stellt und die Besucher diese Freizeitoase in eine Müllwiese verwandeln“, klagt der Bezirksvorsteher von Liebenau, Karl Christian Kvas. Vor allem jetzt, wo die Tage wieder länger und heißer werden, tritt das Problem vermehrt auf. Plastikmüll, Melonenschalen und Ripperl-Knochen liegen rund um die Feuerstellen verteilt. Nicht nur ein Graus zum Anschauen, auch Tiere, wie bei- Grillen bei dem derweil öffentlichen Grillplatz wird es in Zukunft bald nicht mehr geben. KK (2) spielsweise Ratten, werden durch die Reste angelockt. Der Bezirksrat Liebenau fordert deshalb jetzt das absolute Grillverbot bei den Auwiesen. „Die Auwiesen sollen außerdem noch mehr als Sport-, Freizeit-, Gesundheits- wie auch Naherholungsgebiet gefördert werden“, so Kvas. VALI Catherina und Alexander Pappas KK Pappas: Anteile übergeben ■ Catherina Pappas übernimmt – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden – die Anteile ihres Bruders Alexander Pappas an der Pappas Holding GmbH. Die automotiven Aktivitäten werden nunmehr von Catherina Pappas geleitet, Alexander Pappas wird sich der Weiterentwicklung der Immobiliensparte der Familie widmen und das Beteiligungsportfolio ausbauen. Die Anteilsübertragung innerhalb der Familie hat keine Auswirkungen auf die Mitarbeiter.

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